Hat jemand von Euch Erfahrungen mit einer MuZ Baghira?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Baghira habe ich einige Jahre gefahren.

Kein Muster an Sportlichkeit, aber ein unkaputtbares Alltagsmotorrad mit viel Exclusivität und trotz ihres verhältnismäßig hohen Gewichts ganz flott und wendig auf allen Wegen zu bewegen.

Auf allen Wegen! Auf der Enduro- oder sogar Crosspiste geht das mit der Baghira wohl auch (selbst miterlebt beim Endurotraining in der Nähe von Weißenburg), aber da kommt der Normalfahrer an seine Grenzen - da braucht's dann schon sehr viel Technik, um dieses Mehr an Pfunden effizient zu bewegen.

Ich hatte die Baghira in der SuMo- Version für die Straßen bei uns im Bayer. Wald, im Mühlviertel und im gesamten Alpenraum angeschafft.

Das beeindruckendste Erlebnis war die Alpenchallenge des motorrad actionteams 2005: 6 Tage - 100 Pässe, d.h. jeden Tag Kurven bis zum Abwinken. Einfach nur super.

Allerdings kam ich (nicht die baghi) damals an meine Grenzen:

Die Finger der rechten Hand habe ich vier Wochen nicht richtig gespürt und vor allem der A...llerwerteste !! Nur hartes Training der Sitzmuskulatur (um nicht dauernd auf den Sitzknöchelchen des Beckens zu sitzen) haben mich das durchhalten lassen. Nur: "Schön" ist anders.

Wie schon erwähnt: Robuste Technik, da mußt Du halt die üblichen Wehwehchen nachgucken und ggf. im Baghira- Forum mal etwas in der Suchfunktion stöbern.

 - (MuZ, XT, Baghira)  - (MuZ, XT, Baghira)  - (MuZ, XT, Baghira)  - (MuZ, XT, Baghira)  - (MuZ, XT, Baghira)

Hallo skymoskito.

Vielen Dank. Freut mich, wenn meine Einschätzung hilfreich(ste) war.

Servus, Stefan

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Hallo,

auch wenn die Beiträge schon etwas älter sind, bin ich vielleicht doch genau hier richtig mit meiner Anschlussfrage:

Wie geeignet oder ungeeignet ist die Baghi denn im Soziusbetrieb? Ich bin zu 90% zu zweit unterwegs. Ab und an - eher selten - mit Gepäck, um zum Zielort zu kommen, wo wir Familie/Freunde besuchen oder Camping machen, um ggf. dort zu touren.

Fahrstil: zügiges Touren

Und ich hätte echt Bock, den ein oder anderen Wald- oder Feldweg mal zu erkunden. Aber nix dramatisches.

Bisher bin ich mit VFR 750F unterwegs, aber ich habe keinen Bock mehr auf höhere Drehzahlen. Außerdem ist die Sitzposition für den Soziusbetrieb nicht so doll: Druck auf den Handgelenken, enger Kniewinkel - für beide Reiter.

Wäre toll, wenn du mir dahingehend was zur Baghi erzählen könntest.

MFg Henning

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@schulzeh

Grüß' Dich Henning,

ehrlich gesagt könnte eine Halbierung der Motorleistung und viel zu zweit das größte Problem werden.

Beim Gewicht ist die Baghira ja auch eher Mittelklasse, d.h. man benötigt etwas mehr Fahrtechnik, um sicher durch zu kommen - alles möglich zu üben keine Frage.

Touren zu zweit und Offroadabenteuer? Dann hast Du mit der Baghi in beide Richtungen einen guten Kompromiß - aber eben Kompromiß...

http://www.mz-baghira.de/index1.htm

Touren zu zweit geht super gut mit meinem 955i Tiger - und sogar mit den Bridgestone Battlax trockene Schotterwege / Waldwege (aber im Wald kein Gaaas! Schotter fliegt dem Hintermann um die Ohren, im Wald fliegste dann selbst). Auch hier gilt ÜBEN. Ich will den Tiger trotz seines Gewichtes nicht missen.

Schwerpunkt Gelände dann halt eine 250er bis 400er Leichtenduro?

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Habe mich mal länger mit einem Besitzer unterhalten, der war sehr zufrieden, sehr robustes Modell. Natürlich kann ja nach Laufleistung doch immer mehr verschlissen sein.

Hallo skymosquito

Nicht direkt, aber man hört nur Gutes und noch lebt MUZ a bisserl. Vielleicht packen´s die Kurve. Das Werk jedenfalls, sieht von außen nicht schlecht aus.

Gruß Nachbrenner

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