Was genau ist denn das Problem? Würgst Du die Maschine ab? Findest Du den Punkt nicht und es dauert einfach zu lange? Klappt es denn in der Ebene? Kannst Du Auto fahren?

Also, das ist ganz einfach Übungssache. Wenn es "wackelig" ist, bist Du zu zaghaft. Gib etwas Gas, im Zweifel etwas mehr, und lass die Kupplung kommen. Wenn Du merkst, dass sich was tut, mehr Gas und Kuppplung weiter rauslassen. Das machst Du hundert mal auf dem Parkplatz in der Ebene, dann weißt auch Du, wo der Druckpunkt ist .-) ... und findest ihn dann schneller.

Das Langsam-fahren auf dem Parkplatz ist ebenfalls eine hervorragende Übung, um Fußbremse, Gas und Kupplung zu koordinieren.

Du wirst nicht aufgeben, hörst Du?

Viel Erfolg, Michael

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Eine Varadero scheint mir ein durchaus taugliches FS-Gefährt zu sein. Wenn Du mit dem Ding klar kommst, bleib dabei. Ansonsten find ich die Idee ganz gut, mal eine Fahrstunde mit der eigenen Maschine zu machen. Ok, vor der Prüfung ist es nicht so super-sinnvoll, und danach nimmt man keine Fahrstunden mehr :-)

Ich bin mir nicht sicher, ob du für Schaden an der Maschine bei einer Fahrstunde selbst aufkommen musst - je nachdem, wie die Fahrschule versichert ist. Könnte mir vorstellen, dass nicht ein bestimmtes FZ versichert ist - es kann ja sein, dass der Fahrlehrer mal ein Motorrad ausleihen muss, wenn seins kaputt ist - sondern vielleicht allgemein die FZs, die zur Ausbildung verwendet werden. Müsste der Fahrlehrer aber wissen. (Der Fall, dass man mit ner eigenen Maschine kommt, ist bestimmt n Ausschluss...)

Viele Grüße und viel Erfolg, Michael

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Hä?

Wenn Du A1 hast, und auf A2 erweiterst, könnte das etwas billiger sein, weil Du vielleicht weniger Fahrstunden brauchst, aber sonst? Ob man da die Theorie anrechnen lassen kann, weiß ich nicht. Würd mich wundern. Die Führerscheinstufen und Varianten sind schließlich auch Einkommenssicherung der Fahrschulen.

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Also da Du das ja Profi-mäßig betreibst, lohnt sich sicher ein Besuch beim tapferen Schneiderlein, z. B. Schwabenleder oder Alne, letztere machen auf jeden Fall auch Teile aus Känguruh-Leder.

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Helm und Handschuhe sind schonmal gut. Auf jeden Fall brauchst Du noch eine Jacke und wenigstens eine Lederhose, Protektoren (Knieschützer) gibt's auch extra.

Ich bin anfangs auch mit Arbeits-Sicherheitsschuhen gefahren: gute Sohlen, Stahlkappe innen, und: ganz wichtig: sie gingen über die Knöchel. Drunter würd ich's nicht machen.

Ein Nierengurt kostet auch nicht die Welt (10-20 EUR). Ich fahr nie ohne, da hab ich gleich ein komisches Gefühl.

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Wenn 4 Jahre gar nichts gemacht wurde, ist das natürlich schlecht. Aber vielleicht hat ja der Vorbesitzer selbst mal was gewechselt und die Kette nachgespannt... Vom "Nicht-Inspizieren" geht ja erstmal nichts kaputt. Wenn die Maschine in gutem Zustand ist, ok. Ansonsten fallen bei einer Inspektion vielleicht Mängel auf, die dann noch behoben werden müssen.

Ich bin "nicht-schraubender" Biker. Wieso bringe ich meine Maschine regelmäßig in die Inspektion? Erstmal: eine Inspektion ist mehr als Ölwechsel! Da gibt's noch Brems- und Kühlflüssigkeit, und erstere muss bei ABS auch mit Verstand gewechselt werden. Da gibt's die Kette und einige Lager und Schräubchen, von denen ich möchte, dass ein Profi sich die anschaut, damit ich die Gewissheit habe, dass meine Maschine technisch in Ordnung ist. Alles andere ist auf dem Motorrad u. U. tödlich.

N.B. das entbindet mich natürlich nicht davon, selber regelmäßig zu gucken,ob alles ok ist - aber das eine oder andere würde mir nicht mal auffallen, wenn ich hinguck...

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Honda Shadow 600 - Motor stirbt während der Fahrt einfach ab

Mein Nachbar fährt o.g. Motorrad. Nach mehreren Monaten Standzeit wollte er nun fahren was natürlich mangels ausreichender Akkuspannung nicht ging. Ich habe daraufhin das Batterie geladen, nach 24 Stunden Standzeit betrug die Spannung 12,9V, das Motorrad sprang an.

Mein Nachbar ist lt. eigener Aussage rund 15km weit gekommen als das Motorrad anfing zu bocken um schlußendlich auszugehen. Bis dahin soll der Motor "normal" gelaufen sein. Tank zu 3/4 voll. Akku überprüft, 12,8 V aber lässt sich nicht starten, der Anlasser dreht aber keine Zündung. Tags drauf springt die Kiste wieder problemlos an, diesmal kommt er nur 2 km weit. Ob die Kiste zu fett läuft kann er mangels Geruchssinn nicht sagen. Absperrhahn war offen.

Denke schlechten Sprit und defekten Akku kann ich ausschließen, würde nun gerne prüfen ob die Kerzenstecker (4 Stück?!) funken, aber die stromführenden Teile sind teils so tief im Kerzenstecker drin, dass man diese nicht mal eben an den Motorblock halten kann. WIe kann ich dies überbrücken?

Was mir wohl aufgefallen ist, dass ein Gummischlauch abgehend vom Luftfilter rissig ist, aber ob dies wohl das Problem ist, glaube ich noch nicht. Auch schraubt mein Nachbar nie selbst an der Maschine, einen geknickten Tankschlauch schließe daher mal aus, einen Spritfilter habe ich an der Maschine nicht gesehen. Diverse Schalter, Kontakte, usw. sind schon mit Kontaktspray behandelt worden

Hat jemand noch Anregungen was sein könnte, bzw. was ich "mal eben" noch prüfen könnte? Ansonsten würde ich es erstmal mit frischem Sprit versuchen, d.h. absaugen und durch neuen Sprit ersetzen.

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Kerzenstecker: lass die Kerzen drin, d.h. Stecker abziehen, Kerze raus schrauben, Kerze in den Stecker und das dann an den Motorblock halten, um den Zündfunken zu sehen. Die Beschreibung deutet aber eher nicht auf ein Kerzenproblem hin, sonst würde die Mühle wohl gar nicht anspringen.

Auch wenn der Sprit "schlecht" (nicht nach ein paar Monaten) wäre oder sich die Tankbeschrichtung auflöst, dann geht der Filter oder der Vergaser zu und dann springt die Maschine auch am nächsten Tag nicht an.

Checke mal die Tankbelüftung: wenn die Maschine aus geht, den Tankdeckel aufmachen. Hat er sich fest gesaugt, klappt die Belüftung nicht, die Folge Spritmangel, Maschine geht aus.

Rissiger Schlauch vom Luftfilter: das klingt nicht gut, würde aber eher zum Ziehen von Falschluft und zu dünnem Gemisch führen, siehe "Maschine läuft nur noch mit Choke".

Viel Erfolg beim Suchen, Michael

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Stabiler, im Sinne von wackelt oder zappelt nicht so, steckt Schlaglöcher besser weg, ja, das durchaus. Besser in der Kurve liegen, nee, der Schwerpunkt ist etwas nach hinten und vor allem nach oben gewandert, das ist nicht besser. Ich kann mit Sozia weniger exakt fahren, dafür fahre ich "runder", weil das ganze Ding deutlich träger geworden ist. Insbesondere merkt man das beim Bremsen. Fühlt sich immer an wie'n LKW :)

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Gute Frage. Es ist für die Federung natürlich schwieriger, ein schwingendes Rad, was gerade über eine Kante gefahren ist, ruhig zu stellen und wegzudämpfen, wenn das Teil voll aus Gusseisen ist... ich würd mal sagen je ungefederter die Masse, desto härter der Dämpfer. Und desto schwieriger, die Maschine ruhig zu halten.

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Schön, dass Du Dir jetzt Gedanken machst... aber was sagt denn die Gute selbst dazu? (Ok, "total happy" steht da...)

Du gewinnst ja nix, wenn Du ihr jetzt das Geschenk wieder abnimmst (überleg Dir das gut), und sie den Lappen dann selbst finanziert? Nein, ich fürchte, Sie muss schon selbst darauf kommen, dass Moped fahren gefährlich ist. Du solltest sie jetzt anleiten, vorsichtig zu fahren - und vielleicht auch mal mit gutem Beispiel voran gehen. Und sag ihr ruhig, dass Du Dir Sorgen machst, aber übertreib's nicht, sonst nennt sie Dich bald "Papi".

Und nochwas, sorry ... im Endeffekt sind wir alle für uns selbst verantwortlich, d. h. wenn sie den Schein machen will und macht und dann auch fährt, bist Du nicht Schuld, wenn was schief geht, so lange Du sie zu nichts drängelst oder "animierst".

Viele Grüße, Michael

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Hm, ich weiß das jetzt auch nicht auswendig, aber eine "mittlere" Stellung scheint mir sinnvoll. D.h. leicht heben beim Runterschalten und leicht drunterquetschen beim Hochschalten... viel wichtiger als die Sitzposition ist die Position des Fußes auf der Raste, da geht viel. Wenn ich mein 46er Füßchen langsam auf der Raste nach vorne schiebe und dann "mittig" gegen den Schalthebel trete... müsste es stimmen, oder?

Andere Sitzposition? Selbst ich auf meiner V-Strom hab da wenig Spiel, ich kann ein paar cm nach hinten rutschen, wenn die Sozia nicht da ist, aber sonst? Eine andere Sitzbank würde den Kniewinkel auch nur unwesentlich ändern... ich würd sagen: probier's aus. Verstell den Hebel mal, oder besorg oder leih Dir einen längeren, dann merkst Du, was Dir am besten passt.

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Der CAN-Bus sorgt dafür, dass sich alle Sensoren und Geräte mit allen anderen unterhalten können. So braucht man z.B. nur einen Sensor für die Außentemperatur, und alle Steuergeräte, Sitzheizung etc. wissen, wie kalt es ist. Man kann Schalter platzieren, wo man will, (oder versetzen), weil man keine direkte Verbindung mehr braucht. So weit, so gut.

Für die eine oder andere Steuerung ist es wichtig, dass die Zentrale weiß, wer gerade wieviel Strom zieht. Deshalb, und wegen der Schaltung (Steckdose aus bei Zündung aus, oder z. B. eine Minute danach), sollte auch die Bordsteckdose CAN-Bus fähig sein. Die Zusatzscheinwerfer können sich bei Nacht z.B. runterdimmen (notwendig bei Tagfahrlicht).

Ich habe aber von einem BMW Fahrer gelesen, der sich quasi ein "Zweitnetz" ohne CAN-Bus eingebaut hat, in dem er (so hab ich's verstanden) mehrere Verbraucher (Radio, Navi, ...) über ein Relais einer (CAN-) Bordsteckdose verkabelt hat, so dass der Bus denkt, alles zusammen sei eine Steckdose.

Wer sich ne BMW leistet, soll auch das entsprechende Zubehör holen .-)

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Ich habe die Karten vom ADAC gekauft (24,80 €?). Dort gibt es zwei Kategorien schöner Strecken, grün und nochmal was (gepunktet?). Für das bescheidene Gebiet, das ich kenne, stimmt das auch. Allerdings sind die Karten recht "grob", d.h. der ganze Odenwald / Rhein-Main ist auf einer Karte. (1cm:3km) Vom praktischen Einsatz kann ich noch nicht berichten, wartet mal noch n paar Wochen. Schlechte Erfahrungen hab ich hingegen mit selbst ausgedruckten "google maps" Karten gemacht. Zumindest muss man da noch selbst Striche ziehen, sonst findet man gar nix (s/w-Ausdruck). Ein GPS ist auch hilfreich, wenn man nicht mehr weiß, wo man steckt :-) Ich sträube mich ein wenig gegen Navis auf dem Motorrad - ich will da nicht auf einen Bildschirm gucken oder voll gelabert werden... Da verfahr ich mich lieber :)

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Wer kein eigenes Prüflabor hat, um die im genannten Paragrafen festgelegten Werte zu überprüfen, dem hilft auch die "Allgemeine Betriebserlaubnis". Hupen, die erlaubt sind, haben eine quasi auftätowierte ABE oder EC Nummer.

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In den anderen Antworten steht schon viel Wissenswertes. Es gibt verschiedene Varianten. Die einfachste, Transistorzündung, lässt sich recht einfach nachrüsten und sorgt schonmal dafür, dass man einen gleichbleibend starken Zündfunken hat, und sich um Kontakte, Zündzeitpunkt und Schließwinkel keine Gedanken mehr machen muss. Die Unterbrecher werden durch einen Hall-Sensor und einen Transistor ersetzt. Die arbeiten verschleißfrei und der Transistor sorgt für eine scharfe Kante im Stromverlauf, d.h. schaltet schneller als ein Unterbrecherkontakt. Das sorgt schonmal für besseren Motorlauf. Wobei die Verstellung des Zündzeitpunkts hier noch mit den üblichen Methoden (Fliehkraftregler etc.) erfolgt. Also: einfach nachrüstbar, erspart jeden Ärger mit den Unterbrecherkontakten.

Noch besser wird's natürlich "Volldigital", d.h. ein Kästchen macht das alles, einschl. Zündzeitpunkt ausrechnen usw. Da kann man noch den Verteiler und vielleicht sogar die Spule sparen, dann braucht man aber noch zusätzliche Sensoren, nehm ich an. (Temperatur, Gasstellung?, Drehzahl).

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Die Frage hatten wir mal bei den Oldtimerleuten... eigentlich sollte man 2mal wechseln :) Vor dem Winter, damit man noch den Dreck ablassen kann, und sauberes Öl im Motor steht, und dann nochmal im Frühjahr, weil das Öl ja im Winter schon gealtert ist (s.o.) und sich inzwischen wieder was abgesetzt hat. Ich würde sagen: Hauptsache, überhaupt jedes Jahr wechseln und würde das im Frühjahr machen, dann aber wirklich vor der ersten Ausfahrt.

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Hi, umschalten zwischen kleinem und großem Kühlerkreislauf passiert durch den Thermostat, sobald der kleine Kreislauf, d.h. das Kühlwasser im Motor, auf Betriebstemperatur ist. Wenn der Thermostat zu früh aufmacht, dauert's länger, bis der Motor warm wird (nicht gut für den Motor). Wenn er zu spät aufmacht oder gar nicht, überhitzt der Motor oder es platzt ein Kühlmittelschlauch. Daran kann es also nicht liegen. Wenn der Kühler an sich ok ist und genug Wasser drin, wüsste ich nicht, was bei Deiner Beschreibung kaputt sein könnte. Es kann höchstens sein, dass der Lüfter zu früh, also bei zu niedriger Temperatur anspringt (d.h. Temperaturfühler). Öltemperatur 90 Grad kommt mir wenig vor, ich dachte eigentlich, das Öl ist heißer als das Wasser, da wären 90 Grad ok.

Gruß, emmwie

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Das Ausdehnen ist hier nicht das Problem. Erstens ist das nicht viel, zweitens bleibt der Druck im System insgesamt gleich, das würde also keinen Unterschied machen. (Der Bremshebel käme bei gleichem Druck etwas raus, aber das ist Theorie...)

Wenn die Temperaturen aber einige hundert Grad überschreiten (400 °C bis Rotglut...), wird einfach die Reibung zwischen Metall (Scheibe, Bremstrommel) und Bremsbelag kleiner. Insbesondere Trommelbremsen sind anfällig für Fading, Scheiben sind halt besser belüftet = gekühlt.

Das "Wasser in der Bremsflüssigkeit" gehört da nicht hin, und ist auch kein Fading (s. auch Wikipedia: Fading). Dampfblasen in der Bremsflüssigkeit würden sich erst bilden, wenn man die Bremse nachlässt.

Gruß, emmwie

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