Wie kommt das Konstantfahrruckeln zustande?

1 Antwort

Das Konstant-Fahrruckeln z.B. beim Zweizylinder kommt meist daher, dass der Unterdruck im Ansaugtrakt von beiden Zylindern unterschiedlich ist, z.B. durch unterschiedliche Öffnung der Drosselklappen. Dadurch erhält ein Zylinder mehr Gemisch als der andere und leistet auch mehr. Dadurch beginnt der Motor zu vibrieren, weil der "stärkere" Zylinder den schwächeren zieht: Die Kraft der Explosion ist in beiden Zylindern unterschiedlich - der Motor schüttelt. Die ganze Sache kann sowohl bei Vergasermotoren, als auch bei Einspritzmotoren auftreten und hat bei beiden Systemen dieselbe Ursache.

Ein Ansatz zum "geschmeidigeren Fahren" ist z.B. - kürzere Übersetzung - Flachschiebervergaser

In jedem Anstriebsstrang ist "Spiel": Jedes Zahnradpaar, die Kette/der Kardan, der Ruckdämpfer, ... Nun kann sich die (konstante)Antriebskarft des Motors aufschaukeln, evtl. angeregt durch Vorgänge wie von ollero beschrieben: Ein Impuls wird in den Antriebsstrang geleitet und bewirkt ein kleines Lospreschen des Fahrzeugs. Da der Motor aber mit annähernd konstanter Drehzahl läuft, ist das Fahrzeug jetzt "schneller als der Motor", was bewirkt, das der Motor das Fahrzeug bremst. Und schon ist der erste Durchlauf eines Konstantfahrruckeln vollzogen. Verständlich??

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