Welche schäden können durch eine zu stramm gespannte Kette enstehen?

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Mir ist schonmal das Ritzel dadurch gebrochen und die Kette gerissen - dachte auch ich spann mal sicherheitshalber die Kette fester - bloß nicht ! - Ich mach das jetzt immer so: Draufsetzen aufs Motorrad, also unter Belastung halt und dann die Kette spannen.

Sebst wenn du drauf sitzt, musst du noch ausreichend Kettenspiel haben. Erst wenn der Federweg Null ist, darf das Spiel gegen Null (an der strammsten Stelle) gehen.

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Habe ich die Kette richtig eingestellt?

Hab vor ca. 3 Wochen meine Honda CBF 600 SA gekauft und der Vorbesitzer hat die Kette für meinen Geschmack etwas zu stramm eingestellt. Das Spiel belief sich auf 2 cm an der schlaffsten Stelle, Mopete auf dem Hauptständer. Das war mir eindeutig zu wenig! Ist doch für die Lager nicht so gesund... Da ist noch die erste Kette drauf, ca. 15t km bisher gelaufen und noch relativ am Anfang der Verschleißanzeige . Wieso hatte er sie bloß so stramm?

Also griff ich zur Bedienungsanleitung und hielt mich an die Vorschriften. Mopete auf den Seitenständer und die Hinterachsmutter und die Kontermuttern gelöst. Zwischenzeitlich hatte ich mich mit den Einstellmuttern auf beiden Seiten verdreht, d.h. konnte sie nicht exakt drehen, da alles irgendwie locker wurde. Das Rad wollte irgendwie nich nach vorne, also haute ich dagegen. Dann gings auch :-) So dann alles nochmal nach Anleitung und fleißig mit dem Zollstock nachgemessen.

Auf beiden Seiten 0,9 cm vom Doppelpfeil bis zum hinteren Ende des "Sichtfensters" der Markierungen. Nun ist das Spiel so wie es sein soll und die Hinterachse ist gerade (denke ich).

Hoffe damit alles richtig gemacht zu haben. Was meint ihr? Reicht es wenn die Abstände auf beiden Seiten gleich sind? Was kann denn so ein schiefes Hinterrad anrichten? Macht sich das im Fahrbetrieb bemerkbar?

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