Ist eine Anti-Hopping-Kupplung nur auf der Rennstrecke sinnvoll?

4 Antworten

Oh nein. Ist schon praktisch, wenn man die Kupplung beim Runterschalten kommen lassen kann ohne sich über ein rutschendes Hinterrad Gedanken zu machen. Der Reifen verliert beim runterschalten viel abrupter den Grip als wenn man (beim Beschleunigen) etwas zuviel Gas gegeben hat (es sei denn man will das Rutschen absichtlich provozieren, dann macht man das aber eher mit der Bremse).

Die Anti-Hopping-Kupplung ist immer dann sinnvoll, wenn man vor den Kurven das Gas wegnimmt und zusätzlich hinten kräftig bremst. In diesem Fall addiert sich die Bremskraft des Motors zur Fußbremse und dann kann das Hinterrad zu trampeln beginnen. Die Anti-Hopping-Kupplung sorgt dafür, daß beim Gaswegnehmen oder gar beim harten Herunterschalten der Motor über eine Rutschkupplung vom Hinterrad abgekoppelt wird und somit das Hinterrad nicht überbremst wird. Die ZZ1400 hat sicher eine anständige Motor-Bremswirkung beim Gas-Wegnehmen. Wenn man also etwas aggressiv fährt kann die Anti-Hopping-Kupplung durchaus auch auf der Straße Sinn machen. Wenn du im "Blümchen-Pflück-Modus" unterwegs bist, dann kommt sie sicher nicht zum Einsatz, stört aber auch nicht. Bei meiner SUZUKI B King wäre ich um eine Anti-Hopping-Kupplung manchmal recht froh gewesen, weil das Hinterrad beim harten Anbremsen des öfteren kräftig zu trampeln begonnen hat, vor allem auf welligem Straßenbelag.

Hallo Gregory

Sie macht auch dann einen Sinn, wenn Du dein Leben lang kleine Kracherla mit 500ccm Zweitakter ,

Moment ###

SCHREIIIIIII; das waren in meiner Jugendzeit Boliden, Raketen, respekteinflößende Rodeoböcke, oftmals tödliche Waffen, ohne Fahrassistenten !!!

Ufff, musste mal raus

Wo war ich? ach ja,Zweitakter mit wenig Motorbremsbremskraft, 30 Jahre Pause und dann fette 1300ccm, viertaktend, da waren die eingeschulten Kupplungsreflexe nichts mehr Wert. Die musste völlig eliminiertt werden.

Einfach Gang runter, einkuppeln und mich warf es nach vorne, Gas geben, huch, zurück, wieder Gas weg, ups, nä, erstmal wie ein Anfänger auf freier Fläche üben, bis das linke Patschhändsche und deren Steuerung die neue Situation intus hatte.

Wiedereinsteiger, wie einst mein Hamburger Freund, bezahlen nach wenigen Metern mit dem neuen über 1000ccm Gerät, die ungewohnte Situation mit dem Leben, Ich kam mit einem Schweißausbruch davon.

Gruß Nachbrenner

Mit Enduro/Cross anfangen

Moin, ich habe jetzt seit ca 1 Jahr meinen A1 Führerschein und meine Honda CBR, mit der ich auch vollkommen zufrieden bin. Allerdings reizt es mich in letzter Zeit immer mehr, auch mal im Gelände zu fahren. Ich möchte weder Crossstrecken fahren (evtl. später wenn ich sehe ob ich Lust an dem Sport habe) noch lange Touren auf der Straße, dazu ist die CBR da. Ich habe mir also überlegt, einfach eine Enduro/Cross zu kaufen und einfach unangemeldet damit über ein paar Felder zu pflügen (ja, ich weiß, dass das verboten ist wenn einem das Grundstück nicht gehört). Die Entfernung der Felder/Strecken/Wälder wäre bis zu 20km, die ich dann über Feldwege und Felder fahren würde. Ich kann mir einfach nicht noch ein Motorrad leisten, welches ich komplett anmelden und versichern muss, außerdem darf ich dann nicht offen fahren ;) (Das ganze klingt blöd, aber wenn ich nicht weiß ob ich da wirklich Lust zu habe, sind 500€+ pro Jahr einfach zu viel).

Nun zu meinen eigentlichen Fragen: 1: Ich habe gelesen man sollte mit 125ccm anfangen, stimmt das? 2: Welche Motorräder sind empfehlenswert? (ich möchte kein billiges Pitbike, allerdings auch keine extrem Wartungsintensive Wettkampfmaschine. Darf (gerne) über 15 PS haben und muss auch, wie oben beschrieben, nicht unbedingt eine Zulassung haben. Das ganze ist ohne Zulassung ja auch nochmal billiger) Bis jetzt habe ich die Yamaha DT 125 und die Kawasaki KMX 125 gesehen, sind die brauchbar?

Danke fürs lesen und eure Antworten

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