Bekomme meinen Lenker nicht festgeschraubt - was kann ich tun ?

2 Antworten

Hi blumentoepfer, bitte verwende beim Festziehen der Schrauben eine Drehmomentschlüssel und halte exakt den vorgeschriebenen Wert, die Reihenfolge der Schrauben beim Festziehen und die Platzierung der Schellen ein. Wenn du nicht an diese Vorgaben kommst, lass es besser beim Händler machen.

Zuerst würde ich einmal nachsehen, ob die Klemmschellen auf der Gabelbrücke aufsitzen, oder ob in fest verschraubtem Zustand noch ein Spalt zwischen beweglicher Klemme und der halbkreisförmigen Lenkermulde in der Gabelbrücke (bzw. im Raiser) verbleibt. Sitzen die Schellen ohne Spalt auf der Gabelbrücke auf, dann stimmt etwas mit dem Durchmesser nicht. Eine Unterlage könnte dann Abhilfe schaffen. Eine Lage feines Schmirgelleinen (kein Schmirgelpapier)könnte auch Abhilfe schaffen. Bleibt noch ein Spalt, dann liegt es an der Verschraubung. Loctite ist dann die einfachste Abhilfe. Es könnte aber dann auch ein schadhaftes Gewinde sein.

Gescheitert!???

Hallo zusammen! Vor einiger Zeit hab ich euch vor meiner ersten Ausfahrt bei der Fahrschule um Tipps gebeten, weil ich da ziemlich aufgeregt war. Ich hab auch alles so umgesetzt, wie ihr mir geraten habt-hab meine Fahrlehrerin gleich um ein kurzes Gespräch gebeten, um die paar Unsicherheiten zu besprechen (sie hat bis zu diesem Zeitpunkt kaum mit mir gesprochen und so getan, als wäre eh alles klar-obwohl sie wußte, dass ich vorher noch nie auf einem Bike gesessen bin!). Jedenfalls hat sie meine Unsicherheit wortwörtlich mit dem Satz: "na, dann sei halt nicht unsicher!" abgetan! Als sie dann beim "warmfahren" auf dem Platz noch anfing, zu zicken ("heute ist es so heiß!") und mir voll Angst machte, indem sie sagte, das würde ich gleich "da draußen" bei 100km/h nie schaffen, hab ich die Nerven geschmissen und wollte nimmer rausfahren. Ich wollte sogar aufhören! Unsere Disskussion hat aber ihr Chef gesehen und als ich wieder zurückkam, war sie freundlich und hat mich motiviert, weiterzumachen. Obwohl damit zwei (bezahlte!) Stunden ungenutzt vergangen sind, hab ich mich entschlossen, weiterzumachen, denn ich will ja einfach nur biken! Diese Woche war´s endlich soweit: Freiland! Und was soll ich sagen! :-) Ich hab so gespürt, das es richtig für mich ist-als hätt ich nie was anderes gemacht. Die Lehrerin war, wie erwartet, wieder nicht zufrieden, weil´s nur 90 km/h waren, weil ich anfangs zu langsam beschleunigt hab, usw...Ständig hat sie mich rechts rangewunken und mir das alles aufgezählt und dabei gemeckert, dass ich "keine Geschwindigkeit zusammenbring!" Trotzdem-wenn ich dann weiterfuhr, hatte ich dieses Glücksgefühl! Unbeschreiblich! :DDDD Bei der Nachbesprecheung an diesem Tag hat sie sich nicht mit mir über diesen großen Schritt gefreut, sondern hat mir den Plan vorgelegt und gemeckert, dass noch viel zu viele Hakerl fehlen! Das hat mich echt frustriert! Trotzdem bin ich am nächsten Tag motiviert wieder zur Fahrstunde und war voller Überzeugung, dass die geplanten 6 Stunden bis zur Prüfung noch ausreichen, alles zu erlernen. (Extra 2 Stunden hat man dann noch am Prüfungstag in der Kleingruppe!). Sie war aber nicht meiner Meinung und hat gesagt, ich solle die Prüfung um nochmal 14 Tage verschieben und mir noch Stunden eintragen lassen! Da hat´s mir dann gereicht! Ich hab mit dem Fahrschulbesitzer geredet, dass es eigentlich so sein sollte, dass der Lehrer den Schüler motiviert und nicht umgekehrt! Ich wollte aber dann nur noch raus, weil ich dacht: das funktioniert hier nicht-ich hatte mit ihr 6 Stunden und trotzdem hab ich nur bei der Freilandfahrt was gelernt und da-so hab ich das Gefühl, bin ich selbst draufgekommen, weil sie nix erklärt, sondern nur gemeckert hat! Mein Plan ist nun, dass ich mir nächste Woche eine 125er zulege, damit ich ein bissl Erfahrung sammle und im September zur Prüfung gehe! Mir fehlt nur noch eine Stunde im Verkehr und diese zwei Perfektionsstunden. Wer hat Tipps für eine 125er? Danke im Voraus und liebe Grüße! :-)

...zur Frage

Freund vom Motorradfahren abringen, oder reagiere ich über?

Hallo liebe Motorradfahrer,

mich beschäftigt da seit einigen Wochen das Thema Motorrad sehr und ich kann teilweise die Nacht nicht schlafen. Mein Freund ist 28 und ich 25.

Und zwar fährt er Motorrad, seit er 16 ist und hatte auch noch keinen Unfall, soweit ich weiß. Wir sind seit 3 Jahren ein Paar und leben seit 2 Jahren auch zusammen. In nicht allzu ferner Zukunft wollen wir heiraten und auch mal Kinder bekommen. Aber mich macht sein Hobby total fertig. Ich habe jedes Mal richtige Angst, wenn er aufs Motorrad steigt und bete, dass er an einem Stück zurückkommt. Ich habe schon mehrere Albträume gehabt, dass ich alleine mit Kind stehe, weil er durch einen Unfall gestorben ist. Er ist auch niemand, der nur am Wochenede mal fährt, er fährt ständig, selbst zur Arbeit. Letztes Jahr hat er über 20.000km auf dem Ding verbracht.

Richtig gestiegen ist meine Angst aber erst letztes Jahr. Er hatte bis dahin eine er kleine Maschine, er erzählt da immer viel von, aber ich weiß die Bezeichnung nicht mehr. Irgendwas um die 100PS hatte das Motorrad. Ich bin das ein oder andere Mal mitgefahren und mir war das bereits viel zu schnell. Jetzt sponn er letztes Jahr rum, dass er unbedingt im Leben mal BMW fahren möchte und das sein großer Traum wäre. Ich konnte es ihm auch nicht ausreden, er hat sich gefreut wie ein kleines Kind, als ich ihm meinen Segen gegeben habe.

Aber als er mir nach dem Kauf das erste Mal das Motorrad beim Abholen gezeigt hatte, wurde mir richtig schlecht. Der Verkäufer hatte auch noch stolz erzählt, wie viel Spaß er damit haben wird und den hat er ja auch. Ich weiß die Bezeichnung nicht, aber ich werde niemals den Kloß im Hals vergessen, als der Verkäufer sagte, dass die 199PS zum Dauergrinsen verleiten. Das ist doppelt so viel wie er bisher hatte und ich hatte dort schon Angst beim Mitfahren. Er will mir die Angst auch nehmen und mich mitnehmen, aber mich bekommen da keine 10 Pferde auf dieses Mist Ding.

Er ist zwar jedes Mal super glücklich, wenn er fahren kann und mich freut das ja auch, dass er so gut gelaunt ist, aber ich will es einfach nicht mehr. Seitdem er dieses Motorrad hat kann ich an nichts anderes mehr denken, wenn er weg ist. Manchmal sitze ich einfach da und weine, weil ich einfach unendlich viel Angst habe. Ich habe im Internet Videos von Unfällen gesehen, ich will nicht, dass er früher oder später so endet. Mein Vater ist vor 14 Jahren durch einen Motorradunfall gestorben und er fuhr nur was ganz Kleines.

Ich traue mich aber auch nicht ihm das alles so zu sagen, weil ich ihm auch nicht die Freude nehmen will. Er strahlt wirklich jedes Mal aufs Neue, als wäre es seine erste Fahrt.

Entschuldigt den langen Text, aber ich musste mir das mal von der Seele schreiben. Gibt es hier Frauen oder Männer mit ähnlichen Erfahrungen, die mir helfen können damit umzugehen? Ist meine Angst berechtigt oder reagiere ich über? Er sagt immer, dass er vorausschauend fährt, aber ein Fehler reicht doch schon, oder nicht?

...zur Frage

TÜV mit pulsierendem Bremshebel?

Hallo an alle die mir helfen möchten/ können. Ich fahre u. a. einen "Yamaha XMAX 125er" Roller. Diese Fahrzeuge haben ja für die Vorder- und Hinterradbremse ihre Bremshebel am Lenker. Nun zu meinem Problem: Ich habe vor kurzem die Bremsscheiben, Belege (organisch) und die Bremsflüssigkeit gewechselt bzw. erneuert und alles sehr pinibel entlüftet. Die Druckpunkte fühlen sich bei beiden Bremsen Top an! Ich habe alles sehr sauber gereinigt, sodass die Bremsscheiben auf den Felgen absolut plan aufliegen und auch die Bremssättel habe ich super gereinigt, alles mit Kupferpaste geschmiert etc. und wieder zusammen gebaut. Die Bremsscheibe habe ich aus Kostengründen von einem deutschen Internethändler (Zubehör) gekauft, weil es dort günstiger war. Der Hersteller der Bremsscheiben ist "NG Brake Disk" und der Preis war nur ein Drittel der Originalscheiben bei Yamaha - die von der Marke "SunStar" gewesen wäre. Ich habe jede Menge von Foren durchgefragt um dem Problem endlich Herr zu werden, aber kein Erfolg. Ich habe alles mehrfach erneut zerlegt, nochmals gereinigt, die Bremsscheibe mehrmals um ein Loch versetzt und alles wieder zusammen gebaut. Dann habe ich die Bremse erneut entlüftet, aber da war absolut keine Luft drin- trotzdem, das Problem besteht weiterhin. Ein weiterer Rat war, dass ich mir doch lieber eine Original Bremsscheibe bei Yamaha holen sollte, weil die billigere wahrscheinlich einen Schlag haben könnte. Da ich mir das nicht leisten kann, frage ich euch, ob man damit trotzdem TÜV bekommt?

Hat sonst vielleicht noch wer eine Idee, falls ich so keinen TÜV bekommen sollte, was es noch sein könnte?

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe! :-)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?