Wieso fährt man mit einer 600er anders durch eine Kurve als mit einer 1000er?

1 Antwort

Hallo MoppedGirl, habe eben beim stöbern Deine Frage gelesen. Die Antwort von moppedblogger ist richtig und zumindest auf öffentlichen Straßen gültig. Grundsätzlich kann man das diffenzierter betrachten. Denn eine ganze Reihe von Faktoren spielen hierbei eine Rolle. Das Gesamtfahrzeuggewicht spielt schon eine Rolle (jedes Kilo zält:O), das Fahrwerkssetup eine weitere. Sowie die tatsächlich gefahrene Geschwindkeit am Einlenkpunkt, die Fahrbahnbeschaffenheit und so weiter. Dazu gäbe es eine Menge zu schreiben. Fakt jedoch ist dass moderne 1000er am Hinterrad breiter bereift sind als 600er. Das führt dazu dass der Fahrer einer 1000er sich bei gleicher Geschwindigkeit bezogen auf die Reifenbreite einer 600er tiefer in die Kurve legen muss. Das macht der breitere Hinterradreifen, dessen Kontur spielt dabei auch eine Rolle. Unmittelbar damit verbunden ist auch die Länge der Schwinge und der tatsächlich vorhandene Federweg. Beim durchfahren einer Kurve, insbesondere beim damit verbundenen Gasaufziehen, federt Dein Motorrad ein, womit sich der Radstand verändert (verlängert). Und damit auch die gesamte Fahrzeuggeometrie, was sich bei einer (leichteren) 600er anders auswirkt als bei der (schwereren) 1000er. Allein dadurch ergeben sich andere Radien beim durchfahren einer Kurve, ganz abgesehen davon wo sich der/die jeweilige FahrerIn den Einkenkpunkt setzt. Dass das nicht alles ist hält mich aber davon ab hier weiter herumzutheoretisieren, probiers doch einfach aus, erst recht kommod, dann immer ein bischen schneller und der Aha-Effekt stellt sich recht rasch ein. Das kannst du aber auch selbst beobachten indem Du Dich an einen 1000er-Fahrer anhängst und mit gleicher Geschwindkeit durch eine Kurve fährst, Du wirst sehen dass dieser Fahrer sich eine Ecke mehr "legen" muss. Vorausgesetzt Du fährst genau auf derselben Linie wie die 1000er. Die Punkte Reifenbreite, Gummimischung, Temperatur und der Grip der Straße sind heribei noch nicht beleuchtet....... mein Gott was vermisse ich den Sommer... :O)) Wenn Du es aber ganz genau und haarklein erläutert wissen möchtest kann ich Dir nur das Büchlein von "Mini" Koch, das da heisst: Fahrwerkstechnik", empfehlen. Das strotzt zwar mit Schleichwerbung für White Power, macht aber nix, ist auch auf andere Hersteller umzusetzen. Ich hoffe Dir mit ein paar kleinen, theoretischen Ansätzen ein wenig weitergeholfen zu haben, die Physik ist Dein Freund und keep teh Blues alive

Charly redblacksuzi

Bilduntertitel eingeben... - (1000er Kurve, 600er Kurve, Unterschied Kurve 600 1000)

Suche Kaufberatung für solide und günstige Supermoto

Hi, ich bin 20 und fahre seit 4 Jahren eine 125er 2-Takter. erst gedrosselt, dann offen. Nächstes Frühjahr darf ich jedes motorrad fahren und so langsam hätte ich auch mal bock auf etwas mit mehr leistung. Da ich seit heute Student bin und sehr wenig geld in den nächsten Jahren sehr wenig geld zur Verfügung haben werde, hab ich meinen Traum von einer 600er Sportler nach 2007 begraben und mal über den Horizont des gebückten Fahrens hinaus geblickt.

Ich suche also eine leichte supermoto, die zumindest mehr power hat als meine 125er.(aktuell ca. 30ps) Außerdem muss es wohl etwas solides sein, weil ich mir in den nächsten Jahren wohl kaum größere Reperaturen leisten kann.

Ich werde hauptsächlich Straße fahren. Offroad und Kartbahn selten bis nie.

Optischer Zustand ist mir ziemlich egal. Ich werde höchstwahrscheinlich eine neue Lackierung und Dekor anbringen.

Jetzt habe ich ziemlich ausführlich meine Situation und meine Ansprüche geschildert aber nun zu meinen Fragen:

Für den Kaufpreis habe ich mal 3000€ angesetzt ist das noch einigermaßen realistisch bei meinen Ansprüchen?

Welches Modell würdet ihr empfehlen? (leicht, robust, günstig, flott)

Wo kann ich mich genauer über das Moped informieren? (internetforen, infoseiten)

Worauf muss ich beim Kauf achten. (laufleistung, Baujahr, andere Stichworte)

Danke schonmal fürs lesen. Es ist jetzt deutlich länger geworden als gedacht. Ich freu mich auf eure Antworten.

...zur Frage

Honda CBR 500 R als Fahranfänger

Also ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt mir einen Motorradführerschein, inklusive Motorrad zuzulegen und mich nun, mit meinen 20 Jahren dazu entschlossen es zu tun und stecke jetzt mitten im Führerschein, kurz vor der ersten Fahrstunde, kenne also quasi nur die Theorie, aber habe bis auf das Fahren mit einem Roller noch keinerlei Erfahrung. Das also bitte beachten, bei der Beantwortung meiner Frage, zu der ich jetzt kommen werde.

Ich mache den Führerschein A2, also bin ich beschränkt auf Krafträder bis zu 35 kW/48 PS und einem Leistungsgewicht bis zu 0,2 kW/kg. Ich habe mich somit ein wenig umgesehen, nach Motorrädern in diesem Bereich, obwohl ich auch kleinere Maschinen, z.B. 125er und 250er angeschaut habe, den Gedanken daran aber dann doch relativ schnell wieder verworfen habe. Worauf ich hinaus will, mir ist die Honda CBR 500 R ins Auge gesprungen, da sie speziell auf den A2 Motorradführerschein ausgelegt ist und auch in meinem Preisniveau liegt und laut dem was ich gelesen habe auch technisch gut verarbeitet ist und die wichtigsten Komponenten eines Motorrads erfüllt, obwohl es dadurch, dass sie erst dieses Jahr erschienen ist, ja leider nicht sehr viel Material zu ihr gibt. Da käme ich dann mit Führerschein (ca.1200-1400 Euro), einer angemessenen Schutzausrüstung (wie ich gelesen habe um die 1000€) und dem Motorrad an sich, mit ca. 6200 Euro auf = 8600 Euro. Die Finanzierung wäre möglich, da liegt nicht das Problem, meine Frage bezieht sich eher darauf, ist die CBR 500 R geeignet für einen Fahranfänger? Ist ein Supersportler überhaupt geeignet für einen Fahranfänger? (Sowohl im Thema Fahrverhalten etc. als auch Sturzschänden, die man ja leider ankalkulieren muss) Sind 48PS vielleicht zu viel? Ist es sinnvoll ein Motorrad neu zu kaufen? Wo liegen die Alternativen? Und für mich eine wichtige Frage.. ich nehme mir jetzt vor so "sicher" wie möglich zu fahren, einem Fahranfänger entsprechend und natürlich gemäß der STvO, insofern möglich, aber ist dieses Vorhaben überhaupt realistisch oder (wie mein Vater und einige Bekannte meinen) für einen Motorradfahrer gar nicht möglich, weil man der Leistung bzw. den Möglichkeiten verfällt, wenn man erstmal auf dem Motorrad sitzt? Wobei man vielleicht mit 20 Jahren auch nochmal eher leichtsinnig ist, als mit 40+ Jahren, sowie natürlich unerfahrener.

Ich hätte gerne einfach mal konstruktive und bedachte Antworten/Kritik zu dem Motorrad, sowieso zu den aufgeschriebenen Fragen und falls euch noch Aspekte einfallen, fände ich es gut auch diese einzubringen.

Im Vorraus Danke :)

Gruß, Snib

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?