Welcher Reifendruck ist maßgebend

2 Antworten

Bei beiden Angaben geht es sicher um den selben Reifen in der selben Version? Und es sind auch keine unterschiedlichen Verwendungszwecke (Landstraße, Rennstrecke) gemeint?

Ich weiß nicht was die Originalbereifung war. Es steht im Bedienungsheft auch keine Marke drin. Nur der Druck von 2,1 u. 2,2 Bei den jetzt aufgezogenen Diablo sind lt.REIFENHERSTELLER für meine Ducati ST4s eben 2,2 u. 2,5 empfohlen.

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Genau dieses Dilemma hatte ich bei meiner ST4 auch. Da hilft nur Popometer einschalten und selbst entscheiden, welches "Reifen-Setup" einem gefällt.

Reifenhersteller gehen bei ihren Angaben immer auf Nummer sicher, soll heissen sie geben den Luftdruck für den "worst case" an, also Motorrad voll beladen und dann alles was drin ist über die Autobahn.

Tw. werden OEM-Reifen auch nach genau diesen zwei Vorgaben entwichelt. Alles andere wird dabei nahezu ausser acht gelassen. Berühmt-berüchtigt ist das Dunlops Qualifier.

Ich gehe ebenfalls davon aus, dass der Motorradhersteller seine Produkte ausgiebiger auf ihre Fahreigenschaften testet, als ein Reifenhersteller dies tun würde.

Ausserdem gibt Ducati zwei Luftdruckempfehlungen an und, wie schon angedeutet, geht auch Pirelli mit seiner Empfehlung Richtung "volle Pulle".

Hab beide Philosophien sowohl auf meiner Street Triple als auch auf der Duc ausprobiert. Beide Male fühlten sich die Fahreigenschaften unter Verwendung der Motorrad-Herstellerangaben deutlich besser an.

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