Hat hier wer Erfahrung mit Helmsprechanlagen?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich probiere es nochmal:

Wir haben gute Erfahrung mit den Geräten von Cardo und Midland.

Cardo gibt es mehr: Die Q2, G4 und G9. Die Zahl entspricht der Anzahl möglicher Gesprächsteilnehmer. G4 und G9 haben Reichweite "1,6 km", also zuverlässig um die 1000 Meter. Radio usw., kann man alles nachlesen. Nicht immer nachlesen kann man, wenn jemand zufrieden ist... Nicht soo gut finde ich, dass die Kontakte in der Halteplatte ungeschützt offen liegen, wenn mal ohne Gerät gefahren wird und dass das Bügelmikro bis vor kurzem direkt fest an der Halterung rauskam, erst jetzt per Kabel in den Helm geführt werden kann.

Bei Midland gibt es das BT neXt, welches in den Funktionen recht identisch ist zum Cardo G4. Besser finde ich, dass bei Midland beide Mikrofone für beide Geräte des TwinPacks beigefügt sind und per Stecker ausgetauscht werden können. D.h. Bügelmikro für Klapp- und Jethelm, Kabelmikro für Integralhelm. Auch die Halteplatte außen am Helm ist gut: Miniklein, wenn das Gerät nicht angesteckt ist und der Stecker mit den Kontakten wird dann halt in einer Falte des Helmpolsters versteckt = keine Geräusche im Fahrtwind und keine Korrosion bei Nässe. Sogar den rechten Lautsprecher kann man wahlweise entfernen, wenn man total legal unterwegs sein will - dann kann man die Signalhörner der Einsatzfahrzeuge besser hören, als mit AC/DC oder Blasmusik in beiden Ohren ;) ...

Gerne PN, wenn mehr Interesse besteht.

Hallo Stefan! Danke für deine ausführliche Info, da kann ich schon mal was damit anfangen. lg Romana

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@Mankerl

Grüß' Dich Romana,

vielen Dank für's "Braverl" ;)

Hab' heute wieder zwei Scala Q2 in je einen Shoei Multitec und einen Nolan Klapphelm eingebaut, als doch ständig Kontakt mit den Teilen... So gebe ich eben die Erfahrungen gerne weiter.

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Ich hab auch das scala rider von cardo und kann es nur empfehlen. Ist schnell angebracht, für viele geräte nutzbar und schnell in nen neuen helm integriert. Es ist äußerst angenehm wàhrend der fahrt mit jemanden zu kommunizieren statt einfach nur stumpf hintereinander herzufahren. So kann man auch vor hindernissen/ gefahren warnen. Ich komm auf ne höhere akkulaufzeit (7-8 std.). Sollte das nicht langen kann man sich immer noch ein usb-ladekabel montieren um während der fahrt aufladen zu können. Auch wenn meine harley nicht die leiseste ist und ich meißtens mit offenen auspuff fahre höre ich den andren perfekt, weil das scala rider eine automatische lautstärkeanpassung hat, die man regulieren kann. Ich würde nicht mehr drauf verzichten wollen was längere touren betrifft.

Ich persönlich halte von den Helmsprechanlagen nicht viel. Meist fahre ich mit einem Freund oder in einer kleiner Gruppe. Warnungen gibt der erste Fahrer als Handzeichen bekannt. Wir machen sowieso am Ziel Rast und da kann man quatschen. Gespräche bei der Fahrt wie: "Hast Du gesehen wie der Fährt, sieh mal den Hasen" oder irgendwelche Anekdoten brauche ich nicht bei der Fahrt. Ich möchte die Fahrt genießen und unsinnige Gespräche lenken sowieso ab. Wenn es etwas wichtiges ist, wird angehalten. Da man seinen Hintermann ständig im Auge hat, verliert man den auch nicht. Man bleibt zusammen. In all den Jahren hat es immer sehr gut funktioniert. Die Sprechanlagen mögen in einer Fahrschule ihren Sinn haben, aber bei einer Gruppe die sich kennt, finde ich die nicht nur überflüssig, sondern sogar belästigend. Schade ums Geld. Gruß Bonny

Hi Bonny! Hast auch wieder recht, funktioniert auch in unserer Truppe, "OHNE", seit zig Jahren problemlos.

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