Kurven fahren mit ENDURO

4 Antworten

Da du den A1 frisch erworben hast - gratuliere! - kannst du dir ein paar der Fragen selbst beantworten: schon das Probesitzen bzw. "Raufklettern" wie etwa bei ner Enduro je nach Sitzhöhe im Vergleich zu ner Sport- oder Rennmaschine vermittelt dir erste wichtige Eindrücke, enduro1998.

Wie fühlt es sich für dich an, auf nem heissen Ofen oder nem ursprünglichen Dreck- und Geländeferkel zu sitzen? Erreichbarkeit der Bedienelemente durch Arme, Hände, Finger - als auch der Beine bei Schaltung & HR-Bremse bei unterschiedlichem Kniewinkel je nach Sitzposition --> was stellst du fest und welche Position liegt dir eigentlich?

Magst du vielleicht ne leichte bis stärkere Krümmung des Körpers nach vorn wie bei nem sogenannten "Bückeisen" oder sitzt du gern kerzengerade auf dem Sattel?

Bei Probefahrten stellst du dann noch ne ganze Menge mehr fest - auch bezüglich der Kurventechnik von so unterschiedlichen Bikes. Die KLX 125 bringt bei ner Leistung von 11 PS bei 8000 U/min eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 105 km/h zustande. Was dir beim Beschleunigen aus der Kurve heraus ab & an fehlen dürfte, ist genügend Bums beim Gasgeben. Irgendwo ist halt Feierabend bei den 125 Kubik-Maschinen. Zur Kurventechnik wurde schon viel gesagt, siehe dort ;-)

Mit Gruss Jayjay

Hut ab Jan, eine saubere Antwort.

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@Fred61

Danke für die Antwort Hab Schon probe stitzen und so gemacht und klx ist wie für mich gemacht ich fühle mich echt super wohl auf der:D

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Die Nachbarn in Österreich nennen die (kleinen 50-125ccm) Enduros der Nachwuchsfahrer sinnigerweise und liebevoll "Gatsch- Hupfer". NICHT abwertend oder böse gemeint !!

D.h. die Enduros sind halt für alles gut. Natürlich musst Du in Kurven etwas besser aufpassen. Aber das ist nun eher grundsätzlich zu verstehen. Denn Du wirst mit Deinem neuen TÖFF nicht gleich in die Verlegenheit kommen. Sooo brutal / brachial geht eine legale 125er nun auch nicht ab, dass man als frischer Fahrer nicht damit zurecht käme. Das ist Deine neue KLX, da wirst Du Dich allmählich mit anfreunden und sie kennen lernen wollen.

Dann wirst Du - siehe fritzdacat - die Grenzbereiche langsam austesten.

SuMo / Enduro: Die Supermotos sind einfach umgebaute Enduros. So war damals die Entwicklung, man nahm die wendigen Geländeflitzer und verpaßte ihnen vorne kleineres Vorderrad und super griffige Straßenreifen - fertig war der Straßenfeger. Die Fahrer, welche Cross- Erfahrungen mitbringen, haben den etwas spezielleren SuMo- Fahrstil drauf.

Aber das mit dem Driften, Sliden und die anderen Supermoto- Schmankerl muss jemand erklären, der / die Ahnung davon hat ;-) .

Einfach gemäßigtes Geländeprofil, nicht zu stark CROSS, dann bist Du gut dabei.

Ist wohl eine Frage der Reifen, ob du dich eher geländemässig orientierst oder Strassenreifen aufziehst... Tatsache ist, dass Enduros wegen ihrer schmaleren (Hinter-)Reifen (im Gegensatz zu z.B. Superportlern) weniger Schräglage bei gleicher Kurvengeschwindigkeit brauchen, in engen Kurven hast du also Vorteile. Bei weiteren Kurven dreht sich die Sache dann wieder um, weil man wegen des schmaleren Hinterradreifens mit einer Enduro nicht so stark beschleunigen kann.

Aber um deine Frage zu beantworten: mit einem modernen Strassenreifen kannst du die Schräglage einer Enduro voll ausnutzen, du musst nur bei grossen Schräglagen vorsichtiger mit dem Gas sein, würde mich also vorsichtig an den Grenzbereich herantasten, ....man sollte dabei aber auch das Vorderrad nie vergessen und die Fuhre in Schräglage immer etwas am Gas halten und auch beim Gas-wegnehmen sehr behutsam sein, denn bauartbedingt hat man vom Vorderrad nicht so viel Feedback wie bei einem Sportler.

Naja - das mit den Reifen ist natürlich klar... ich hab nur immer so meine Verständnisprobleme bei der Frage Supermoto... Enduro...

Heute wird unter Enduro ja eher so Reisegefährte verkauft - früher hätte ich gesagt so ein Schottergefährt mit Straßenreifen und kleinerem Vorderrad IST eine Supermoto...

Wo ist denn der offizielle Unterschied?

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@tomtom41

das ist eine eher marketing-orientierte Frage, von der Fahrwerksgeometrie her unterscheiden sich Enduros und Supermotos meiner bescheidenen Meinung nach nicht. Theoretisch (weiss aber nicht ob das wirklich stimmt) könnte man auf eine Supermoto härtere Dämpfer montieren bzw. das Fahrwerk härter abstimmen (z.B. dickeres Gabelöl). Aber ob das tatsächlich so ist... keine Ahnung... halte das für eher unwichtig.

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@fritzdacat

In meiner Antwort hatte ich mich auf den Unterschied zwischen Enduros und Sportlern bezogen, Supermotos hatte ich nicht im Focus.

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@tomtom41

früher hätte ich gesagt so ein Schottergefährt mit Straßenreifen und kleinerem Vorderrad IST eine Supermoto...

Genau das. Eine Supermoto ist eine Sportenduro oder für Rennen auch ein Crosser, auf dem man 17" Felgen montiert hat um Rennsportreifen aufziehen zu können, die es in 21"/18" nicht gibt.

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Jep. Aber erfahrungsgemäß fahren die Enduros den Sportlern davon, wenn die Strecke nicht nur aus 1-2 Geraden und einer Applauskurve besteht. Ich finde, dass man bedingt durch die Sitzposition und Lenker mit Nakedbikes und Enduros schneller besser wird.

Ich kann jetzt nur von meinen Breitengraden sprechen, wo die Enduros sowieso sinnvoller sind als ein Sportler.

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@RosineAUT

Wobei man aber auch berücksichtigen muss, dass der Nachteil des Supersportlers nur bei sehr engen Kurven existiert und ansonsten eher psychologisch ist. Gerade beim bergabfahren neigt man zum festhalten am Lenker und zum sabotieren des Lenkimpulses, wenn man mal einen Superbikelenker auf einer Fireblade montiert wundert man sich, wie wunderbar man durch komplexe Kurvenkombinationen fetzen kann. Schau mal, wie man mit einer CBR600RR (ist doch eine, oder? ) fahren kann:

https://www.youtube.com/watch?v=fXWVYtsf43Y

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@fritzdacat

Jep. Ich habe nicht gesagt, dass man mit Sportlern nicht tolle Sachen anstellen kann. Es dauert halt länger, bis man den Dreh raus hat. Die Erfolgskurve ist meiner Meinung nach mit einer aufrechten Sitzposition und einem normal breiten Lenker um einiges steiler.

Dazu kommen einfach die verschiedenen Anwendungsbereiche. Bei uns in den Alpen ist eine Enduro einfach praktischer.

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@fritzdacat

Hi Uli, jepp tolles Filmchen. Da fährt ein 1,6m kleiner Japaner auf einer 400er CBR mit hohem Lenker und wahrscheinlich vorgewärmten Reifen Kreise mit doller Schräglage und wir wundern uns? Nö, mit den vorgenannten Bedingungen geht das! :-) Gruß T.J.

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@Endurist

Und da sind wir doch schon am entscheidenden Ende:

Man kann mit fast jeder Maschine Spaß haben. Man sollte halt nur die Stärken und Schwächen vom Material kennen.

Ich bin ein Sportlerfan und da ich das Motorrad zu 99,8% nur als Freizeitobjekt nutze, ist das nicht so wichtig, was ich für eine Maschine habe. Jedoch könnt ich mir nie vorstellen, einen Sportler als Mittel zum Zweck (von A nach B zu kommen) zu nehmen.

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@Endurist

lass mich ja gerne belehren, aber ich halte das für eine 600er (mit dem Auspuff unter dem Sitz)...

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@fritzdacat

Blöde Frage: sind die "japanischen" Japaner die selben Modelle (Design und Bauart) wie die "europäischen" Japaner?

Denn die amerikanischen Modelle sind ja auch anders....

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Mir gefällt die Aprilia RX 125 sehr gut, allerdings weiß ich nicht viel darüber und habe sowohl gute als auch total schlechte Rezensionen gelesen. Allerdings ist die Aprilia ein 2-Takter und da wurde mir gesagt, dass die viel schneller kaputt gehen und nicht so robust sind, gerade wenn ein unerfahrener Fahranfänger drauf sitzt.

Zum anderen gefällt mir auch die Beta RR 4T 125 LC gut. Allerdings sind da so einige Dinge dran die mir wiederum nicht gefallen. Z.B der E-Starter, dass sie "nur" 15 PS und und und.

Generell finde ich den Sound von den 2 Taktern nicht ganz so dolle, kommt mir vor als würde ein Rasenmäher fahren, aber den Auspuff kann man ja noch wechseln.

Um es zusammen zu fassen: Ich kann mich nicht ganz entscheiden, sind die 2 Takter wirklich so empfindlich? Oder hättet ihr noch andere Enduros die auf meine Suchbeschreibung passen? Hat schon mal jemand Erfahrung mit der Aprilia RX 125 gemacht, weil die mir echt gut gefällt.

Danke im Voraus

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