Ist die TÜV-Eintragung eines selbstgebauten Kennzeichenhalters ein großer Akt?

1 Antwort

Aus einem Gespräch mit dem TÜV Berlin, zuständiger Prüfingeneur Motorräder.

Genau lesen!

  1. Hat der Halter ein Teilegutachten muss er eingetragen werden!!

  2. Hat der Halter kein Teilegutachten (Eigenbau) ist der Anbau nicht eintragungspflichtig!!!

Klingt komisch ist aber so! Vorschriften der Verwindungsfestigkeit, der Sichtbarkeit und der Beleuchtung müssen eingehalten werden. Natürlich trägt der TÜV das auch ein, wenn Du es wünschst, damit verdienen die Herren ihr Geld!!!

Viele Grüße an die Herrschaften die ihre seitlichen Träger immer mit dem verkaufsfördernden Hinweis mit TÜV für 220 Euro (sage und schreibe 440 DM, tschuldigung ich rechne immer noch um) verticken, vor allem aber viele Grüße an die, die diese 3mm VA-Platten kaufen.

PS: Reich wird man nicht durch das, was man gewinnt, sondern durch das, was man nicht verliert. In diesem Sinne fröhliches Schrauben.

So jetzt hab ich aber mal so richtig kluggeschissen, mich öden die überzogenen Preise im Motorradzubehör einfach an. Und ein letzter Rat, die meisten hier haben Recht, wenn sie sagen, FRAG DOCH EINFACH DEN VERDAMMTEN TÜV und nicht in einem Forum wo 70% Halbwissen kursiert.

Tschüssssss

Muss ich mich an die Eintragung in der Zulassung bezüglich Radialreifen bzw. Diagonalreifen halten?

Ich muss für die HU neue Reifen aufziehen, da meine Profiltiefe unter dem zulässigen Wert liegt. Dafür habe ich mich nun zum ersten Mal mit der Eintragung zum Reifentyp in der Zulassung meines Motorrads auseinandergesetzt.

In der Zulassung steht folgender Reifentyp: 120/70-17 58H (vorne) bzw. 150/70-17 69H (hinten). Mit den Abmessungen komme ich soweit klar. Das Minus ("-") hinter der 70 bedeutet ja jeweils, dass es Diagonalreifen sind.

Nun habe ich mal an meinem Motorrad nachgeschaut und gesehen, dass da jeweils Radialreifen aufgezogen sind (120/70 ZR17 58H bzw 150/70 ZR17 69H). Das war offensichtlich einer der Vorbesitzer.

Bei der letzten HU wurde die Diskrepanz zwischen Zulassung und aufgezogenen Reifen nicht bemängelt. Jetzt weiß ich allerdings nicht, ob es einfach nicht aufgefallen ist, oder ob es zulässig ist, mit Radialreifen zu fahren, obwohl Diagonalreifen eingetragen sind.

Ein Anruf beim TÜV ergab, dass exakt das Modell aufgezogen sein muss, das in der Zulassung steht. Die Praxis beim TÜV selber spricht aber dagegen, da ich wie gesagt bei der letzten HU problemlos durchgekommen bin.

Da Radialreifen um einiges günstiger sind als Diagonalreifen, würde ich auch jetzt gern wieder zu Radialreifen greifen. Könnt ihr mir sagen, ob ich damit problemlos durch die HU kommen werde?

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