Suzuki GSX 600 F Bj.1995 nur mit großem Kraftaufwand auf Haupt/Mittelständer zuhiefen

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Normaler Weise hilft ein kräftiges treten auf den Hauptständer mit einem gleichzeitigen hochziehen am Rahmen oder ähnlicher Griffmöglichkeit die Maschine aufzubocken.

Das sollte mit ein wenig Übung relativ leicht möglich sein, wenn nicht, machst Du was falsch oder es ist wirklich die "Geometrie" des Mopeds ungünstig verändert worden.

Früher hatten fast alle Mopeds einen Hauptständer und jeder Biker hatte genug Übung um sein Moped hoch zu wuchten, heute sind fast nur mehr Seitenständer in Verwendung und kaum einer kann wegen mangelnder Erfahrung sein Moped aufbocken.

Das sehe ich immer wieder an diversen Treffs und freue mich diebisch wenn ich dann ganz lässig helfen kann.

Es kommt auch schonmal vor, das sich die Hauptständeraufnahme durch falsche Handhabung verformt, dann stimmt der Abstand zum Boden nicht mehr. Möglich wäre auch, das die Gabel durch zu viel Negativfederweg zu tief einsinkt. Wenn dann noch das Federbein ggf hinten durch andere Hebeleien zur Absenkung der Sitzhöhe das Heck tiefer stehen lässt, dann bekommt man die Maschine nur mit Gewalt auf den Hauptständer!

Vermutlich wurde das Fahrwerk vom Vorbesitzer tiefergelegt. Prüf das mal. Dann stimmt der Hebel nicht mehr und das Aufbocken wird sehr schwer. Kann man nix machen; den Seitenständer kann man wenigstens kürzen. Ggf. kannst Du sie ja wieder auf Normalmaß höher legen oder noch höher; bist ja ziemlich riesig. Dann geht das Aufbocken wieder leichter. Gruß Wolfgang

Der "Riese" ist der Stiefvater, nicht der Fahrer...

0

Ich weiss nicht, ob das bei Suzuki genauso ist, aber bei Honda (z.B. CBF1000) ist der Hauptständer so konstruiert, dass man sich einfach auf die am Hauptständer in einem 90 Grad-Winkel angebrachte Metallstütze stellt und dann das Motorrad ohne Anstrengung durch das eigene Gewicht (Hebelwirkung) auf den Ständer gestellt wird, dazu bedarf es keinerlei Anstrengung.
Auf jeden Fall aber das Motorrad immer nach hinten und nicht nach oben ziehen (!)

Sehe gerade auf Bildern, dass die GSX 600 F keine solche Metallstütze hat (welche bei Honda übrigens in einem 45 Grad Winkel nach hinten geht, daher kommt der Hebeleffekt)....

0
@fritzdacat

Das funktioniert erst ab einem gewissen Eigengewicht. Ich mit meinen knapp 70 Kilo muss recht fest ziehen ;)

0

Dann bin ich mal gespannt. Du schreibst, das Moped nicht(!) nach oben ziehen, ich genau das Gegenteil. :-)

0
@deralte

ist mir auch aufgefallen, damit werden wir wohl beide leben müssen ;-)

0
@deralte

also ich mit meine 63 kg muss meine GS auch etwas nach oben und nach hinten ziehen, um sie auf den Hauptständer zu stellen. Ich ziehe immer schräg nach oben.

0
@19ht47

Die GS 500 (E) hat eine grausame Hebelübersetzuing. Ich habe deswegen den Hauptständer nur beim Moped-Überwintern eingesetzt. :-)

0
@deralte

hallo "Alter",

bist etwas jünger als ich. Du bist wahrscheinlich noch keine R50 gefahren. Die ging noch viel schlechter auf den Bock.

Für mich ist die GS 500 wegen ihres relativ geringen Gewichts ideal. Mir ist die R50zwei Mal gekippt und ich konnte sie nur schwer wieder auf die Räder stellen. Mit meiner künstlichen Hüfte dürfte ich nicht mal die GS wieder aufrichten.

0

Mein Triumph Tiger ist ja auch keine "Gazelle", schon gar nicht ein "kleines Häschen".

Auch ich hatte Mühe, nur durch Tritt auf den Hauptständerausleger und Fummeln am (recht hoch gelegen) Soziushaltegriff das Motorrad auf den Hauptständer zu bekommen.

Dann habe ich festgestellt, dass ein diagonaler Zug nach hinten/oben am Soziusfußraster- Ausleger das Ganze erleichtert.

Wie bereits erwähnt: Verschiedene Punkte austesten.

Was möchtest Du wissen?