Bringt es etwas 100 Oktan Benzin zu tanken?

2 Antworten

Nun wen mann das glauben mag was die anschreiben an der Zapfseule, tja dann würdest du auf jeden fall mi 100 Oct. besser fahren behaupte ich. Denn die Anzahl Oct. beschreibt nichts anderes als die zündwilligkeit des treibstoffes. Das würde dan heissen: bessere Ferbrennung und daraus resultiren: mehr Leistung, bessere Laufruhe, bessere Abgaswartung und s.w. und s.w. also nur Vorteille abgesehen vom Preis. Ich selber tanke ebenfalls manchmal das 100 Oct. aber Gros Unterschiede habe ich nicht wirklich bemerkt! Naja villeicht kommt ja wirklich alles aus einem Zapfhahn??? Aber um real eine Diagnose stellen zu können müsste man eine Relative Haben in dem mann 1000 km. mit einem und 1000 km. mit 100 Oct. Fährt.

Mehrleistung mit 100Oktan ist durchaus möglich! Die kann man aber eigentlich nur durch ein anderes Motormapping(Steuergerät neu abstimmen bzw. flashen,ist aber bei vielen neueren originalen Steuergeräten soweit ich weiß nicht mehr möglich.Da müsste ein frei programmierbares her.)ausnutzen.

Dadurch ist aber ein wesentlich kraftvolleres Ansprechverhalten möglich,besonders bei Motoren mit Aufladung(zB Turbo oder Kompressor) gibt es da einiges an Potenzial.

Frisieren oder nicht?

Auf Grund vorhergehender Kommentare frage ich mal, was mich seit langem hier bewegt.

In meinen Anfängen mit motorisierten Zweirädern gab es nur den Führerschein Klasse Vier bis 50ccm, ab 16 Jahren. Danach kam der "Große Führerschein Klasse 1" mit 18 Jahren und unbegrenzter Leistung (80 ccm - Kl 4, Leistungsbegrenzung auf unter 100 PS). Viele tödliche Unfälle sorgten für die Einführung der unübersichtlichen Stafflungen der Führerscheinklassen.

Viele hatten damals ihre 50ccm "Eierfeilen" frisiert, meinten sie zumindest. Der einzige Erfolg war meist nur lauter und Leistungsverlust. Ist auch logisch wenn man nur das Ritzel oder Kettenrad verändert. Größere Düsen im Vergaser und man wunderte sich, das fast nichts mehr richtig läuft. War auch bei mir so, bist ich die "richtigen Tuner" kennenlernte. Da gab es dann auf meiner Kreidler oder Hercules richtig Leistungszuwachs. Wir reden hier zwischen 2-5 PS. Das war aber schon eine Leistung, die wirkliches Motortunning erforderte. Die 50 ccm "Kleinkrafträder hatten ja grade etwas über 6 PS. "Echte" 117 Km/h mit meiner Hercules auf der Avus. Allerdings nicht lange, dann hatte sich irgendwann nach einigen Monaten der Motor "verabschiedet". Egal, hat Spaß gemacht und da wurde auch der Grundstein meines Wissens über Motorradtechnik gelegt.

Worauf will ich nun hinaus? Die "Kleinkrafträder" waren damals viel robuster. Die haben auch mal einen "Wegrutscher" ohne Schaden überstanden. Die Rahmen waren fast "gleichwertig". Heute sind es "zusammengeschusterte Billigteile in Leichtbauweise", die kaum mechanische Beanspruchungen über den Testwert vertragen. Da ist "echtes" Tuning lebensgefährlich. Ich weiß wie man wirklich tunt, aber bei den heutigen Kleinkrafträdern würde ich nichts mehr in dieser Art machen. Bin doch nicht suizidgefährdet. Aber fast alle vertrauen nur der Werbung bei der "Rennauspuffe /Sportauspuffe" mindestens 20% mehr Leistung bekommen. Die sind nur lauter und "gaukeln" dadurch mehr Leistung vor. Diejenige, die wirklich etwas vom Tuning verstehen, wissen auch was es bringt und vor allem was es kostet. Die machen so etwas nicht leichtfertig (jedenfalls nicht die Meisten). Die aus dem Tal der Ahnungslosern, die mal jemand kennen, der jemand kennt, der mal einen Artikel über Tuning gelesen (aber nicht verstanden) hat, sind diejenige, die hier Fragen wie man tunt oder angeben was der Sportauspuff so leistet. In meinen Augen nur gefährlich weil die "verbastelten Karren" auseinanderbrechen oder Teile abfallen. Außerdem nur laut und peinlich. Deshalb hier weiter keine Tuningtips. Gruß Bonny

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?