Hallo Romana,

wieso überrascht es mich nicht, eine solche Frage von Dir zu lesen :-) ? Hier in dem Forum geht es zwar in erster Linie um Motorräder und Motorradfahren, aber diese Frage hat ja einen überaus politischen Charakter. Also: wie steht es um Nationalstolz und Patriotismus?

Zunächst hast Du einmal mehr eine überwältigende Resonanz gefunden. Wer bekommt schon in vier Tagen 27 so unterschiedliche und auch emotionale Antworten? Schönen Gruß an all Deine Kritiker.

Ich finde, ein gesundes Maß an Zufriedenheit auf das eigene Erreichte und auch die eigene Heimat darf ein jeder haben. Und wenn man sich in Europa umsieht, findet man das auch überall, sei es bei den Franzosen, den Italienern, Spaniern, Türken, Griechen und auch den Österreichern - ganz egal. Nur in Deutschland ist das nicht so einfach. Wer hier zugibt, beim Blick auf die eigene Heimat, die eigene Kultur, die eigene Nation eine gewissen Stolz auszudrücken, läuft bei manchen "aufrechten Demokraten" direkt Gefahr, in eine "rechte Ecke" gedrängt zu werden. Der durchaus vorhandene europäische Stolz auf die eigene Nation - den Deutschen bleibt er aufgrund der Vergangenheit (leider) verwehrt. Innerhalb Deutschland meckert wiederum kaum einer bei "wir im Norden, wir Niedersachsen, wir Bayern". Na ja, man muss ja nicht alles verstehen....

Um zurück zu Deiner Frage zu kommen: Nachdem ich schon viele Marke (Kawasaki, Honda, Yamaha, Ducati) gefahren habe, bin ich jetzt bei BMW hängen geblieben. Für mich hat mein jetziges Moped einen reinen Kultstatus und die immer noch vorhandene Qualität nach über 40 Jahren ist für mich (und viele andere - Ausländer - übrigens auch) unbestritten. Allerdings habe ich auch schon mal in Richtung ner 750er Honda vom gleichen Baujahr geschielt. Also nix mit rein deutsch. Ich fahr mein Moped und kauf meine Motorradklamotten, weil sie mir gefallen und weil sie meinen Vorstellungen entsprechen. Aus welchem Land sie kommen - zweitrangig.

Bei aller Neugier auf andere Länder: ich lebe nach wie vor gerne in meiner Heimat - daheim ist daheim.

LG

Haifisch

(PS: Ich freu mich schon auf die nächste Mankerl-Frage)

...zur Antwort

Hallo Romana,

da warst Du wohl in Gedanken ganz woanders und hattest kaum Zeit, auf den Tacho, bzw. in den Rückspiegel zu schauen :-)

Der Zweck dürfte hier wohl die Mittel zu rechtfertigen. Du hast die Zivilstreife schlicht nicht wahrgenommen oder übersehen. Nichts anderes war die Absicht.

So geheimnisvoll getarnt sind die Maschinen gar nicht. Oft fehlt ihnen jegliche Individualität, sprich einen An- oder Umbau, Aufkleber oder ähnliches. Wenn man neben einer geparkten zivilen Dienstmaschine steht, ist man oft überrascht, wie viel typische Polizeiausstattung man sieht. Marken gibt es allerdings ganz viele, von bekannten BMW über Yamaha, Honda bis hin zu MZ und sogar Harley. Spezialeinheiten, die wirklich nicht erkannt werden dürfen, fahren auch gerne mal ein eingezogenes (und vorher sichergestelltes) Fahrzeug. Das kann "szenetypisch" der dicke 7er BMW mit breiten Reifen und sonstigem Firlefanz sein oder ne entsprechend abgefahrene Maschine jeglicher Couleur. Die allerdings halten Dich eher selten wegen ner Geschwindigkeitsüberschreitung an.

Mein Tipp: Guck ab und zu auf den Tacho und/oder den Rückspiegel, wer sonst noch mit Dir fährt.

LG

haifisch

...zur Antwort

Hallo Romana,

derlei "Vorteile" gibt es in Deutschland nicht. Es ist nach den hiesigen Regeln nicht zulässig und darüber nun zu streiten, ist mehr als müßig.

Es stimmt, die Regelungen zu den Wechselkennzeichen sind eine einzige Katastrophe geworden mit dem Ergebnis, dass kein Mensch hier ein solches haben möchte.

Ich fahre seit vielen Jahren in Deutschland Motorrad und es hat mir immer Spaß gemacht, auch wenn ich mich nicht durch Staus vor der Ampel oder auf der Autobahn durchschlängeln darf. Ich lasse den Bussen ihre Spuren und fühle mich dadurch in keinster Weise bevormundet oder gegängelt.

Nein, wenn überhaupt, fallen mir nur ganz wenige (gesetzliche) Vorteile für Biker in Deutschland ein. Ach doch: kleine Kennzeichen sind 2011 eingeführt worden.

LG

haifisch

...zur Antwort

Hallo Romana,

aus dem Winterschlafe erwacht (Du warst zwischen den Jahren offensichtlich offline - jedenfalls habe ich Deine Fragen schon vermisst), schaffst Du es im neuen Jahr doch ganz mühelos, die MF-Gemeinde zu zahlreichen Zuschriften zu bewegen.

Ob der BMW-Fahrer nun ein Opa ist (hast Du nicht selbst auch eine??), der Klapphelmfahrer grüßt oder auch nicht, ob das ABS stottert oder blockiert - für mich ist das Forum hier Information und auch ein Stückweit Unterhaltung. Man darf nicht alles zu ernst nehmen und auch schon gar nicht persönlich.

Wer sich hier regelmäßig aufhält, lernt auch nach und nach die Charaktere der Einzelnen kennen und kann sich drauf einstellen. Und Vernunft? Nun, die definiert doch auch ein jeder für sich selbst.

Und eines will ich mal gesagt haben: Früher waren die Yamahas besser als die Hondas und Suzukis und wer wollte schon ne Klappersaki haben :-)

Lass Dich nicht ärgern...

haifisch

...zur Antwort

Hallo,

mit dem Gedanken nach Kühlung bist Du völlig auf dem richtigen Weg. Beim Bremsen wird die Bewegungsenergie des Motorrades durch die Reibung der Bremsbeläge auf der Scheibe in Wärme (-energie) umgewandelt. Dabei können je nach Ausgangsgeschwindigkeit zu Bremsbeginn (die sog. negative Beschleunigung) kurzzeitig sehr hohe Temperaturen auftreten. Vielleicht hast Du bei spektakulären Rennsportaufnahmen schon Mal glühende Bremsscheiben gesehen.

Das Problem ist nun, dass eine heiße Bremsscheibe an Wirkung verliert, da das Material weicher wird. Früher verbaute man an Motorrädern auch vorne nur Trommelbremsen. Dann kamen die ersten Scheibenbremsen aus "einem Stück", welche den Nachteil hatten, dass sie trotz offener Bauweise die Reibungshitze nicht ausreichend ableiten konnten. Weiterhin verloren sie bei Nässe an Wirkung, da sich ein schmaler Wasserfilm zwischen Scheiben und Beläge setzten konnte.

Nach anfänglich eingearbeiten diagonalen Riefen kam man schließlich auf die heutige Bauweise mit Löchern. Diese leiten sowohl Wärme als auch Nässe ausreichend ab. Das war allerdings erst durch eine entsprechende Materialentwicklung der Scheiben möglich.

LG

haifisch

...zur Antwort

Hallo,

das ist mal wirklich ne kniffelige Frage. Zum einen heißt der Hersteller Rothewald und ist sogar mit einem ® im Namen geschützt. Ich kann aber bei Googel oder bei Metager eingeben was ich will, jeder Treffer führt mich irgendwann zu Louis.

Auch Schlagworte wie Impressum, Hersteller, Adresse usw. haben mich nicht weiter gebracht. Ich vermute daher, dass es sich um eine Eigenmarke von Louis handelt. Obwohl es die Werkzeuge auch bei Amazon zu kaufen gibt.

Sorry, zu meinem Leidwesen muss ich da passen.

LG

haifisch

...zur Antwort

Hallo,

beim Motorradfahren ich immer bremsbereit. Da liegt plötzlich Dreck auf der Straße, da rollt der Ball aus der Hofeinfahrt, tausend Sachen können plötzlich passieren. In Sekunden musst Du reagieren: bremsen, ausweichen oder anhalten. Motorradfahren ist echt geil, aber auch gefährlich. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Beim Auto gibt es Knautschzone, Blech und Airbag. Beim Mopped sind es Deine Arme, Beine und Rippen. Trödelig in der Landschaft rumgucken kann sich ganz schnell ganz böse rächen.

Übrigens: von den ach so "coolen Helden" sind einige in Youtube zu bewundern.

LG

haifisch

...zur Antwort

Hallo,

ich bin nach über 10 Jahren "Motorradabstinenz" letztes Jahr auch wieder eingestiegen und habe mir ne BMW 850 gekauft. Unkompliziert, geringer Verbrauch und sehr zuverlässig. Ein ideales Motorrad für Anfänger, bzw. Wiedereinsteiger. Man kann auch mal nen Feldweg damit fahren. Ein Ersatz für eine Enduro ist sie natürlich nicht.

Falls Du mehr wissen möchtes, sieh kurz unter "Freundschaftsanfragen" nach (eMail, bzw. Neuigkeiten).

Gruß

haifisch01

...zur Antwort
Weitere Inhalte können nur Nutzer sehen, die bei uns eingeloggt sind.