Wieso macht das Optimieren von Einlasskanälen etc trotz geringerer Fertigungstoleranzen noch Sinn?

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Die Fertigungstoleranzen sind gering, das stimmt. Aber trotzdem ist es eine Serienherstellung. Nicht jeder Motor ist für sich optimiert.

Aber nur die Einlaßkanäle zu machen, ergibt wenig Sinn. Zumal die gar nicht glatt sein dürfen, sondern für Mikroverwirbelungen eine gewisse rauhe Oberfläche behalten sollten.

Aber insgesamt kann Tuning schon Spaß und auch Sinn machen. Bei mir z. B. von 152 auf 180 PS (Leistunsgdiagramm davor/danach). Und vor allem viel mehr Drehmoment! Die Einlaßkanäle entsprechend geformt und beim Ventil erweitert, die Ventilsitze weiter nach außen gefräst, die Airbox überarbeitet, die Steuerzeiten geändert, an der Motorsteuerung kurz Hand angelegt... Aber kaum Verdichtungserhöhung, nur 0,1 mm am Kopf geplant.

Vorher war ich viel zu oft bei Vollgas, jetzt nicht mehr. Jetzt bestimmt nicht mehr das Moped die Grenzen meiner Fahrerei, sondern immer ich selbst. Genau das wollte ich. ;-)

Das macht in meinen Augen nur dann Sinn, wenn bei Profi-Rennmaschinen das letzte Zehntel PS gesucht wird. Die Kosten-Nutzen-Bilanz für "normale" Straßenmaschinen ist mit Sicherheit verheerend.

Lach - denk mal, die Kosten-Nutzen-Bilanz ist für einige "Schrauber" sehr nebensächlich ;-)

Aber denk mal, hast recht.

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Jaaaa... Weil viele statt zu sagen "das und das habe ich mir in der Maschine gekauft" viel lieber sagen wollen "das und das habe ich selbst in Kleinstarbeit an meiner Maschine gemacht". Es ist die Freude am Schaffen denke ich - und für die Rennmaschinen ist das auch das Rausholen des letzten PS aus dem Hubraum. Otto Normalmotorradfahrer würde vermutlich mit dem Kauf einer größeren Maschine günstiger fahren, als zu schrauben - zumindest wenn man die eigene Schraubzeit fair abrechnet, also nach normalen Handwerkslöhnen. Aber seit wann geht's beim Motorradfahren um Kosten?

Und wenn ich die Zeit und die Skills hätte - ja, dann würde ich vermutlich auch selber schrauben. Aber ich bin Informatiker... Ganz falsches Ende der Berufsskala... :D

Eigenes Motorrad in der Fahrschule sinnvoll?

Moin Community...oder doch lieber guten Morgen?! ;-)

Ich hatte heute (gestern :-Þ) meine zweite praktische Fahrstunde. Bei nem netten Gespräch hab ich meinem FL erzählt, dass ich mein Motorrad schon zuhause stehen habe und das Bike halt nur noch nicht angemeldet ist. Er sagte daraufhin, dass ich auch damit fahren könnte (sofern sie denn angemeldet ist versteht sich) und wenn ich damit gut klar komme auch darauf Prüfung machen könne.

Ich würde dadurch auch nochmal zwischen 10 und 15 EUR pro Fahrstunde sparen.

Jetzt die Frage, macht das Sinn? Auf der einen Seite denk ich mir klar, denn ist ja schliesslich auch die Maschine mit der ich später fahren werde. Auf der zu lernen wäre für mich persönlich sicher besser als erst in der Fahrschule auf nem Motorrad zu lernen und direkt danach auf ne "ganz andere" Maschine zu steigen. (ABS als Bsp...) Und natürlich der finanzielle Aspekt, denn ca. 150 EUR sparen is doch auch nett...

Auf der anderen Seite denk ich mir: Mach ich mich in der Fahrschule lang, leidet MEINE Maschine... und nicht das Fahrschul-Möp... Ich muss dazu sagen, dass ich schon in der ersten Fahrstunde (nach Grundübungen etc..) schon auf die Landstraße "durfte"... Scheine also nicht ganz so "unbegabt" zu sein... Fühle mich bisher auch wirklich super und sehr sicher aufm Motorrad...

Was denkt ihr?!

Gruß Stephan

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Fehlender Bumms und anderer Kummer :(

Hallo,

Kurz zu meiner Ausgangssituation: Ich (20 Jahre) bin momentan der Besitzer einer wunderschönen ,zuverlässigen , schwarzen honda CBR 600 F2 Bj.92 mit 35kw drosselung. Die alte CBR war für mich praktisch zu beginn soetwas wie ein kleines "Traummotorrad" (es muss eben nicht immer das neuste sein).

Meinen Lappen habe ich letztes Jahr auf einer BMW GS 650 gemacht die ich als potthässlich empfunden habe. Enduros finde ich bei weitem nicht so anschaulich wie vollverkleidete Sportler. Desweiteren gefiel mir die Sitzposition auf dem Ding nicht wirklich.

Nun zu meinem Problem: Es hat mir mehr spass gemacht auf einer (subjektiv) hässlichen Enduro von BMW , auf der man wie eine Ente sitzt, zu fahren als mit meiner jetzigen CBR die ich mir anfangs so sehnlichst gewünscht habe. Sie vermittelt einfach nicht das Gefühl vom fliegen welches ich auf der BMW verspührt habe.

Was ist hier schiefgelaufen? kann sowas überhaupt sein?

Mit dem selben problem bin ich bereits zum Fachhändler von Yamaha und dieser meinte schmunzelnt: "Du brauchst nen Motor mit Charackteristik , lass die finger von 4-Zylindern , die sind nix für dich , dir fehlt der Bumms"

Er meinte noch ich solle mal auf die MT-09 von Yamaha warten , die sei das Richtige für mich , naja..

Jedenfalls habe ich mich nach dem Gespräch noch etwas im Laden umgesehen und habe mich letztendlich spontan auf einen Cruiser draufgesetzt. Das war das Modell XVS950. Ich habe dann den Händler auf eine Probefahrt angesprochen woraufhin er ganz entsetzt die Augen aufriß und mich fragte obs mir noch gut geht. "Willst du dir mit 20 schon den Rücken kaputt machen? sowas kannst du dir holen wenn du über 50 bist" so seine Aussage.

Ich war ganz überrascht , war ich doch der Meinung dass das mit dem Alter immer nur so ein Klischee sei und es genug junge leute gibt die sich ebenfalls für Chopper/Cruiser begeistern. Wovon ich ebenfalls keine Ahnung hatte war , dass die Sitzposition bei Choppern/Cruisern angeblich Absolut ungesund für den Rücken sei weil man mit der Zeit in einen "Rundrücken" fällt. Kann das hier jemand aus dem Forum bestätigen? Wieso fahren dann ausgerechnet ältere Herrschaften mit Cruisern durch die Gegend wenns da probleme mit dem Rücken geben kann?

Alles in allem hatte ich nach dem Händlerbesuch das Gefühl dass der Typ mich und meinen wunsch einen Cruiser zu fahren nicht ganz ernst genommen hat. Das mit dem Rücken hat mir allerdings schon zu denken gegeben da ich auf dem Gebiet keinen Spass verstehe und jetzt bin ich total verunsichert.

Ich weiß , eigentlich stelle ich hier gerade mehrere Fragen und um viele Probefahrten werde ich wohl ohnehin nicht herumkommen. Es würde mich nur mal interessieren ob so eine drastische Umorientierung in euren Augen Sinn macht und was eventuell andere Problemstellen sein könnten. Im Endeffekt geht es mir ja nur darum den Größtmöglichen Spassfaktor aus meinem Hobby zu holen was ich derzeit mit meiner CBR nicht wirklich kann.

Ich bin übrigens 1,90m wems weiterhilft

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