Wie stellt man Kupplung nach?

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3 Antworten

Mit zunehmendem Verschleiß wird das Spiel am Kupplungshebel kleiner. Dadurch steigt die Gefahr, daß die Kupplung ins Rutschen kommt. Mit der Stellschraube am Kupplungshebel kannst du das Spiel vergrößern und damit noch ein paar tausend km fahren. Um den Austausch der Kupplungslamellen kommst du nicht herum. Moderne Kupplungen werden am Federteller fest verschraubt. Das heißt man kann die Federspannung durch Eindrehen der Federschrauben nicht erhöhen und dadurch Verschleiß ausgleichen. Bei älteren Modellen war das anders. Die Federschrauben hatten Klicks. Bei der Neumontage mußte man eine bestimmte Anzahl von Klicks drehen. Mit zunehmendem Verschleiß konnte man die Schrauben weiter hineindrehen und dadurch die Federspannung wieder erhöhen. Bei modernen Maschinen geht das nicht mehr.

Hi DaytonaSasch,

wenn du eine Seilzugkupplung hast einfach die Rändelschraube am Kupplunghebel lösen und die Hohlschlitzschraube ein paar Umdrehungen reindrehen. Soweit bis die Kupplung beim ziehen des Hebels nach ein paar Milimetern anfängt zu trennen. Dann die Rädelschraube wieder festziehen -> fertig.

Wichtig: Nachstellen heisst rein- und nicht rausdrehen da das Reibscheibenpaket ja dünner wird und du dadurch Seilzug nachgeben musst.

Gruß T.J.

Bei Motorrädern mit hydraulischer Kupplung ist Nachstellen nicht möglich, da selbstnachstellend.

Bei Seilzug-Kupplungen kann (muß) man das korrekte Kupplungsspiel (lt. Handbuch) am Kupplungshebel einstellen.

Solange die Kupplung ordnungsgemäß funktioniert, braucht mach auch nichts wechseln.

Erst wenn sie rutscht, gehört die Kupplung repariert. Mit Neuteilen natürlich, und am besten die Federn auch dazu.

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