Bei kaltem Wetter werden harte Reifen schneller warm oder eher weiche?

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4 Antworten

Das hat Fossie völlig korrekt beschrieben. Allerdings sollte jeder Reifen, egal ob weich oder hart, warm gefahren werden. Je niedriger die Außentemperaturen, desto länger und vorsichtiger. Wenn du im Winter fährst und stellst nach einer Stunde fest, dass die Reifen noch nicht einmal handwarm sind, solltest du auf eine weichere Mischung zurückgreifen, denn nur wenn der Gummi auch richtig warm wird, hat er auch ausreichend Grip. Nur so zur Information: Vor Rennen werden die Reifen per Reifenwärmer auf etwa 80 Grad Celsius gebracht.

Mehr Reibung erzeugt mehr Waerme, das ist der Fall, egal ob die Aussentemperatur hoch oder niedrig ist. Ein weicher Reifen laesst sich schneller warmfahren als ein harter, nur dauert es bei niedrigen Aussentemperaturen eben laenger als bei hohen - bei harten Reifen eben noch laenger.

Hi Mopedgirl! Wenn deine Frage ist, welcher Reifen bei kälte schneller Grip aufbaut (Touren oder Sportreifen) muss noch ein Aspekt bedacht werden: Ein Tourenreifen braucht wesentlich weniger Temperatur um gut zu funktionieren, als ein Sportreifen. Es kann sogar sein, dass ein Sportreifen bei winterlichen Temperaturen gar nicht in den Termperaturbereich kommt, um gut Grip aufzubauen. Also für winterliche Temperaturen ist ein Tourenreifen besser, als ein Sportreifen, obwohl er wesentlich härter ist!

Allgemien kann man aber sagen, dass weiche Reifen schneller warm werden als harte!!

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