Lässt ein Ducati Händler jeden die Panigale probefahren?

3 Antworten

Ich kann nur aus meiner Erfahrung aus diesem Jahr erzählen. Als ich noch Führerschein gemacht habe habe ich bei unseren Harley Händler in Radebeul eine MV Agusta F4 stehen sehen und meinte so zu mir. Wenn ich dann offen fahren darf und die noch da ist dann will ich die Probe fahren.

Nunja 2,5 Jahre später sehe ich aufeinmal die MV wieder da stehen :-) Ich also ne Mail geschrieben und gemeint was die denn so kostet usw. Dann habe ich an einem Freitag früha ngerufen und gefragt wie es mit Probefahrt aussieht. Da meinte der nette Mensch das das prinzipiell kein Problem ist ich soll einfach vorher bescheid sagen wegen Batterie laden und Luftdruck prüfen usw.

Da meinte ich "Wie siehts denn mit heute aus?" War zwar kurzfristig aber ich konnte Mittag hinfahren und die MV in Empfang nehmen :-)

Und eine Probefahrt bei Ducati mit der 848 ist auch schon vereinbart. Da muss ich nur mal noch Zeit für haben.

Ich denke viele Händler lassen dich eine Probefahrt machen auch wenn du kein ernsthaftes Kaufinteresse hast. Denn A) kann sich das ja noch ändern mit der Zeit und B) ist das gute Werbung für den Händler.

Als ich noch 18 war bin ich auch zu Mini hin und meinte ich würde gerne den Cooper mal Probefahren und habe da auch klipp und klar gesagt dass das nur ne Spaßprobefahrt ist --> war auch kein Problem.

Jeder Händler wird sich seinen Kunden genau anschauen bevor er ihm so ein Teil zur Probefahrt überläßt,was ich auch verstehe.Mal eben so Probefahren ist eh nicht,vor der Fahrt kommt noch die Versicherung mit der Selbstbeteiligung und die muß unterschrieben werden.Bei einem zerlegen der Maschine,kann das teuer werden.

Das entscheidet doch jeder Händler für sich. Ein guter Verkäufer sollte es in wenigen Minuten erkennen ob Kaufinteresse besteht oder nicht. Selbst wenn nicht, könnte das der Kunde von morgen sein. Außerdem spricht sich guter oder schlechter Kundendienst schnell rum.

Es gibt aber auch „Geschäfte, die haben es nicht nötig“. Ich wollte mir die Harley-V-Rod kaufen. In dieser hatte ich mich damals verliebt, als die grade auf dem Mark kam. Ich ging mit einem Freund in dem damals größten Harleyladen. Der Verkäufer war alles andere als freundlich oder Kundenorientiert (die anderen auch). Die waren schon sauer, als ich die beim „quatschen“ unterbrochen hatte, weil ich eine Frage hatte. Als ich z.B. nach den Konditionen bei Barkauf gefragt hatte, gab es keine. Skonto wäre bei Harley nicht üblich. Eine Probefahrt gab es natürlich nicht. Machen die nie, auch nicht bei einem Bike der „Nobelklasse“ und wenn wirkliches Kaufinteresse besteht. Dann wollte ich Speichenräder dran haben, kein Problem. Als ich meinte, dass es ja ein neues nicht ganz preiswertes Motorrad ist und die „Zubehörräder“ auch ziemlich teuer sind, sollten die „alten-neuen“ Räder mit den „Speichenrädern“ verrechnet werden. Jetzt wörtlich, vergesse ich nie: „Häng Dir die alten in die Garage, was sollen wir mit dem Schrott“. Daraufhin verließen mein Freund (selber Harleyfahrer) und ich den Laden. Die V-Rod war seit dem Tag für mich gestorben.

Heute bin ich denen zwar dankbar dafür, aber auch in anderen Läden, wo man „umgebaute“ Harleys kaufen kann, herrscht ein „eigenartiger Ton“. Nebenbei, den Laden gibt es nicht mehr (kein Wunder) und vom „neuen am Salzufer“ habe ich nur gutes gehört. Vielleicht haben die Verkäufer etwas gelernt, ist ja gleich neben Berlins größten Mercedeshändler (Vom Werk). Die haben nun nicht nur eine Kunden verloren, der an dem Abend ein sehr teures bar bezahltes Motorrad gekauft hätte, sondern auch andere Kunden verloren. Natürlich habe ich es überall weitererzählt und diejenige die sich eine Harley kaufen wollten haben die in einem anderen Laden gekauft. Gruß Bonny

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