Yamaha yzf r 125 Gabel verbogen. neue Gabel notwendig?

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2 Antworten

Zuerst würde ich die Gabel genau vermessen. Bei solchen "Bagatellkollisionen" wird sie nämlich meistens nicht verbogen, sondern nur verdreht. Zur Grobvermessung nimmst du eine lange Alu - Wasserwaage und legst sie an die Gabelholme. Da kannst du schon mal ungefähr feststellen, ob sie krumm sind. Wenn du von oben auf die Gabelbrücke siehst, kannst du sehen ob sie gegeneinander verdreht sind. In diesem Fall: Alle Klemmschrauben an den beiden Gabelbrücken 1-2 Umdrehungen lockern und die Vorderachse. Dann kannst du die Gabelbrücken gegeneinander verdrehen. Du richtest sie so ein, dass sie von oben gesehen genau in Deckung sind. Jetzt ziehst du die Klemmschrauben wieder fest. zum Schluss ziehst du die Vorderachsverschraubung wieder fest (bei der ganzen Prozedur darf das Vorderrad den Boden nicht berühren. Am Besten entfernst du vorher den Vorderkotflügel. Erst jetzt kannst du feststellen, ob die Gabel wirklich gebogen oder nur verdreht ist. Im letzteren Fall kannst du sie so lassen.

Gebogene Gabeln kann man im Normalfall wieder richten. Das machen Spezialfirmen, die du im Internet findest. Wenn die Biegung nur schwach ist und einen grossen, weichen Radius beschreibt, ist Geradebiegen kein Problem. Das geht mit einer Hydraulischen Presse. Wenn die Gabel aber einen Knick hat (zB an der unteren Gabelbrücke) dann ist der Holm reif für den Schrott.

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Ich habe mein Knochen-Orakel befragt: Die Gabel ist reparaturfähig. Näheres beantwortet dir der Schamane vom Stamme der Yamaha-Händler.

Ob deine Tastatur reparaturfähig ist (defekte Shift-Taste), entzieht sich meiner Kenntnis.

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