Wie Silikon entfernen?

3 Antworten

Das man an einem Moped etwas, außer bei Reparaturen an Kunststoffverkleidungen, mit Silikon "verkleistern" kann, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Na gut, ist eben so, warum auch immer. ---- Sanitärsilikonkleber (der Gebräuchlichste) ist nicht so hartnäckig, den bekommt man ab. Glasklebe-Silikon für Aquarien sind da schon schwieriger zu entfernen. Es gibt aber auch Silikon in Industriequalität. Der wird sogar im Fahrzeug, Schiff und Flugzeugbau verwendet. Sollte so etwas verbaut worden sein, na dann viel Spaß. Da gibt es welche, die härten vollständig aus, bleiben also nicht elastisch. Sind ähnlich wie "Flüssigmetall". So etwas habe ich mal "testen" dürfen. Glaube aber nicht, dass es sich um solch einen Silikonkleber handelt. Der ist schwer zu bekommen und auch sehr teuer. -----

Mit den "Lösern" habe ich keine Erfahrung, klingt aber gut. Wenn ich Silikon-Kleber entferne, ritze ich den mit einer Klinge mehrmals ein. Dann ließ er sich unter Kraftanstrengung bisher immer lösen. Mit Hitze nicht erst versuchen. Nicht verwechseln mit "Heißkleber". Silikon brennt sich ein (habe selber damit schlechte Erfahrung gemacht). ------

Aber mir kommt da ein Verdacht: Silikon an einem Deckel am Fahrzeug ergibt keinen Sinn, "Flüssigmetall" schon. Sicher, dass es Silikon ist? Flüssigmetall, besonders in Industriequalität, ist extrem fest. Da ist nichts mit "Abdrehen" oder aufstemmen. Den verarbeite ich öfter und kenne die Probleme beim Versuch den wieder zu entfernen. Ich mache es mit einer kleinen Bohrmaschine (Proxon oder Drehmel) und kleinen Trennscheiben. Damit ritze ich das Flüssigmetall ein und breche es Stück für Stück raus. Mit kleine Fräser geht es auch ganz gut. Ist mühselig und langwierig. Viel Erfolg. Gruß Bonny

Hehe, da kommt mir der Gedanke an eine Provisorische Reparatur, die ich bei einem Kunden durchführen musste...... ist schon 15- oder mehr Jahre her. Seine Kumpels sind mit ihren Geländewagen einen Feldweg lang, um den Weg zu einer Gastwirtschaft ab zu kürzen. Als wenn sie nicht gewarnt hätten, er soll mit seinem Daimler lieber den weiteren Weg über die offizielle Strasse nehmen........ aber wer nicht hören will, muß bluten....... in dem Fall der Geldbeutel.

Tja, da war ein dickes Loch in der Ölwanne, irgend einem Stein mißfiel das, das er von de rÖlwanne gerückt wurde, und krätsch, war die Aluölwanne hinüber.

Tja, und dann spätabends den Klausi aus dem Bett trommeln, "mein Auto iss putt" :-)

Ich hab ihn dann mit dem Anhänger abgeschleppt, und da noch mehr zu reparieren war, und die Ölwanne nicht gleich vorrätig , hab ich versuchsweise ein Alublech mit Scheibenkleber montiert.

Tja, nach 4 Stunden war das schon endfest, und auch die 70-80 GRad Öltemperatur, die da vorherrschten waren dem Kleber egal. Ich sagte noch, das lassen wir so, denn für den Ausbau der Ölwanne muß der Motor vom Getriebe abgekoppelt werden, da der Fahrschemel schön mistig im Weg ist.

dann kam der Oberhammer. laut MB sollte für den ebenfals geplanten Austausch der Steuerkettenspannerschiene auch der Kopf abmontiert werden. Ich hab mir den Schrott dann mal angeschaut, und kurzerhand den alten Aluspanner zerlegt, und den neuen aus Kunststoff etwas warm gemacht und leicht gebogen montiert. Wie nennt man das? Alternative Reparaturmethode :-) Locker mal 6 Stunden Arbeit gespart.....

Aber die Ölwanne haben wir dann auch noch getauscht, obwohl das bestimmt bis in alle Ewigkeit gehalten hätte ......

Klebstoffe sind ne feine Sache, wenn sie an der Richtigen Steller verwand werden. Ich hasse die Dilettanten, die etwas so gepfuscht verkleistern...... :-/

0

Versuche es einmal damit (ist nur ein Beispiel): http://www.molto.de/produkte/sanitaer/molto_silikon_entferner.html

Na, das bringt nur dann was, wenn der Deckel offen vor einem Liegt, es löst das Silikon zwar an, aber unterwandert die Dichtung z.b. nicht. Aber die Idee an sich ist super. Bei Extremen Verklebungen nehm ich immer ne Mischung aus Aceton, und Kaltreiniger, 1:1 gemischt. Hab ich auch erst mal vorsichtig im Freien ausprobiert, da man bei Chemie ja nie weiß....... wie´s reagiert :-)

Für hartnäckige Fälle, darf´s auch schon mal der recht teuere Dichtungsentferner sein.

http://www.werkstatt-produkte.de/product_info.php?pName=abbeizer-lack-dichtungsentferner-400ml

Sparsam mit Borstenpinsel auftragen, Ich Spray das immer in ein Lösungsmittelfestes kleines Becherchen, und tauch dann den Pinsel ein :-) Sollte nicht auf gelackte Aluteilen verwandt werden!!

1

sytemfehler :-/

0
@user5432

Mannomann, 5 Anläufe hab ich für den obigen Text gebraucht..... :-( ........und dann war er plötzlich 2x da !

0
@user5432

"Mannomann, 5 Anläufe hab ich für den obigen Text gebraucht." --- So ist es mir vor einiger Zeit auch ergangen. Erst dachte ich, es wäre das Alter, war es aber nicht. Aber ich brauchte eben nur 3 Anläufe. Bei 5 Anläufen würde ich mir schon Gedanken machen, da spielt das Alter sicher auch eine Rolle. ---- Beim Treffen gebe ich Dir einen "Altersschnaps" (Kaffee ohne Koffein) aus, ;-)))

He,he ---- Du merkst, ich werde wieder frecher und lustiger. Seit einigen Tagen geht es merklich bergauf. Heute war ich auch in der Garage und habe endlich einige "Garagenrunden" mit meiner Trude drehen können. Wenn das Wetter mitspielt werde ich in den nächsten Tagen die erste Ausfahrt seit Oktober machen. Japadapadu! Ich werde wieder "Mensch". :-))) Gruß Bonny

0

Falls der Deckel eher eine "Glocke" ist und nicht ganz flach, könntest Du evtl. mit einer Rasierklinge in der Kerbe rundum reinschneiden. Falls möglich, dann ein Ölfilterband aussen rumlegen und vorsichtig bewegen. Normal geht der Deckel dann schon ab.

Klasse Tipp mit dem Ölfilterband. Gruß Bonny

0
@Bonny2

Ich nehm auch schonmal gerne nen Spanngurt und klemm nen stabilen Hammer unter diesen, dann kann man auch wunderbar hebeln .....

1
@user5432

Mit dem Ölfilterband drehe ich auch Verschlüsse an Gläsern (Spreewälder Gurken, Marmelade usw. Grins) und alles was schwer verschraubt ist, auf. Gruß Bonny

0

Was möchtest Du wissen?