Autotune und PC5 ausprobiert?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Um das Autotune wirklich sinnvoll einsetzen zu können musst Du zuerst am Prüfstand ein Mapping mit dem PC 5 erstellen und dann kann (soll,wird) das Autotune das erstellte Mapping während des Fahrens selbsttätig, mittels Breitbandsonde, an den am Prüfstand ermittelten optimalen Lambdawert anpassen, je nach Belastungszustand entweder fetter oder magerer. Das so upgedatete Mapping wird gespeichert und beim nächsten mal fahren gleich wieder auf`s neue upgedatet und so weiter. Mein "Prüfstandsguru" hat in 3 Stunden Testlauf und Zylinderselektivem Abstimmen sämtliche Lastzustände bei fast jeder Drehzahl bzw. Drosselklappenstellung ständig auf die als optimalen Wert von Lambda 0,8-0,85 ermittelte Kennlinie gebracht. Das Moped funktioniert damit so dermassen toll, dass ich jedesmal beim Fahren jubeln möchte und hängt völlig digital am Gas, mehr kann das Autotune mit Sicherheit auch nicht erreichen. Noch dazu wurde mein Mapping in die ECU direkt hineingeschrieben und nichts weist auf ein Tuning hin, kein PC, kein Autotune vorhanden.

24

Das Autotune kann aber das Gemisch in realistischen situationen nachbessern/ einstellen. Auf einem Prüfstand bekommt man (leider) keine 100% realistischen Situationen hin.

0
44
@MoppedMichl

Das ist richtig, allerdings regelt das Autotune nur nach der intern festgelegten (close Lap) Lambdakennlinie nach.

0

soooo, ausprobiert hab ich das gerät nicht (für die ganze kohle die so n teil kostet geh ich lieber einmal auf die rennstrecke fahren), aber ich glaube ich hab darüber was in der mo gelesen. hat, soweit ich mich erinnern kann, der ulf penner (www.tuning-fibel.de/) geschrieben. auf seier webseite hab ich grad aber nix aktuelles darüber gelesen. leider fällt mir grad auch nicht mehr drüber ein, ausser das die sache wohl wirklich ohne prüfstand funktioniert. das "kalibrieren" dauert wohl dann immer um die 200km. kann mir vorstellen das der pc5 mit autotune ein sehr schickes zubehör sein könnte...

46

bla - bla

0

Einspritzer bei Zweitaktern?

In diversen Verkaufsbörsen und Zeitschriften habe ich nun schon die Bimota Vdue 500 gefunden, die aus einem Sammlerbestand verkauft wird (und scheinbar nicht loskommt). Dabei steht, dass es sich um ein Einspritzermodell handelt! Ich kannte Zweitakter nur mit Einlasskanal und der Auslassöffnung und einem Vergaser. Ist die Bimota ein Exot oder gibt es noch andere Einspritzer bei Zweitaktern? Bringt das denn dort wirklich Vorteile?

...zur Frage

Wie lässt sich die Einspritzung korrigieren bei Suzuki?

Wie kann man im allgemeinen bei Suzuki die Einspritzung einstellen? Geht das über die Tachoeinheit bzw. Bordelektronik?

...zur Frage

Suche Power Commander User

Ich suche Gleichgesinnte, die mit dem Power Commander PCIIIUSB schon arbeiten. Interessant wäre auch ob ihr die Standard Map fahrt, oder auf einem Rollenprüfstand ausgemessen habt und wenn ja wo. Ich selbst nutze den PC für eine Honda Varadero SD02/07 ABS und würde gerne nach Bottrop auf den DynaTech Stand gehen.

...zur Frage

Typische Vergaserprobleme auch in Einspritzsystemen?

Hi Leute, gibt es eigentlich auch bei Einspritzermotoren typische Standprobleme wie es sie beim Vergaser gab? Bis jetzt habe ich so etwas noch nie gehört, ich weiß aber ehrlich gesagt nicht wieso. In Vergasern lagern sich ja des Öfteren Rückstände ab, besonders wenn man vergessen hat das ganze Benzin weg zu feuern. Kann dasselbe nicht auch mit Einspritzdüsen passieren?

...zur Frage

Baumarktroller will nicht mehr

Hallo, ich habe von meinem Sohn einen Baumarktroller in der Garage stehen (Verkaufsbezeichnung Capriolo, Baugleich mit den REX-Fahrzeugen 4-takter), ca. 3 Jahre alt, aber nur ca. 1 Jahr gelaufen. Der Roller hatte von Anfang an nicht die beste Verarbeitung, was uns natürlich schon vor dem Kauf klar war, aber hier war wirklich nur der Preis entscheidend. Leider wurden auch die Inspektionen nicht eingehalten, und weil "das Ding" so völlig uncool war (er lief maximal 43 km/h), war leider auch nix mit Pflege und Wartung. Als erstes verabschiedete sich der Schalter, welcher den Motor bei ausgeklapptem Seitenständer unterbricht. Er war tatsächlich nur mit einem Schweißpunkt angeheftet. Die Kabel wurden zusammengesteckt und er lief wieder. Weil für meinen Sohn wohl wirklich alles cooler war als dieser Roller, blieb er also in einer Ecke der Garage stehen, bis ich die Idee hatte ihn zu verkaufen, bzw. ihn in der Stadt selbst zu fahren. Alle Versuche das Fahrzeug zum Laufen zu bringen, schlugen fehl. Neue Batterie, neue Kerze... nichts. Wieder einige Monate später, habe ich ihn in eine Roller-Werkstatt gebracht, mit der Bitte ihn zum Laufen zu bringen. Den mitleidigen Blick beim Abholen und den guten Rat: "naja, fahren sie ihn halt, solange er's noch macht" konnte ich ja noch runterschlucken, die 165,-€ Rechnung auch. Zuhause ausprobiert, funktionierte der E-Starter nicht mehr, aber nach zwei-dreimaligem Ankicken lief der Motor. Probefahrt gemacht und alles ok. Ich wollte noch ein Nummernschild und zwei neue Spiegel besorgen und die Plastikverkleidung, die etwas gelitten hat, wieder zusammenbraten und nun nach ca. 3 Wochen springt der Motor wieder nicht an. der E-Starter funktioniert auch nach dem laden der Batterie nicht. Per Kickstarter tut sich auch nichts und mit Hilfe eines Starthilfekabels ebenfalls nicht, wobei der Motor aber dreht. Nach Einsatz von Startpilot, verbrennt dieser, also der Motor läuft kurz, geht aber gleich wieder aus. Der Vergaser soll gereinigt worden sein und der Luftfilter ebenfalls, bzw. ein Vorsatz o.Ä. erneuert. Da ich das Fahrzeug weder verkaufen, noch verschenken, oder selbst fahren kann wenn es nicht läuft, wäre ich für jeden Tip (außer "schmeiß doch das Ding auf den Müll und kauf Dir was anständiges", hab' ich einfach schon zu oft gehört) sehr dankbar.

...zur Frage

Frisieren oder nicht?

Auf Grund vorhergehender Kommentare frage ich mal, was mich seit langem hier bewegt.

In meinen Anfängen mit motorisierten Zweirädern gab es nur den Führerschein Klasse Vier bis 50ccm, ab 16 Jahren. Danach kam der "Große Führerschein Klasse 1" mit 18 Jahren und unbegrenzter Leistung (80 ccm - Kl 4, Leistungsbegrenzung auf unter 100 PS). Viele tödliche Unfälle sorgten für die Einführung der unübersichtlichen Stafflungen der Führerscheinklassen.

Viele hatten damals ihre 50ccm "Eierfeilen" frisiert, meinten sie zumindest. Der einzige Erfolg war meist nur lauter und Leistungsverlust. Ist auch logisch wenn man nur das Ritzel oder Kettenrad verändert. Größere Düsen im Vergaser und man wunderte sich, das fast nichts mehr richtig läuft. War auch bei mir so, bist ich die "richtigen Tuner" kennenlernte. Da gab es dann auf meiner Kreidler oder Hercules richtig Leistungszuwachs. Wir reden hier zwischen 2-5 PS. Das war aber schon eine Leistung, die wirkliches Motortunning erforderte. Die 50 ccm "Kleinkrafträder hatten ja grade etwas über 6 PS. "Echte" 117 Km/h mit meiner Hercules auf der Avus. Allerdings nicht lange, dann hatte sich irgendwann nach einigen Monaten der Motor "verabschiedet". Egal, hat Spaß gemacht und da wurde auch der Grundstein meines Wissens über Motorradtechnik gelegt.

Worauf will ich nun hinaus? Die "Kleinkrafträder" waren damals viel robuster. Die haben auch mal einen "Wegrutscher" ohne Schaden überstanden. Die Rahmen waren fast "gleichwertig". Heute sind es "zusammengeschusterte Billigteile in Leichtbauweise", die kaum mechanische Beanspruchungen über den Testwert vertragen. Da ist "echtes" Tuning lebensgefährlich. Ich weiß wie man wirklich tunt, aber bei den heutigen Kleinkrafträdern würde ich nichts mehr in dieser Art machen. Bin doch nicht suizidgefährdet. Aber fast alle vertrauen nur der Werbung bei der "Rennauspuffe /Sportauspuffe" mindestens 20% mehr Leistung bekommen. Die sind nur lauter und "gaukeln" dadurch mehr Leistung vor. Diejenige, die wirklich etwas vom Tuning verstehen, wissen auch was es bringt und vor allem was es kostet. Die machen so etwas nicht leichtfertig (jedenfalls nicht die Meisten). Die aus dem Tal der Ahnungslosern, die mal jemand kennen, der jemand kennt, der mal einen Artikel über Tuning gelesen (aber nicht verstanden) hat, sind diejenige, die hier Fragen wie man tunt oder angeben was der Sportauspuff so leistet. In meinen Augen nur gefährlich weil die "verbastelten Karren" auseinanderbrechen oder Teile abfallen. Außerdem nur laut und peinlich. Deshalb hier weiter keine Tuningtips. Gruß Bonny

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?