Inspektionsintervalle - sind diese nicht unnötig kurz?

4 Antworten

Fahre seit 50 Jahren Motorrad. Ölwechsel bei Honda CB450 (hatte nur eine Ölzentrifuge) alle 1800 km!!! vorgeschrieben. Gemacht: alle 10.000 km. Bike nach 85.000 km verkauft. Und das Ding wurde in der Sturm- und Drangzeit warmgefahren! und dann nur geschrubbt was das Zeug hielt. Und mit den nachfolgenden Bikes (8 an der Zahl) wurde maximal alle 10.000km ein Ölwechsel (selbst) gemacht. Jeder 2. mit Filter. Die Mopeds hatten mindestens 80.000 km bis zum Weiterverkauf drauf - und niemals Probleme mit den Motoren. Meine Devise: warmfahren (3 - 5 km) und gut is.

Bei meiner Yamaha ist alle 10.000km ein kurzes Hallo angesagt, aber da wird sowieso nicht viel gemacht sodass sich die Kosten in Grenzen halten. Vieles wird nur geschmiert, auf Sicht geprüft oder nachgezogen sodass sicher gestellt ist dass dieses Geschoss auch sicher ist. Denn anders als Autos sind viele Motorräder auf Höchstleistung ausgelegt, weswegen Lebensdauer und Verschleiß ein wenig anders ausfallen. Andererseits kalkulieren Hersteller auch mit geringeren Fahrleistungen und nehmen deswegen nicht so hochwertige Komponenten / hohe Sicherheiten. Deswegen finde ich Intervalle von 10.000km bzw. einmal im Jahr ein kurzer Check ganz in Ordnung. 6000km halte ich hingegen für veraltet. Gruß

Also bei meiner Italo-Diva wäre ein Servicinterwall bei 7.500 km.Und das find ich persönlich völlig überzogen.( Geschäftemacherei) Der Ölwechsel findet bei mir vor Saisonstart statt.Und ich spule mindestens 15.000 km herunter.Mit den heutigen Ölen kannst Du auch diese km fahren,sofern Du nicht zwischendurch auf der Rennstrecke unterwegs bist.Also ich spar mir mindestens einen Ölwechsel.Du fährst also auch mit einen Ölwechsel bei 15.000 km gut geschmiert durch die Saison.

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