Ein 2T Motor ist vom Aufbau her, eine einfache, genial Geschichte. Da liegen die grundsätzlichen Vorteile. (wenig Bauteile, wenig Gewicht) - Leider ist es relativ schwierig (Aufwendig) den 2T-Motor den heute gültigen Abgaswerten anzupassen. Deshalb werden 2T Motoren fast ausschließlich von Klein-Serien-Herstellern angeboten (Sonderregelungen). Allerdings bedarf es auch ein wenig mehr technischer Pflege, die aber Handwerklich einfach ist.
Bei etwas höherem Verbrauch ist der 2T Motor in der Regel deutlich leistungsstärker. Er ist eine Strömungsmaschine und reagiert auf Änderungen am Luftfilter/Auspuff recht empfindlich. Ein 2T Motor kann sehr einfach für strakes Drehmonet oder hohe Drehzahlen/hohe Leistung konstruiert werden.

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Moto 3 ist eine andere Welt. Auf der einen Seite sind aus den 125ccm 2 Takt Motorräder die 250ccm 4-Takt-Motorräder der Moto 3 entstanden. Dies sind reine (reinrassige) Rennmotorräder und haben überhaupt nichts mit einer Straßenmaschine zu tun. (außer, dass es Zweiräder sind!)
Eine 125ccm Straßenmaschine hat in der Regel zulassungsbedingt/STVZO gefordet bestimmte Vorraussetzungen zu erfüllen. Diese darf man legal nicht ändern!
Willst Du eine schnelle 125ccm, müsstes Du Dich nach den früheren 2T Modellen umschauen (z. B. Aprilia RS125)
Willst Du ein schnellers Motorrad, solltes Du Dir ein anders Motorrad mit mehr Hubraum anschaffen.
Willst Du bei kleinen, handlichen Motorrädern bleiben, sind die neuen 400ccm Maschinen interessant (KTM Duke 390) (Mit der KTM Duke 390 wird auch eine Rennserie gefahren)

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Man kann es ganz grob so nenne:

Für eine Endgeschwindikeit (inkl. Beschleunigung) von benötigt mann etwa PS

  • 100 km/h - 10 PS
  • 120 km/h - 17 PS
  • 140 km/h - 25 PS
  • 160 km/h - 34 PS
  • 180 km/h - 50 PS
  • 190 km/h - 60 PS
  • 200 km/h - 80 PS
  • über 200 km /h - 100 PS

Das ist alles relativ und berücksichtig nicht die Zeit der Beschleunigung. Gibt nur einen ganz groben Anhaltswert. Es wird natürlich immer mehr Leistung notwendig, je höher die Geschwindigkeit wird. (Eine alter FIAT 500er Bj 65 mit 15 PS schaffte auch 90/km/h)GEwicht, Stinfläche, Reibungswerte... Alles müsste natürlich berücksichtig werden)

Die Hayabusa zeigte damals das irgendwo die PS Leistung ins utopische preschen würde, so hat man um die 300 km/h Marke letzlich durch die Aerodynamik erreicht.

Andersherum ist es auch wieder ein Beispiel, das so mache Höchsgeschwindikeitsmärchen eben nicht war sind: Ein frisierter 50er Roller schafft keine 120 km/h! Er wird auch nie 17 PS haben. Eine 125er Rennmaschine schafft aber 240 km/h

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Wer sich im Laufsport auskennt, weiß das ein Rennschuh für die Bahn anders ist als ein Trainingsschuh für die Straße, anders als ein Fußballschuh und anders als ein Schuh für... Basketball oder ein Schuh für das Rennrad.

Beim Straßenrennsport (und dem sind die Sportstiefel nachempfunden) benötigst Du einen relativ weichen Stiefel, der schlang ist und der vor typischen Verletzungen schützt. Das sind zum einem Abschürfungen, deshalb viele Schleifprotektoren, und das sind zum Anderen Knochenbrüche oder Gelenksplitterungen, die von einem Highsider führen können. Der Rennstiefel ist in der Regel leicht und luftdurchlässig.

Beim MotoCross Stiefel hast Du nun eine recht starre Sohle mit Profil (anders beim Supermoto, dort ohne Profil) einen sehr robusten Schienenbeinschutz und eine hohe Verdrehsteifigkeit. Dazu kommen die Abwaschbarkeit. Er ist deutlich schwerer.

Eben zwei Welten. Wie Bahnspikes zu Radschuhen.

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Wo ist denn der Unterschied zwischen Enduro (Geländesport) und Moto Cross. Werden nicht die Sonderprüfungen im Endurosport durch Cross-Prüfungen entschieden?

Nimmst Du Enduro aber als Straßen-(Wander-)Motorrad ist hier der 4 Takt Motor „kultivierter“.

Natürlich ist ein so genialer Motor wir der 2T Motor nicht tot. Schon mal eine Motorsäge mit 4T Motor gesehen?

Es ist aber ein wenig Zeitgeist, der zusätzlich zum Umweltgedanken kommt. Ein 4-T-Motor ist längst nicht so effizient, er ist jedoch durch andere Schwungmassen ruhiger und behäbiger. Gleichwohl könnte man auch hier, bei 2T, mit entsprechender Masse einen sehr ruhigen Verlauf hin bekommen.

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Es ist halt ein Kult-Motorrad. Keine bildschöne Suzuki RGV 250 oder eine nicht ganz so schöne Aprilia RS 250. Aber ein Motorrad das die Grundmotoriesierung der 70er Jahre war, zählt man alle RD dazu.

Es fing eigentlich noch etwas eher an, so Ende der 60. Aber mit der DS7 als 250er war ein Motorrad für die breite Masse da. Selbst Rennsport war möglich und die TZ Modelle (Produktionsracer) ware sehr eng verwandt. Zur 250er gab es immer eine Schwester als 350er. Erst mit der RD350 YPVS war es dann anders. Diese ersetzte die RD400 und war eigfentlich das Sportmotorrad. Und sehr schnell dann auch im Yamaha-Cup zu finden.

Heute hätte sie lediglich eine unpassende Bereifung. Aber bei aller Begeisterung, sie ist eben ein Zweitakter! Durstig, raucht und stinkt. Sie lebt halt! Und eine Motorbremse suchst Du vergebens!

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Während man früher grundsetzlich eine Lizenz benötigte (A/I- oder B-Lizenz) gibt es heute auch Rennen und Rennserien ohne Lizenzzwang. Immer, wenn die Veranstaltungen aber über den DMSB betreut werden, sind (glücklicherweise) diverse Auflage für den Veranstalter und für den Fahrer zu beachten. Dazu gehört auch eine Lizenz. Für gelegenliche Starts gab es die Tageslizenz, die jedes Mal gelöst werden musste. Besser ist da dann die C-Lizenz, die preiswert ein ganz Jahr Gültigkeit hat. Meisterschaftspunkte kann man mit dieser Lizenz jedoch nicht einfahren.

Du benötigst eine Lizenz z. B. für den Seriensport, die 1000 km Hockenheim, für den Sportbikepokal (Jetzt wohl Deutscher Rennsport Cup: DRC) für din Deutschen Langstrecken Cup. Und zum Beispiel für den Yamaha R6 Cup. Ab da benötigt man dann eine A-Lizenz (IDM) oder andere Internationale Veranstaltungen.

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Es ist im Grunde die Frage, wie fange ich es überhaupt an.

Lies erst einmal unter www.racing4fun.de die Rookie Guide durch. Da ist schon mal eine ordentliche Sammelung.

Dann ist nur noch wichtig und richtig, die wirklich Einschätzung des Fahrkönnens zu haben. Dann sollte man sich immer eine Instruktormöglichkeit suchen. Die gibts in kleine Gruppen individuell oder auch bei diversen Veranstalter von Renntrainings.(Speer!)

Ganz bestimmt falsch ist für einen Anfänger "freies Fahren" auf der Rennstrecke.

Und Achtung: Suchtgefahr!

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Ergänzend zur Antwort von michlm:

Dazu muss man wissen, wie ein Katalysator funktioniert. Er bindet chemische Elemente und gibt dies dann in einer anderen chemischen Struktur wieder frei. So ist das auch bei Kats bei Verbrennungsmotoren. Er verschleißt also nicht. Kann allenfalls verstopfen/verdrecken oder mechanische zerstäört werden.

Die Lamdasonde steuert nur ein für den Kat optimales Gemisch (Lamda1). Kommt nun ein nicht optimales Gemisch an, sind lediglich die Abgaswerte nicht optimal!

Fast alles System arbeiten eh nur in bestimmten Bereichen. Die Techniker haben die Aufgabe, während eines bestimmten festgelegten Fahrzyklus eine max. Abgesmenge von nicht mehr "x" zuzulassen. Diese Aufgabe schaffen die Ingenieure. Im Umkehrschluß bedeutet das auch, dass außerhalb dieses Festlegungsbereiches, alles aufgehoben ist!

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Natürlich ist die Neue irgendwo auch die Bessere. Allerdings sind sehr häufig Modelljahrgänge indentische.

K1/K2; K3/K4; K5/K6 ab dann sollte Deine Preisvorstellung nicht mehr fuktionieren. Die 1 steht für 2001, die 2 für 2002 usw....

Vorteil Suzuki: sehr viele gelichteile über die Modelljahre und sehr viele gleichteile in den Hubraumkalsse. Bedeutet auch: günstiege Gebrauchtpreise.

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Ergänzend: * Bei Speichenräder kann die Felge ersetzt werden. Da aber hier für das Einspeichen auch Lohnkosten entstehen, ist es nicht unbedingt preiswerter. * Klassische Speichenräder benötigen eine Schlauch. Bei einem Plattfuß entweicht die Luft dann leider schlagartig * Speichenräder können "aus der Mitte" gespeicht werden. * Es können breitere Felgen eingespeicht werden * das Putzen ist umfangreicher * Geschmacksache: Speichenräder sind schöner! * Gussräder sind bei einem Sturz "schon in der Luft" krumm

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Hallo,

nein: Klassische Transporter(T5, Vito, Trafic/Vivaro/Primastar haben in der kurzen Version eine Ladeläge von ~ 2,40 m in der langen Version ~ 2,80 m. In beiden Fällen bleibt Dir kein Platz fürs Moped nach der Sitzreihe. (Ausnahme Trialsport Motorräder)Scudo/Jumpy/Expert sind noch einmal etwa 20 cm kürzer.

Ein Motorrad funktioniert bei den Version mit Einzelsitzen und 4 Personen jedoch gut: Vivaro Life mit sechs Einzelsitzen. Hier stellt man das Moped links hin und läßt rechts zwei Einzelsitze hintereinander eingebaut. Allerdings geht Dir dann Laderaum veloren. (Vivaro Life gibt es ab jetzt jedoch auch in der langen (L2H1) Version. Die 40 cm mehr Länge kommen zu 100% dem Kofferraumvolumen zu gute.

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