Hobbyfahrer Enduro: Tragt ihr ein Neckbrace?

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5 Antworten

Natürlich tragen wir Enduristen Neckbrace und Brustpanzer. Bin letztens im Wald gestürzt, weil ich eine Wurzel übersehen habe und mein Brustpanzer hat mich vor dem Baumstumpf geschütz der mir in den Weg fiel ;-) Auch ein Neckbrace ist wichtig, weil es immer möglich ist so zu stürzen das man über Kopf geht. Mein Freund ist letzte Jahr in Andalusien gegen einen dicken Stein gefahren, den er auf Grund der starken Staub Entwicklung nicht sehen konnte und ist mal heftig über Kopf gegangen. Das Neckbrace hat ihn vor schlimmeren bewahrt, er hatte nur blaue Flecke dort, wo das Neckbrace auf sitzt.

Ist seine Sache, wenn Dein Bruder nicht will.

Soo stark sind die Einschränkungen nicht - wenn überhaupt. Schweiß und ggf. Dreck können da eher unangenehm sein.

Die Schutzfunktion ist aber bedeutend gewichtiger als ein bisserl mehr Schwitzen zu müssen. Wenn er das NB dann mal gebraucht hätte, ist es zu spät.

Ein Bekannter geht heute - nach eineinhalb Jahren - noch am Stock und träumt noch davon, wieder fahren zu können. Er hatte 'nur' einen Bluterguß zwischen einigen Halswirbeln nach einem Sturz ...

Dein Bruder muß es selbst wissen, soll danach nicht jammern, wenn ...

Ich fahre auch mit Neckprotektor http://www.ortema.de/de/index.php?page=shop.product_details&flypage=garden_flypage.tpl&product_id=1&category_id=2&option=com_virtuemart&Itemid=49

Der ist nicht so aufwändig, "stört" nicht und ist sehr komfortabel und einfach anzulegen.

X-neck enduro - (Enduro, Sicherheit, Nacken)

stürzen kann man immer, vor allem im Gelände. Aber wenn du oft und viel Gelände fährst, lernst du auch den Abflug. Man muß halt wissen, spüren, fühlen, wann es dann soweit ist, und sich "richtig" von dem "störrischem Gaul" trennen. Ich weiß nicht wie oft ich früher bei Wettbewerben abgeflogen bin, und hatte Gott sei Dank nie mehr als heftige Prellungen und mal gebrochene Rippen. Damals gab es keine Schutzkleidung wie heute. Ich würde heute niemals ohne wettbewerbsähnlich schnell fahren..

Ich will Dir ja jetzt nicht in Deine Erfahrung 'reinreden...

Aber das "Loslassen vom Gaul" finde ich auch extrem wichtig. Ich erzähl Dir ja nichts Neues. Aber vielleicht lesen das ja auch andere Leute hier.

Ich konnte das schon oft beobachten, wenn sich Fahrer beim Sturz krampfhaft am Lenker festgehalten haben, statt loszulassen, ist es eigentlich immer schlimmer ausgegangen. (Massenträgheit der unterschiedlichen Massen?)

Wenn man losläßt, fliegt das Moped eigentlich immer woanders hin, als man selbst und wird einen deswegen nicht erschlagen.

Korrigiere mich, falls ich gerade mal wieder Müll erzähle!

VG

Rainer

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@Toterfisch

nein im Gegenteil Rainer, keine Korrektur, nur Zustimmung. Der Abflug alleine reicht schon, wenn dann noch über 100kg auf dich drauffliegen, mit vielen Kanten und Spitzen, dann wird es richtig heftig, tut dann richtig weh, Grüße Helmut

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Ich bin ein sogenannter "Hobbyendurist" und hauptsächlich im Wald und auf Übungsstrecken unterwegs. Ich wollte mir den Neckbrace letztes Jahr kaufen und habe ihn getestet, weil mir der Sicherheitsaspekt natürlich auch sehr am Herzen liegt. Die Bewegungsfreiheit ist damit tatsächlich stark eingeschränkt. Gerade wenn es gilt das Gelände zu sondieren oder sich mal nach seinen Kameraden umzudrehen. Sobald man sich im Renntempo auf einem Rundkurs befindet, wo es ohnehin nur mit "Tunnelblick" der Bahn entlang geht, würde ich den Neckbrace auf jeden Fall empfehlen. Ein Brustpanzer oder Protektrenhemd gehört zur Grundausstttung.

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