Wieso andere Bremsen bei Honda CB1000R?

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Die Standard-CB1000R hat 4-Kolbenbremssättel vorn, radial angeschraubt. Die CB1000R mit Combined ABS hat DREI-Kolbenbremssättel vorn, konventionell angeschraubt. Beim Combined - Verbundbremssystem wird beim betätigen der Fuss-Hinterradbremse auch der mittlere Kolben vorne links mit betätigt. Der Unterschied in der maximalen Bremsleistung zwischen den beiden Versionen ist nicht so groß. Die ABS-Funktion ist da im Alltag wohl wichtiger als die absolute maximale Verzögerung, die nur unter klinischen Testbedingungen erreichbar ist. Siehe auch: http://www.motorradonline.de/de/motorraeder/tests/vergleichstests/groer-vergleich-antiblockiersysteme/222242

Bremskolben mit Ausparung an einer Seite nur bei Festsattelbremsen?

In der Ausgabe 3/2013 der Oldtimer-Praxis Zeitschrift steht ein Artikel über Scheibenbremsen. U.a. heisst es dort, das bei Festsattelbremsen die Bremskolben an der Auflagefläche zum Bremsbelag eine Aussparung haben, die im 20° Winkel zur auflaufenden Seite der Bremsscheibe stehen sollen. Damit würde u.a. der gleichmäßige Abrieb und vor allem Quietschen der Bremse durch Verkantung dauerhaft vermieden werden können.

Hierzu sei ggf. der Bremskolben unter Zuhilfenahme einer 20° Einstellehre zu verdrehen.

Aus meiner bisherigen Praxis jedoch habe ich sowas weder am PKW oder Motorrad gesehen, was daran liegen mag das ich bislang noch nie was mit Festsattelbremsen zu tun hatte oder wird diese Bauart der Kolben generell auch bei Schwimmsätteln verwandt?

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Vorderradbremse greift zu spät

Heute mal von mir ne Frage an Spezialisten:

Mein Bremshebelweg vorn ist erheblich zu lang, lässt sich trotz größter Stellung bei Voll-Bremsung (ist als solche gemeint!) fast bis zum Griff ziehen. Toxiko-Sattel statt Nissin, Suzi, ABS. Haben wir vereint mit Schrauber heute endlich jedenfalls mal auf richtig feine Dosierbarkeit wieder hinbekommen, jetzt greift die Bremse aus Hi-Speed bis zum Schluss auch wieder fest. Aber eben nicht optimal. Von meiner letzten Maschine ohne ABS (ebenfalls Suzi) bin ich aber brutalen Griff gewohnt, kam ggf. mühelos hinten hoch. Stand einfach früher. Erst diese Zuverlässigkeit gibt mir (persönlich) die nötige Sicherheit.

Entlüftung jetzt sogar durch zusätzlich eingebaute Nippel oberhalb des Verteilers zu den Sätteln. Nur: Der Hebelweg bleibt immer noch so lang/zu lang.

Und jetzt kommts: Nach dem ersten Belagwechsel wurde diese Bremse erstmals richtig giftig (kein Problem, eher erwünscht), nach 2-3 Tagen leider alles wieder wie früher. Mein Ansatz: Die Bremskolben oder einer davon laufen nicht sauber zurück. Ist so etwas bei diesem Sattel bekannt?

Danke.

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