Gibt es Vorschriften, wie dick eine Motorrad-Sitzbank gepolstert sein soll ?

2 Antworten

Na ja, so stussig finde ich die Frage eigentlich nicht. Es gibt Fahrer, die wollen den „harten Kerl“ zeigen, oder die „Maschine spüren“. Ich fahre auch eine V2 und spüre mein Bike auch mit normalem Sitz. Die fahren auch nur bis zur Eisdiele, um sich bewundern zu lassen. Dafür liegen die dann mit Kreuzschmerzen abends im Bett. Achte Mal darauf: Die mit dem Brett (Ich will jetzt nichts Falsches schreiben), haben auch sehr laute Auspuffe. Noch Fragen? Jedem das Seine. Aber zur Antwort: es ist nicht verboten, solange man sein Fahrzeug sicher bewegen kann. Gruß Bonny

na klar gibt es vorschriften: die betrieberlaubnis des motorrades kann erlöschen, wenn z. b. der fahrer aufgrund der neue polsterung hin- und herrutscht und dadurch nicht mehr die gleiche kontrolle über das fz. hat. Oder wenn das teil für dieses motorrad nicht zugelassen ist, bei einer starken veränderung ist dies eigentlich der fall (z.b. kann wieder durch eine nicht zugelassene änderung eine mögliche gefährdung anderer eintreten). vielleicht drücken die meisten ... ein auge zu, aber die stvzo ist eindeutig siehe unten ;-).

mehr... in der stvzo unter juris

STVZO (2) Die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs bleibt, wenn sie nicht ausdrücklich entzogen wird, bis zu seiner endgültigen Außerbetriebsetzung wirksam. Sie erlischt, wenn Änderungen vorgenommen werden, durch die 1. ... 2. eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern zu erwarten ist oder

(3) Abweichend von Absatz 2 Satz 2 erlischt die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs jedoch nicht, wenn bei Änderungen durch Ein- oder Anbau von Teilen 1. für diese Teile a) eine Betriebserlaubnis nach § 22 oder eine Bauartgenehmigung nach § 22a erteilt worden ist oder b) der nachträgliche Ein- oder Anbau im Rahmen einer Betriebserlaubnis oder eines Nachtrags dazu für das Fahrzeug nach § 20 oder § 21 genehmigt worden ist und die Wirksamkeit der Betriebserlaubnis, der Bauartgenehmigung oder der Genehmigung nicht von der Abnahme des Ein- oder Anbaus abhängig gemacht worden ist oder 2. für diese Teile a) eine EWG-Betriebserlaubnis, eine EWG-Bauartgenehmigung oder eine EGTypgenehmigung nach Europäischem Gemeinschaftsrecht oder b) eine Genehmigung nach Regelungen in der jeweiligen Fassung entsprechend dem Übereinkommen vom 20. März 1958 (BGBl. 1965 II S. 857) über die Annahme einheitlicher Bedingungen für die Genehmigung der Ausrüstungsgegenstände und Teile von Kraftfahrzeugen und über die gegenseitige Anerkennung der Genehmigung, soweit diese von der Bundesrepublik Deutschland angewendet werden, erteilt worden ist und eventuelle Einschränkungen oder Einbauanweisungen beachtet sind oder 3. die Wirksamkeit der Betriebserlaubnis, der Bauartgenehmigung oder der Genehmigung dieser Teile nach Nummer 1 Buchstabe a oder b von einer Abnahme des Ein- oder Anbaus abhängig gemacht ist und die Abnahme unverzüglich durchgeführt und nach § 22 Abs. 1 Satz 5, auch in Verbindung mit § 22a Abs. 1a, bestätigt worden ist oder 4. für diese Teile a) die Identität mit einem Teil gegeben ist, für das ein Gutachten eines Technischen Dienstes nach Anlage XIX über die Vorschriftsmäßigkeit eines Fahrzeugs bei bestimmungsgemäßem Ein- oder Anbau dieser Teile (Teilegutachten) vorliegt, b) der im Gutachten angegebene Verwendungsbereich eingehalten wird und c) die Abnahme des Ein- oder Anbaus unverzüglich durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr oder durch einen Kraftfahrzeugsachverständigen oder Angestellten nach Nummer 4 der Anlage VIIIb durchgeführt und der ordnungsgemäße Ein- oder Anbau entsprechend § 22 Abs. 1 Satz 5 bestätigt worden ist; § 22 Abs. 1 Satz 2 und Absatz 2 Satz 3 gilt entsprechend. Werden bei Teilen nach Nummer 1 oder 2 in der Betriebserlaubnis, der Bauartgenehmigung oder der Genehmigung aufgeführte Einschränkungen oder Einbauanweisungen nicht eingehalten, erlischt die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs.

Verdreh-Gefahr bei Knieprotektoren?

Hallo liebe Community ;-)

Kurz vorab: Ich bin schon seit fast einem Jahr stille Mitleserin hier bei euch. Hab im letzten Herbst meinen A als "Späteinsteiger" gemacht und vor- wie nachher hat mir hier die ein oder andere Frage + Antwort super weiter geholfen. Dafür tausend Daumenhoch :-)

Nun aber zur Frage: Als Sozia und während der Fahrstunden trug ich noch meine alte Textilkombi. Leider ist die Hose mittlerweile 1-2 Nummern zu groß, weshalb sich die Protektoren immer ums Knie herum verdrehen. Da das Ganze so ja nicht geht, möchte ich mir zur kommenden Saison Vernünftiges mit Leder besorgen.

War dann vergangene Woche zum Probieren im Fachgeschäft einer namhaften Marke. Super Beratung. Leider führt der Hersteller aktuell nur Stiefelhosen. In Kürze mein Problem: ich pass perfekt rein, nur an der Wade bekomme ich die Dinger dann nur unter Gewaltanwendung/ mit fremder Hilfe zu :-(

Nächster Ansatz: es gibt ja auch gerade geschnittene Lederhosen, die unten weit genug sind, um sie über dem Stiefel zu tragen. Diese sagen mir persönlich auch mehr zu. Argument des Verkäufers: bei solchen Hosen kann es passieren, dass auch bei perfektem Sitz die Knieprotektoren im Ernstfall seitlich verdrehen. Das hat mir natürlich wieder zu denken gegeben.

Habe danach bei Louis ( Beratung leider unter aller Sau) eine solche "gerade" leder-textil-mix Hose anprobiert und mich sofort sehr sehr wohl gefühlt. Protektoren in der richtigen Höhe und sie bleiben auch in Position, wenn ich mich bewege. Nun habe ich aber immer den Satz des Verkäufers bezüglich der Sicherheit im Hinterkopf...

Kann mir jemand von euch eine Empfehlung geben? Verwenden die Hersteller bei solch weiteren Lederhosen vielleicht breitere Protektoren? Ist bei gleich gutem Sitz die Sicherheit gleichwertig wie bei einer Stiefelhose? Oder hat der Verkäufer im ersten Laden Recht gehabt und ich bin mit einer "über die Stiefel"-Lösung so viel schlechter dran?

Danke schonmal für Tipps (und Sorry für den Roman :-D)

...zur Frage

Mein Nachbar reinigt seine Kette mit WD40. Ist das in Ordnung oder greift das die Dichtringe an?

Hallo! Gestern hat mich mein Nachbar auf meine schmutzige Ketten an meiner Honda Transalp angesprochen. Gut, nach 7 Jahren ist da schon was zusammen gekommen. Habe sie immer regelmäßig gefettet aber noch nie gereinigt, daher habe ich auch gestaunt wie dick die Sose mittlerweile zwischen den Kettenringe war. Er meinte er renigt seine Ketten immer mit WD40. Habe aber in Erinnerung, daß das nicht gut sein soll. Daher bin ich heute morgen noch zum Polo gefahren und habe mir eine Dose Kettenreiniger gekauft. War sogar im Angebot mit 100ml mehr Inhalt. Zu Hause angekommen habe ich mir die Ketten vorgenommen und erst einmal richtig eingesprüht. Dann nach dem Einwirken bin ich mit der Kettenbürste, die ich mich hierfür extra gekauft habe drüber gegangen. Damit habe ich die Sose zumindest mal gelockert. Dann noch mit einem trockenen Handtuch ein paar Male abgeruppelt und schon glänzte die Kette wieder. Im Grunde genommen macht mir die Arbeit nichts aus, aber es geht halt in den Rücken und da habe ich Maleur. Nun habe ich die Kette dann wieder gefettet und sie schaut aus wie neu, obwohl sie schon 7 Jahre alt ist. Ich denke nach 30.000km, das wird sie nächsten Frühjahr drauf haben kommt dann sowieso eine neue drauf. Vielleicht warte ich noch den TÜV im Juni ab, was die dazu sagen. Vielleicht hält sie ja noch ein weiteres Jahr durch. War heute Nachmittag beim Triumph Händler, denn es ging mir eine komische Tauschidee durch den Kopf. Der Händler hat eine Triumph Tiger 1050ccm Tageszulassung mit 1.000km im Angebot. Da ich schon die Tiger 800 zur Probe gefahren bin und sie mir recht gut gefallen hat, dachte ich, wieso tausche ich nicht meine Transalp gegen die Tiger, natürlich mit Zuzahlung? Aber dann bin ich doch wieder davon abgekommen, denn 125PS würde ich niemals ausreizen wollen. Es reichen mir meine 60PS von der Transalp. Somit habe ich meine Idee wieder verworfen. Da ich aber noch Lust hatte etwas Geld auszugeben habe ich mir eine neue Triumph Jeansjacke gekauft. Habe sogar als treuer Kunde nochmals 10% Rabatt bekommen. Sonst gibt es nichts zu erzählen. Viele Grüße Liborio.

...zur Frage

Warum sieht man so eine Gruppenausfahrt nicht öfter?

Eigentlich ein Thema für das Forum, aber ich denke, die Antworten und die sicherlich auch entstehende Diskussion gibt auch den "Gästen" etwas zum Nachdenken wie man das Image der "Biker" positiv beeinflussen kann. Deshalb hier und "wirklich öffentlich". Mit geht die "Begegnung" nicht aus dem Kopf.

Zum Thema: -- Letzte Woche sah ich auf dem Weg zur Arbeit an einer Kreuzung eine Gruppe von 20-25 Motorradfahrern. Alles Harleys Typ "Electra Glide". Jedenfalls große breite Bikes mit Schirm. Die Biker waren alle fast gleich angezogen und hatten auch ähnliche Helme. ---- Als die losfuhren, konnte ich sehen, dass es ein Motorradclub aus Schweden war. Alle hatten ein "Color". Es war aber kein "üblicher Rockertrupp", sondern das Color war eher "spaßig". Die fuhren sehr diszipliniert in Zweierreihen. Der "Zug" blieb zusammen, es bildeten sich keine Lücken. Alle fuhren den Vorschriften entsprechend. Bei Tempo 30, fuhren die auch nur 30. Wurde die Ampel "Gelb" und es war zu erwarten, dass der Rest nicht über die Ampel kam, hielten sie an. Sie nahmen Rücksicht auf Fußgänger und Radfahrer, usw, usw.

Wenn ein Autofahrer ihnen Platz machte, hebten alle wie im "Ballet" gleichzeitig die linke Hand zum Bedanken in die Höhe. Es war eine Augenweide so etwas zu sehen. Selbst Autofahrer und Fußgänger zeigten ihnen mit "Daumen hoch", dass sie es gut finden wie sie sich bewegten. Das Erstaunliche war, es war keine laute Harley dabei. Alle zusammen waren nicht lauter als eine einzige sonstige Harley in Berlin. Vorne der "Scout", dann die Gruppe und hinten der "Blocker". Alle verstanden ihre Aufgabe extrem gut.

Solche Gruppenfahrt ohne "Gassen" und gleichmäßiges Fahren sieht man nur bei den Polizeieskorten. Sonst fahren Gruppen immer wie ein "wilder Haufen" durch die Stadt. Ich nehme mich da nicht aus. In Zukunft werde ich mal versuchen bei Gruppenausfahrten die Mitglieder zu animieren so zu fahren. Sieht "super" aus und bringt ein positives Licht auf die "wilden Biker".

Leider hatte ich ausgerechnet an dem Tag keinen Fotoapparat/Videokamera dabei (wie sonst immer). Ich war so fasziniert, das ich der Truppe längere Zeit hinterher fuhr. Dann kam ich natürlich später zur Arbeit, was aber kein Problem darstellt. Es war das Beste, was ich seit den 70´ern je an Gruppenfahrten sah. Müssen uns erst "Schweden" zeigen, dass es auch anders geht? Damals konnten wir es, warum heute nicht mehr? Ich wäre zu gern in der Gruppe mitgefahren. Gruß Bonny

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?