Was ist ein Bowdenzug?

2 Antworten

Ja, das Bowdenzüge geschiert werden sollen, um die Reibung des Stahlseils (der Seele) in der Hülle zu vermindern, ist richtig. Man sollte dafür jedoch eben kein Öl oder Fett benutzen, da diese Stoffe klebrig bzw tacky bleiben und Staub und Schmutz anziehen und an sich binden, wodurch der Zug dann letztenendes wieder schwergängiger wird. Stoffe wie Drylube oder andere sind dafür besser geeignet, da die Oberfläche nach dem Abtrochnen keinen Schmutz mehr anzieht.

PTFE oder Teflon ist übrigens einer der am schlechtesten zu lösenden Stoffe auf diesem Planeten, d.h. der quillt durch gar nichts auf, was man sich als Privatperson in einem Laden kaufen kann.

Bowdenzüge sind die Teile, die von den Bedienungshebeln zu Bremse und Kupplung gehen. Sie bestehen aus einem Innenzug und einer Außenhülle. Damit der innere Drahtzug gut in der Hülle gleitet, muss von Zeit zu Zeit geschmiert werden. Achtung: Die heutigen Züge sind Teflonbeschichtet. Diese Züge sollten nicht mehr geschmiert werden, da die Beschichtung aufquellen kann und dann geht erst recht nichts mehr! Beim Kauf besser fragen, og Teflon oder keins.

Kette "summt"/bremst & läuft nicht sauber auf dem vorderen Ritzel?

Hey,

Habe seit ein paar Wochen das Problem, dass meine Kette nicht reibungslos auf dem vorderen Kettenritzel läuft. Motorrad ist eine Yamaha XT660R(bj.04). Die Kette ist nach Betriebsanleitung gespannt (40-55mm Durchhang!). Habe sie vor ein paar Tagen mit KettenMax von Tante Louise gereinigt und mit S100 gefettet. Habe die Kettenschleifer ausgebaut und ebenfalls gereinigt. Das Verdeck vom Ritzel ist zum ersten Mal seit Kauf abmontiert worden und einigermaßen viel Schmodder ist rausgekommen. Hätte das Ritzel schon ausgebaut, um es mal rundum zu säubern und zu schmieren, wenn ich nur einen Drehmomentschlüssel hätte, der die erforderten 120NM wieder anziehen kann. An sich stört mich das "Summen" nicht, das Moped wird bloß leider dadurch leicht ausgebremst..

Hoffe ihr wisst Rat! Sonst hilft bloß der Gang zum Freundlichen..

Danke an jeden der bis hierhin gelesen hat :)

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Welches Fett/Öl zum Schmieren von Hebeln und Fußrasten?

Hallo liebe Motorrad-Community,

bis jetzt habe ich zum Fetten/Schmieren von Schlössern (Zündschloss, Tankschloss, Sitzbankschloss), den Fußrasten, dem Seitenständer und dem Gas-/Kupplungshebel immer WD-40 genommen. Das ist ja in jedem Haushalt als Universalölspray bekannt. Nun habe ich aber öfters gelesen, dass WD-40 gar nicht zum Fetten und Schmieren geeignet ist, da es 80% Petrolether enthält und WD-40 sogar fettLÖSEND ist.. Nun meine Frage: Welches andere Öl/Fett sollte ich denn für die oben genannten Bauteile verwenden? Ballistol? Silikonfett? Teflonspray? Öl auf Molibdänbasis? Schweres Wälzlagerfett? Leichtes Wälzlagerfett? Ich blicke leider nicht mehr so ganz durch, sicher ist wohl nur, dass WD-40 definitiv zum Reinigen und Entfetten gedacht ist.

Meine zweite Frage: Leider habe ich die Kettenpflege etwas verschlafen und sie ist nun extrem voll von altem Fett und Dreck. Habe bereits drei Waschgänge mit Kettenreiniger von S100 und einer Kettenbürste und dem Gartenschlauch (kein Hochdruckreiniger habe ich gelesen) hinter mir, doch sie ist immer noch relativ dreckig. Kann ich zum Kettenreinigen WD-40 benutzen? Hier habe ich nämlich auch alles gelesen, von "Ja na klar, das funktioniert super" bis "Keinesfalls, es zerstört die O- und X-Ringe und du riskierst einen Kettenriss"..

Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar! :)

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Kupplung am Motorrad kaputt, was tun?

Moinsen,

Ich stell mich ma vor, ich heiße Alex und bin 16 Jahre alt habe A1 und fahre, privat fahre eine Duke 125 von KTM (um die geht heute aber nicht), außerdem bin ich gerade dran eine Zündapp KS 50 zu restaurieren.

ich hab aber mit ihr ein kleines Problemchen... :(

Ich bin vorhin mit der Zündapp ganz "legal, ohne Kennzeichen" aufem Koppel-weg gefahren(Fahren keine Autos)...

Ich war im 3. Gang, ich wollte dann runter schalten in den 2. und ich habe ein starkes "ruckeln" bemerkt troz Kupplung gehabt (Auf dem Schalt Hebel).

Außerdem jedes mal wenn ich runterschalte Heult der Motor extrem laut rum, ich halte mich aber an die Geschwindigkeit Runterschalt vorschriften aus dem Heft..

Trz weiter mit der Geschichte:

Ich habe in den 2. Gang trotzdem geschaltet da es nur leicht war, und ich das schon öfters hatte auf der Zündi..

Als ich im 2. war, hab ich ein extremes knirschen Gehört und die Karre hat extrem gegeruckelt.

Also hab ich Kupplung gezogen, ausgemacht und Gebremst (Hinterrad)

Als ich bei 15KMH war, spürte ich im Bowdenzug kein Zug mehr, also ich konnte dran ziehen wie ich wollte, war kein Widerstand, als ich stand, hab ich runter geguckt und den "Arm" von der Kupplung also da wo der Bowdenzug drin steckt, konnte ich auch ohne Probleme bewegen.

Als ich dann mit Hilfe meines Freunden das Fahrzeug nach hause gebracht habe, hab ich versucht den Motor an zu machen und in den 1. Gang zu gehen(Stand aufem Bock), ging ohne Probleme aber die Kupplung trente nicht mehr, man hat nichts gespürt kein Schleif punkt nichts, einfach ein Bowdenzug, und der Zug ist heile, da hat kein Probleme, da sich auch die Kupplung nach vorne und hinten schieben lässt(Der Arm wo der Zug eingehängt ist).

Hattet ihr auch mal so ein Problem, bzw könnt ihr mir helfen, in eine Werkstadt will ich auf keinen Fall, wird nur unnötig teuer, nur wenn es wirklich schlimm ist, würde ich dahin.

Bin für jede Antwort dankbar.

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