Kette mit Motoröl schmieren?

4 Antworten

Hallo,

Öl schmiert eine Kette besser als klebrige Sprays. Bei einer 530er Kette hat man bei einer geölten Kette gegenüber einer gefetteten Kette etwa 2-3 PS weniger Reibungsverlust. Das ist kein Märchen, das habe ich auf einem Laborprüfstand gemessen. Die Dichtringe der Motorradketten sind in der Regel Ölfest, nur Bioöle sollte man nicht verwenden, die können die Dichtringe angreifen. Übrigens sind in Motorren auch einige Gummidichtringe verbaut, die sind aus dem gleichen Material wie die Dichtringe in Ketten.

Da hat Dein Mechaniker recht,das Öl verdünnisiert sich ganz schnell...in alle Richtungen und versaut das Moped oberdrein auch noch so richtig schön.

Bei einigen meiner früheren Motorrädern (mit Kette, jetzt fahre ich Kardan) war in der Betriebsanleitung für die Kettenschmierung ausdrücklich Motoröl angegeben. Daher kann Öl wohl kaum schädlich für die O-Ringe sein.

Ich habe aber trotzdem Kettenspray verwendet, der ist doch einfacher zu handhaben und hält - bei ordnungsgemäßer Verwendung - auch länger an der Kette.

Aber natürlich wird das Öl schneller abschleudert und versaut Schwinge und Felge.

Bei einem vor Jahren von mir montierten automatischen Kettenöler (von HG) habe ich auch Motoröl verwendet, da war die Verschmutzung eigentlich sehr gering. Und die Kette hat sehr lange gehalten.

Was ist die genaue, bzw. allgemein verbindliche Definition von "Leergewicht"?

Ein Streitthema in meinem Freundeskreis. Ist damit das "betriebsfertige" Fz. gemeint?...Also mit vollem Tank, Motoröl, Kühlwasser, etc. Mit Fahrer, oder ohne?

Kann mir da jemand weiterhelfen?

lG Tom

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2 Fragen zum Thema Kettenpflege

Moin,

seit ca. 2 Wochen zähle ich mich nun auch mit meiner neu erworbenen Honda NC700S mit Stolz zu den Bikern. Da ich in Sachen Technik nicht sonderlich viel Ahnung hab, wollt ich mal 2 Fragen zur Kettenpflege loswerden. Die Fragen hab ich zur besseren Lesbarkeit fett dargestellt. Zu meinen Fragen:

  1. Die Meinungen zu dem Thema, wann das Schmieren der Kette angesagt ist, gehen teilweise weit auseinander. Die häufigste jedoch ist, dass Schmieren erst dann angesagt ist, wenn die Kette von außen betrachtet einen silbrig glänzenden und beim Anfassen einen trockenen Eindruck macht. Das bedeutet also, dass Schmieren (noch) nicht nötig ist, wenn die Kette noch recht grau aussieht und man beim Anfassen fettige/schmierige Finger bekommt. Laut diesem Tipp ist meine Kette also noch nicht reif für eine Schmierung, denn sie sorgt bei mir noch für fettige Finger und von Glanz ist noch keine Spur, allerdings fahre ich das Moped schon ca. 920 km. Kann es also sein, dass eine Kette, je nach Fahrstil, auch nach über 900 km noch nich reif für Kettenfett ist? Auch für mich als Neuling kommt diese Zeitspanne ein bißchen zu lang vor. Dazu muss ich noch sagen, dass ich jetzt nicht der große Raser bin, also nicht ständig mit Dauer-über-100 auf der Landstraße unterwegs bin.

  2. Kann ich zum Schmieren auch voll- oder teilsynthetisches Sägekettenhaftöl verwenden? Ich habe von Einigen gehört, dass es ebenfalls sehr gute Schmiereigenschaften hat, mit dem Vorteil, dass es leichter als herkömmliches Kettenfett abzuwischen ist, wenn es auf die Felge oder Verkleidung spritzen sollte. Der einzige Nachteil ist, dass die Kette ca. alle 300 km gereinigt und anschließend neu eingefettet bzw. eingeschmiert werden muss, aber das nimm ich zur Pflege und Wartung meines Mopeds gerne in Kauf. Wie ist eure Meinung dazu?

Danke schon mal im voraus für eure Kommentare und falls ich bei meinem Fragenstil noch etwas ändern sollte, könnt ihr mir gerne paar Tipps geben. Bin noch neu in der frage.net-Community :-).

MFG

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