1000ccm als Anfängermotorrad?

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18 Antworten

Mein Schwager ist auch von einer 125ccm mit 15 PS auf eine 997 Ducati mit 150PS umgestiegen. Ich denke es kommt ganz darauf an was für ein Kerl er ist und ob er mit Vernunft an die Sache rangeht. Ich habe mich mal auf die Ducati draufgesetzt, bin aber nach weniger als 50 Meter wieder abgestiegen. Ich kam mit der Sportkupplung nicht zurecht. Für mich wäre das nichts. Bin auch von einer 125ccm auf eine 680ccm Transapl mit 60PS umgestiegen. Und ich muss sagen die reicht mir vollkommen. Auch vom Fahren ist die Spitze, komme damit sehr gut zurecht. Dein Freund sollte sich das überlegen. Es gibt eine große Auswahl unter 1000ccm. Gruß Otto.

Das Drosseln macht wenig Sinn, ist teuer und Aufwand. Dann lieber ein passendes Übergangsmotorrad, bis er wirklich so weit ist, das große Teil fahren zu können.

Letzt endlich ist es bei 34 PS egal. Man könnte sogar sagen, dass eine leichte 400er ZXR mit 34 PS Leistung wesentlich gefährlicher und giftiger ist als die 1200er Bandit, die trotz mächtigem Hubraum, dafür mit sehr hohem Gewicht mit der wenigen Leistung eher "lahm" ist. Von daher verstehe ich deine Besorgnis nicht ganz. Eine andere Sache wäre, wenn er den A unbeschränkt mit 25 machen würde und sich ohne Motorraderfahrung so ein Bike zulegen würde.

ich würde zu Anfang eine 600 gedrosselt nehmen,

das reicht völlig aus.

Denn meine ist ja schon so schnell genug und das ist eine Gedrosselte 600er.

Ich bin mir am überlegen die noch eine Weile gedrosselt zu fahren, da die mir einfach noch zu gefährlich ist. Also das Motorrad nicht aber ich mache noch Fehler, und wenn ich das jetzt bei der offenen 78 PS gemacht hätte, dann würde ich im Krankenhaus liegen.

Ich war neulich im Laden wollte mein Motorrad kaufen, da kam einer Rein und sagte nach 2 Stunden wo er die 1000er mit 100 Ps gekauft hatte "hier sind die Einzelteile könnt ihr die wieder zusammen bauen ? "

der hatte sein Motorrad überschätzt oder sich unterschätzt ka.

Er glaubte wenn er den Schein hat, dann kann er gleich voll los legen. und nach 2 Stunden war sein Motorrad schon Schrott

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hm, also ich möchte nach mofa, roller und mitlerweile ca 6 jahren mz etz 250 und vielen probefahrten auf motorrädern von freunden auch ne größere maschine fahren, und das mit der ps sowie hubraumsumme hat bei mir nichts mit "cool" sein zutun sondern mit gefallen. und ich bin von der rr fireblade über r1 und r6 und die z1000 nun mal über die bandit 1200 n gestolpert und finde sie verdammt hübsch. sie sagt mir zu und ich denke ich kann sie auch offen bändigen, auch wenn der größte teil meiner zweiraderfahrung auf vder 250er etz stattfand. und ne bandit 1200 ist wohl um stressfreier zu fahren als ne r6 oder sonstewas.

Wenn er jetzt den FS machen will, dann wird er ja noch einige Zeit gedrosselt fahren müssen und ein Bike >1000 ccm auf 34 PS zu drosseln ist zwar technisch möglich, käme mir aber etwas so vor, als kaufte sich jemand einen Porsche, um dann ausschliesslich in einer 30er-Zone auf und ab zu fahren.

Nicht sehr sinnvoll!

Unabhängig davon wäre ein Bike >1000 natürlich auch nach dem 25. Geburtstag für einen Anfänger ein ganz schöner Brocken und ob das gut ginge, hinge sicher einmal vom Typ des Bikes ab - ein Chopper dieser Grösse wäre wohl eher unkritisch - wesentlich aber auch von seiner Vernunft, mit der er sich langsam an die Grenzen einer solchen Maschine herantastete.

Bei der allgemeinen Frage, ob eine 1000er für einen Einsteiger geeignet ist, würde ich sagen, dass ein Erwachsener und älterer Mensch schon so vorsichtig damit umgehen kann, dass er seinen Spaß hat, ohne sich zu gefährden. Mit einer 600er kann es genauso gefährlich werden, damit kann er aber nicht so entspannt mit Drehmoment fahren.

Mal abgesehen davon, daß man als Anfänger nur gedrosselt fahren darf, würde ich eine "dicke Maschine" empfehlen, wenn man lebensmüde ist. Also, was soll die Frage.

"lebensmüde"? Eine Bandit mit 1200 ccm hat weniger PS als eine 600er Hornet! Was soll die Antwort?

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@antbel

geht ja auch nicht um PS geht um Anzug und Hubraum(NM auf der Hinterrradpelle).Mit so manchen Streetfightern killste bis 120 locker Rennmaschinen.Aber darueber haben die Supersportler die Oberhand.Oder warum haben Chopper und Harleys erhelblich grossen Hubraum und fahren nur 180 km/h ? siehe VMAX (Dragsterkonzept)

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Wie ist das aktuell mit dem Stufenführerschein? Ab welchem Alter darf man gleich PS-mäßig "in die Vollen"?

Mal angenommen, es ist mit 23: da der Freund mit 23 sein Studium beendet, dürfte er nicht der absolute "Oberdackel" sein. Das Gehirn steuert die Gashand und eine 600er ist kaum weniger gefährlich als der volle Liter. Ist er körperlich fit und kräftig und groß genug für eine 1000er?

Wenn er es mit Verstand angehen lässt, sollte kaum etwas dagegen sprechen. Das wäre aber auch absolute Voraussetzung.

Die Bandit wäre sicher keine schlechte Wahl. Oder eine gebrauchte CBR1000F oder ähnliches.

Aber mit großem Respekt vor der Maschine fahren! Völlig anders als beim Auto. Und möglichst gleich ein Sicherheitstraining buchen (z. B. beim ADAC).

Ist er aber mit dem Auto noch ein "kleiner Raser", dann eher die Finger weg von starken Mopeds!

Mit null Erfahrung auf eine 1000der das geht nicht gut,ich weiß wovon ich spreche,ich fahre eine 1000der Ninja,da habe ich mich aber erst nach Jahren draufgesetzt.Ach ja...Oberdackel ist gut,muß ich mir merken.Dh.

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@Kaheiro

Bei mir war's ähnlich wie bei dem hier Angesprochenen. Zuerst bis 19 eine Kleine (70er Dax, 80 km/h). Insg. aber auch gut 100.000 km. Dann längere Pause und gleich eine Große. Er ist also auch nicht ganz zweirad-unerfahren.

Und die Frage war ja, 600er oder 1000er. Und da ist der Unterschied nicht so groß. Mit beiden kann man sich bequem und schnell den Kopf einrennen.

Aber im Prinzip stimme ich dir absolut zu. Besser wäre es, mit max. 50 PS anzufangen. Wir kennen den Typ halt nicht, da liegt das Prob. Und ein Sicherheitstrinig kommt immer gut.

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@Iceman

Ich habe erst einen Chopper dann eine ninja ZX-6R gefahren und jetzt eine Zx-10r,der Unterschied zur6ser ist schon gewaltig.Denn Kopf einrennen kann man sich auch mit dem Fahrrad,nur bei einer 1000der ist die Chance größer das es klappt.

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@Iceman

Ich denke mal, die Hemmschwelle, die 600er bis 10000 hochzudrehen um die Leistung abzurufen ist halt größer, als bei einer 1000er - allein deshalb weil man die 600er erstmal runterschalten muß wenn man richtig Schub geben will.
Ich würde einem Anfänger auch eher zu einer 600er raten.

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@fernseher

Ich auch,meine 10ner wird ab 6000 Umdrehungen zur Rakete,für einen Anfänger mit null Erfahrung nicht empfehlenswert.Das ist das gleiche als wenn ich mich jetzt auf eine Moto GP-Maschine setzen würde,werde ich aber nicht.

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Hi! Er muss sowieso bis er 25 Jahre alt ist gedrosselt fahren, wer ab 25 Jahren seinen FS macht, darf gleich offen fahren (keine sinnige Lösung, finde ich!). Ich würde ihm raten, sich eine maximal 650ccm große Maschine zuzulegen. Wenn er vorhat sich an die Regeln zu halten, wird er mit 34 PS bei einem möglichst leichten Motorrad am meisten Spaß haben - mit einer 12er Bandit wird er das ganz sicher nicht. Sie ist offen ein tolles Tourenmotorrad, auf 34 PS aber ein Eisenhaufen. Tipps für Einsteigerbikes gibt es hier zuhauf, Anfängern die aber aus Prestige- oder anderen Gründen unbedingt gleich mehr als 1000ccm haben wollen, kann aber niemand hier helfen. Gute Argumente dagegen gibt es genug ;) greetz

Es ist nicht sinnvoll,außer Dein Freund schließt eine Lebensversicherung zu Deinen Gunsten ab,dann ist es sinnvoll...für Dich!

Schade das sich die meisten jungen Leute ihr Motorrad nur noch priorisiert nach ccm und ps aussuchen :-(

(als Fahranfaenger)Wenn DU 1000ccm kaufen solltest,sei bitte sehr Vorsichtig ist mein ernst.Kommt auf Deine Einstelllung an ob Du Dich beherrschen kannst.Ansonsten schiesst Du gerade aus mit der Maschine komme was da wolle.Das ist kein Spass mehr.

Keine 1000er ist anfängerfreundlich. Selbst mein Sohn mit Rennerfahrung seit seinem 12ten Lebensjahr ist auf Anhieb mit der 900 CBR mit 125 PS zurechtgekommen.

1200 ccm müssen nicht zu viel sein, aber das kommt auf den Typen an! Musst du selbst wissen. Wenn du ihn als vernünftigen Verkehrsteilnehmher kennst, ist das ok. Sonst ist eher Abraten eines großen Motors angesagt. :-) Die ganze Sache ist wirklich sehr individuell.

Nachtrag: mein Bruder hat sich eine 1200 Bandit gekauft. Und ich durfte sie über 200 km nach Hause fahren. Meines Erachtens ist die Bandit ein sehr gutmütiges Mopped, mit dem selbst Anfänger zurechtkommen. Aber warscheinlich kommt die Antwort eh zu spät... :-))

Meiner Meinung nach ist es völlig egal ob 600 oder 1000 kubik. Man kann sich mit jeder Maschine totfahren. Ich habe zu Beispiel früher Motocross gefahren und mache jetzt erst mit 25 Führerschein. werde mir auch ne 1000 Kaufen, da die viel entspannter zu fahren ist als so eine 600. (ich wiege auch 100 kilo.)

Also egal welche Maschine, hauptsache man fährt nicht wie ein Psycho.

Oh man, Ne gedrosselte 600er zieht genau so wie ne offene DT 125 (habens schon getestet). Ich bin gleich von Anfang an ne offene 600er und nun ne offene 1000er gefahren und ich bin gerade mal 20! Dieses ganze "600er sind voll giftig, nichts für Anfänger" ist großer Blödsinn, er soll sich raufsetzen und fahren und gut ist. Man ist nur so schnell wie die rechte Hand, macht aus ner Mücke keinen Elefanten, nen Fahranfänger kann auch eine 1000er offen fahren, wenn er vorsichtig ist ! Punkt und Ende.

Die meisten Fakten sind ja bereits ganz gut beleuchtet worden. Ich hab' mit Mitte 30 meinen A-Direkt FS gemacht und bin gleich mit einer 1200er (98PS) eingestiegen. Bis dato hatte ich nur 50cc-Erfahrungen (Roller). Diese 50er-Erfahrung war sicher einiges Wert, einerseits in Bezug auf das was andere Verkehrsteilnehmer (Autos) machen, andererseits aber auch auf so Sachen wie zu starkes Bremsen ohne ABS (blockierendes Vorderrad). Das muss man nicht unbedingt mit dem großen Bike lernen...

Wenn ein "Null-Anfänger" also erst mal "klein" rangeht, ist das sicher kein Fehler. Wobei "klein" und "34PS" ja irgendwie auch täuscht - Man kann auch mit einem gedrosselten Motorrad schnell (zu schnell) fahren, mit allen Konsequenzen. Aber warum habe ich dann trotzdem gleich den Sprung auf die 1200 gemacht? Nun, ich hatte verschiedene Sachen probiert und das "große" Motorrad gefiel mir, und passte zu meiner Idee, einfach locker zu "cruisen", so einfach ist es. Ich habe den zusätzlichen Hubraum als entspannter und ruhiger empfunden, da man die Leistung nicht so sehr über die Drehzahl abrufen muss. Und wenn man es wirklich mal braucht, ist da etwas mehr Sicherheitsreserve. (Das heißt ausdrücklich nicht, dass man die im Normalbetrieb nutzen muss!!)

Aber schlussendlich sind 600, 1000 oder 1200 Kubik einfach auch relative Sachen. Und es gibt z.B. 600er Rennbikes, die 1200er Tourer ganz alt aussehen lassen. Wie schon mehrfach geschrieben: Es kommt ganz entscheidend auf den Fahrertyp an. Wer das Ganze entspannt, vorausschauend und defensiv angeht, kann auch mit einem großen Motorrad gut klarkommen und Spaß haben, selbst als Anfänger. Wer es eher krachen lässt, kommt aber natürlich mit einer stärkeren Maschine auch schneller mal an die Grenzen dessen, was z.B. ein Hinterrad auf die Straße bringt, ohne wegzurutschen...

Was man aber auch nicht ganz außer Acht lassen sollte ist einfach das Gewicht - die Kiste will ja auch mal geschoben werden und sollte auch im Stand sicher gehandhabt werden können. Und da können 30 Kilo schon ein gewaltiger Unterschied sein... Und natürlich ist jedes Kilo mehr auch träge Masse, die sicher um die Kurve bewegt werden will. Also Fazit: 1000cc als Anfänger: Kann man u.U. machen, muss man aber nicht wirklich. Entscheidend ist m.E. schlussendlich immer die obere Hälfte des Motorrads...

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