Gibt es einen Unterschied zwischen Motorradtextilgewebe Cordura und Gore-Tex ?

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3 Antworten

Ein erster schneller Hinweis: CORDURA ist ein Textilgewebe für die Aussenschicht der Jacken und Hosen. Die Zahl dahinter z.B. CORDURA 500 gibt einen Hinweis auf die Abriebfestigkeit. GORE-TEX ist ein Membranstoff im Inneren der Kleidung, um sie weitestgehend wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv zu halten. D.h. aussen CORDURA und innen Gore-Tex ist schon eine ordentliche Kombination. Ansonsten hilft hier die STÖBERN-Funktion, damit findest du noch mehr Details.

Anders herum: Cordura und Goretex haben miteinander garnichts zu tun. Cordura ist ein extrem starkes, reißfestes und abriebresistentes Gewebe, das an den besonders gefährdeten Stellen eingesetzt wird. Goretex ist eine dünne, relativ empfindliche Kunststoffmembran, die keinerlei Schutzfunktion erfüllt, sondern als Bestandteil des Futters Wasserdampf von innen nach außen diffundieren läßt, andererseits aber die Nässe von außen abhalten soll.

Bei der Herstellung von Cordura werden geschnittene Polyamid-Fasern erneut versponnen und dann verwoben. Sehr robustes, abriebfestes, texturiertes Nylon. Im Gegensatz zu Baumwolle, Polyester und herkömmlichem Nylon hat Cordura eine deutlich höhere Abriebfestigkeit. Weitere Infos: extremtextil.de/tipps/grundlagen/info_cordura.html

Gore-Tex ist aus Polytetrafluorethen (PTFE bzw. Teflon) und damit wasserundurchlässig aber dampfdiffusionsoffene Membran. Die Poren in einer Gore-Tex-Membran sind etwa 20.000-mal so klein wie ein Wassertropfen. Deswegen ist die Membran sehr dicht gegen Wasser und Wind.

Weitere Info's: de.wikipedia.org/wiki/Gore-Tex

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