Welches Modell von Royal Enfield ist besonders zu empfehlen oder zu meiden?

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3 Antworten

Besonders zu empfelen ist die leider nur in kleiner Serie erschienene EGLI-Enfield 500, überarbeiteter Motor mit 42 PS und sehr gutes Fahrwerk, tolles Moped, allerdings Teuer und sehr, sehr selten.Grundsätzlich sind die 500 er ab Baujahr 1995 voll ausgereift(Grundkostruktion ist von 1937, damals noch Royal Enfield England). Schwierig ist aber die Ersatzteilversorgung, da Händler meist nur kurze Zeit Enfield-India vertreten und die Zentralimporteurbesetzung in den letzten 20 Jahren oft wechselte.Die 350 ist für meinen Geschmack zu lahm und zu zäh(ca. 170 kg/17 PS), aber ebenfalls ausgereift.Seit kurzen gibt es die 500 er auch mit Scheibenbremse und elektronischer Zündung(wichtig, da die Kontaktzündung gerne in die Binsen ging)aber 168 Kg auf circa 21 Ps sind halt nicht die Welt.Auf jedenfall sind die Enfields schöne alte Mopeds die wenn sie gut gewartet sind lange halten.

Die 350er kenne ich nicht aus eigener Erfahrung, aber da die 500er ja leistungsmässig schon eher die untere Grenze darstellt, hätte ich da Bedenken.

Bei der 500er gibt es ja heute auch eine Variante, bei der die Schaltung (mit fünf(!) Gängen) links und die Hinterradbremse rechts sitzt und die neben dem Kick- auch einen E-Starter hat.

Klingt alles gut, aber nach Berichten "Erfahrener" gibt der E-Starter wohl meist bald den Geist auf, sodass man wieder kicken darf.

Bleibt als Vorteil nur die gewohnte Anordnung von Schaltung und Bremse.

Auf der Seite von Sommer steht zur ersten Tuningstufe auf 535 ccm: Im Vordergrund stehen die Gebrauchs- und Lebensdauervorteile die durch Verwendung des neuen Kolbens und einiger gezielter Retuschen entstehen. Der Originalkolben der Bullet 500 entstammt konstruktiv den Jahren 1940-1950. Die antiquierte Kolbenform neigt sehr stark zur Hitzeaufnahme, verfügt über die damals üblichen, aber Riss fördernden, Expansionsschlitze und hat drei mäßig funktionierende Kolbenringe. Auf Grund dieser ergibt sich stets ein massiver Ölverbrauch mit allen nachfolgenden Schäden, die Russbildung nach sich zieht. Der Kolben altert sehr stark durch die Hitzeaufnahme und reißt im schlimmsten Falle an den Schlitzen ein. Zusätzlich zu dem Einsatz des neuen Kolbens retuschieren wir leicht die Kanäle des Zylinderkopfes, fräsen die Ventilsitze nach und optimieren natürlich die Zündungs-und Vergasereinstellung. Das Ergebnis dieser Tuningstufe stellt sich als ein laufruhiger, drehmoment-starker und ölverbrauchsfreier Motor dar.

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