Kriegen Rennmotorräder ihren Saft nur aus einer Batterie, weil die Lichtmaschine ausgebaut ist?

2 Antworten

Nur die alten Schwunglichtmagnetzünder und die Standmagneten, wie sie zB die alten Englischen Einzylindermotoren hatten, kamen ohne Batterie aus.

Alle anderen haben Batterien aber keine LiMa. Per Saldo spart das Gewicht und ist auch zuverlässiger, weil Batterien seltener kaputt gehen als eine LiMa. Da Rennmaschinen keine Scheinwerfer, keine Blinker, Bremslichter und keinen E-Starter haben, genügt eine kleine Batterie. Problematisch kann es bei Motoren mit elektrischen Wasserpumpen sein. Die sind aber ziemlich selten.

Also meines Wissens wurden, zumindest früher, die Batterien wegen des Gewichts ausgebaut. Daher mussten die Maschinen auch angeschoben werden.

Wie Chapp schon schrieb hatten die früher oft Magnetzündung und benötigten keinen Akku. Anschieben war zuverlässiger als an kicken, trotz Schnapper und das Startprozedere war sicher auch im Regelwerk vorgegeben, denn der ist nach wie vor gefährlich.

Heute gibt es LiPo Akkus, die sind ziemlich leicht und kräftig. Außerdem mag Elektronik geordnete Verhältnisse und so präzise wie CDI´s kann keine Kontaktzündung den Funken setzen, nicht mit Unterdruckdose und Fliehkraftregler und was auch immer noch so erdacht wurde.

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