Gelsitzbank sinnvoll?

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Hi.

Das haben wir momentan alle paar Tage.

Ja, Gelsattel (ist ja beim 955i-Tiger ein Einzelsitz wie ein Reitersattel) hilft mir beim Tiger sehr gut. Hatte mal den Sattel in die höchste Position gestellt, da drückten dann die Kanten in die Oberschenkel - schlecht.

Letzte Woche trug ich (nicht aufgepaßt) die falsche Unterhose, also eine mit Nähten - schlecht.

Manchmal merke ich zu spät, daß ich mich verkrampft habe und die anderthalbstündliche Pause übersehen habe - schlecht.

Auf meinen "normalen" Touren fahre ich 7 bis 12 Stunden (das geht nur mit bester, aufrechter Sitzposition und positiv eingestellter Psyche). Wenn das Sitzfleisch dann doch mal zu nörgeln anfängt, spanne ich auf langweiligen, geraden Abschnitten die Längsmuskulatur am Gesäß an (mit etwas Training geht das ein paar Minuten) und ich kann wieder 20-30 min. ohne Probs weiterfahren usw.

Du siehst, es spielen viele Faktoren zusammen: Haltung auf dem M., psychische und physische Verfassung und zu einem großen Teil (aber nicht allein-seelig-machend) die Gelsitzbank (in meinem Fall Sattel).

Mit dem Runner habe ich auch schon viiele lange und längste Touren gemacht. Da ist der breite Sitz ohne Veränderung für 12 Stunden gut.

Ich persönlich habe lieber eine etwas straffer gepolsterte Sitzbank weil mir bei den weichen (Gel)Sitzbänken ein wenig Rückmeldung verloren geht. Auch habe ich vermutlich mittlerweile einen "Eisenarsch" weil mir auch nach längeren Touren maximal der Rücken ein wenig schmerzt, der Hintern bleibt unbeeindruckt.

Es ist ähnlich wie beim Radfahren. Solange man's nicht gewöhnt ist, tut's irgendwann am Allerwertesten weh. Bei unseren Touren steigen normalerweise auch nach 300 - 400 km noch alle halbwegs normal ab, ohne zu klagen, auch ohne Gelsitzbank. Ich würde daher empfehlen, es erst einmal über längere Zeit und längere Strecken mit der normalen Sitzbank zu probieren. Irgendwann hat man dann den "Eisenarsch".

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