Muss man seine Tüv-Berichte eigentlich für irgendetwas aufbewahren?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

§29 StVZO Abs.10

Der Halter hat den Untersuchungsbericht mindestens bis zur nächsten Hauptuntersuchung und das Prüfprotokoll mindestens bis zur nächsten Sicherheitsprüfung aufzubewahren. Der Halter oder sein Beauftragter hat den Untersuchungsbericht, bei Fahrzeugen nach Absatz 11 zusammen mit dem Prüfprotokoll und dem Prüfbuch, zuständigen Personen und der Zulassungsbehörde bei allen Maßnahmen zur Prüfung auszuhändigen. Kann der letzte Untersuchungsbericht oder das letzte Prüfprotokoll nicht ausgehändigt werden, hat der Halter auf seine Kosten Zweitschriften von den prüfenden Stellen zu beschaffen oder eine Hauptuntersuchung oder eine Sicherheitsprüfung durchführen zu lassen. Die Sätze 2 und 3 gelten nicht für den Hauptuntersuchungsbericht bei der Fahrzeugzulassung, wenn die Fälligkeit der nächsten Hauptuntersuchung für die Zulassungsbehörde aus einem anderen amtlichen Dokument ersichtlich ist.

NICHT SCHLECHT HERR SPECHT. Bei mir, z.B. beim Auto hat man auf jeden Fall den ASU-Bericht gefordert, obwohl Prüfung noch aktuell war. Ich habe dann von dem Händler, der das Auto bisher immer gewartet hat, eine Zweitschrift ans StrVerkAmt faxen lassen.

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Hallo Mario, müssen nicht. Ist jedoch hilfreich als Dokument. Denn hieraus geht ja hervor, ob Moped ohne Mängel/geringe Mängel über den TÜV gekommen ist. Und wenn Mängel, dann sind diese exakt beschrieben. Außerdem ist der TÜV-Bericht für die Wiedervorführung der beseitigten Mängel notwendig (innerhalb von 30 Tagen nach nicht erteilter Plakette). Und sehr wichtig, wenn die AU auf dem TÜV-Bericht vermerkt ist. Wichtig für Wiederzulassung/Ummeldung.

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