Hat jemand Erfahrungen mit der Kawasaki Ninja ZX-6R 636 (2013) gemacht??

3 Antworten

Du weist nicht, was auf einem Motorrad eigentlich Spaß macht, stellst aber fest, dass Dir 64 Nm zu schwach sind. 7 Nm mehr sind da natürlich Galaktische Unterschiede. --- Ich denke, Du hast noch nie 71 Nm auf zwei Rädern bewegt. Dein Wissen stammt meiner Meinung nach nur aus den technischen Daten der Verkaufsflyer. Kaum ein Motorradfahrer kennt die Nm seiner Maschine. Was aber die Meisten kennen, sind die Zusammenhänge zwischen Volumen und Nm. Kauf Dir eine Chopper mit einem V2 Motor und mindestens 1200 ccm. Die haben zwar kaum Leistung, aber viele, viele Nm.

Du bist hier auf einer Motorradplattform, nicht bei "Moped fahren leicht gemacht". Bonny

Wie definiert man Spaß, Phil?

Das blanke Zahlenwerk? Dann hätte der eine einen Riesenfrust

http://www.youtube.com/watch?v=rEi59QBlKaU

und der mit dem Opa Möppi nen Rießenspaß.

Im Kurvengewinkel in z.B. Oschersleben könnte es ganz anders aussehen, dito auf der freien BAB, nur wer will das denn? Ich möchte mich an meinem Möppi erfreuen, mit der XJR durch die Alpen gondeln aber wenn mi wer „ärgern“ möcht (weiter im Kommentar)

Uii, eine perfekt auf mich zugeschnittene Frage... :-))) ___ Also zur Er6f (07) kann ich nichts sagen, aber zur 6n :-P Zur 636er auch.

Vorab aber ein kurzer Exkurs: Ein Reihe2Zyl- und ein Reihe4Zyl-Motor fühlen sich einfach anders an. Die Nm musst du in Kombination mit der entsprechenden Drehzahl betrachten. Schau dir mal die aktuellen Kawa Modelle an. Die ER6n/f, die ZX6r und die 636er sind vom Motor her extrem unterschiedlich. Sogar die Zx6r und die 636er fühlen sich einfach anders an.

Um herauszufinden, welcher Motor für die Strecken, welche du gerne fährst (also ich meine nicht zum in die Schule/Arbeit/Uni etc zu fahren) vorteilhaft ist, müssten wir erst einmal deine Vorlieben kennen. Es ist jedenfalls bequemer mit dem Er6n/f Motor auf Pässe zu fahren. Eine Zx6r zb. möchte immer bei Laune gehalten werden (sprich man braucht hohe Drehzahlen). Die 636er ist auch eher drehfreudig. Rein gefühlt ist ein Fahrer, der mit dem 2. Gang durch Spitzkehren fährt auf der Er6n/f besser aufgehoben. Bei der 636er habe ich da das Gefühl, dass nichts weitergeht, wenn ich mit dem 2. aus der Spitzkehre komme. Bei der ER6 hatte ich das Gefühl nicht so stark (ACHTUNG DAS SPIELGELT NUR MEIN EMPFINDEN). Zieht man jetzt noch eine KTM SuMo hinzu, welche unten raus richtig Druck machen, sollte klar sein, wie sich div. Motoren verhalten. Du musst nur überlegen, was du bis jetzt mit deiner ER6f gemacht hast. Wo hatte sie einen guten Schub, welche Strecken waren vorteilhaft etc. ____ Jedenfalls bin ich der Meinung, dass die 636er jeglichen ER6 Modellen um Welten überlegen ist. Ausgenommen ist natürlich die Sitzposition, welche eher sportlich und somit anstrengender ist. ___ Generell ist die Er6n/f ein super Allroundbike. Viele sehen das ja nur als Fahrschulbike, aber damit kann man richtig anständig fahren. Pässe, Spitzkehren, schnelle tiefe Kurven, kurze Schotterpassagen uvm sind möglich. Hab ich alles schon gemacht und keinen Meter auf der Er6 habe ich bereut. Lediglich das ABS hat mich fast umgebracht. Wenn du es darauf anlegst, wirst du auch nicht so leicht abgehängt. Speziell auf Pässen, wo man oft nicht dazu kommt, die stärkeren Maschinen auszureizen. ___ Die 636er 2013 finde ich etwas teuer. Die Sitzposition muss dir einfach liegen, sonst solltest du lieber ein anderes Bike suchen (das gilt sowieso global IMMER). Die 3-stufige Traction Control (abschaltbar) ist sinnlos. IMHO hätten 1 Modi (der sportlichste) und Off genügt. Die anderen Stufen regeln ständig, was ein flüssiges und dynamisches Fahren stört. Das optionale ABS ist später nicht abschaltbar, was mich extrem stört. Das mit dem nicht standardmäßigen Lenkungsdämpfer ist Geschmacksache. Der Motor ist viel angenehmer als ein reiner 600er. Eine Drehorgel bleibt die Maschine trotzdem. Schotter ist lästig. Bei der Er6n war mir das egal, aber schon kurze Passagen mit hartem Schotter nerven einfach nur. Man muss auch viel besser aufpassen. Aber solange man auf Asphalt unterwegs ist, ist die Maschine der ER6n/f weit voraus.

Bei "niedrigen" Geschw. ist es mehr od. weniger egal, welche Maschine du hast. Die 636er macht nur später schlapp. Übertrieben gesagt, die Er6n/f will irgendwann nicht mehr so schnell voran. Die 636er macht aber bei 180 immer noch fröhlich weiter (soll nicht heißen, dass die ER6 nicht schneller kann). Auch die Sitzposi ist bei "höheren" Geschw von Vorteil.

Es ist übrigens auch ohne Probleme möglich, eine 636er auf das Stilfser Joch und co zu jagen. Aber das eig. Jagdrevier beinhaltet schnelle Kurven(passagen), langezogene Kurven usw.

Der Hauptpunkt, warum ich finde, dass die 636er überlegen ist: Die Bremsen!!! Die meisten Sportmaschinen haben einfach weitaus agressivere Bremsen als Nakedbikes. Ich steh auf sowas. Wenn ich mit einer Sportmaschine unterwegs bin und dann kurz ein anderes Bike fahre kommen mir die Bremsen extrem schwammig vor. Ansonsten wäre noch zu erwähnen, dass man auf Sportmaschinen besser mitbekommt, was die Maschine eig. macht. Usw Usw. ___

Was noch besser wäre? Hm, du musst schauen, wo du "bequem" sitzt. Dann kannst du dich über Motor usw stürzen. Wenn du nur auf öffentlichen Straßen fährst, vergiss die Leistung und merk dir eines: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen - außer durch noch mehr Hubraum...

Im Sportlerbereich wären da noch die Daytona und die 750er Gixxer. Div. 600ccm Sportler sind halt extrem geil auf hohe Drehzahlen. _____ So, das wärs von meiner Seite: PS: Spaß macht die 636er definitiv, es ist nur fraglich, ob die Maschine zu deinem Fahrstil passt und ob du die Vorteile der 636er gegenüber der ER6f ausnutzen kannst.

Rosine, das hast Du fein beschrieben

und das sollten viele lesen. Ob es für den Ryder „auflösbar“ ist, sei dahingestellt, doch auch meine Darmstädter Bären brennen ihre R1en nur noch auf der Piste her. Vielleicht liegt es an ihren zauberhaften Nachwuchs, die Papi lieber im Ganzen haben möchten.

Grüßle Nachbrenner

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