Scottoiler gibt zuviel öl ab.

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Das Öl unterliegt Temperaturschwankungen und wird je wärmer je dünner. Da das Öl bei den vakuum gesteuerten Systemen rein durch die Schwerkraft zur Kette fließt, fließt es wenn es dünner ist (wärmer ist) schneller. Also ganz weg wirst Du das Phänomen nie bekommen. Falls Du deinen Behälter jetzt noch nicht zu weit aufgedreht hast (Abhängig vom Höhenunterschied und der Förderschlauchlänge) kannst Du mit folgendem Trick die Temperaurschwankung minimieren. Nehme das rote Öl von Scottoiler (Hochtemperaturöl) und verwende den Durchflussbegrenzer vor der Düse im Förderschlauch. Hast Du noch ein Universalkit ist der ohnehin drin, hast Du das neue vSystem musst Du den bei Scottoiler bestellen (kostst nur ein paar Cent) und einfach hinter Düse in den Förderschlauch reinstecken. (Düse raus, Durchflussbegrenzer rein, Düse wieder rein.)Dann bei normaler Temperatur ein Tropfen alle 45 Sekunden einstellen und das Problem ist gelöst. Ansonsten mit Edding (oder Nagellack) zwei Punkte auf den Behälter bei der Einstellung machen. Einen für kalte Temperaturen und einen für wenn es sehr warm ist. Zeitaufwand zum Einstellen ca. 2 Sekunden! Ansonsten habe ich beste Erfahrungen gemacht an Scottoiler direkt zu mailen, die Antworten zügig, freundlich und kompetent. ... oder was dachtet ihr woher ich so schlau bin!!! Aber es funktioniert ich habs probiert. Das rote Öl wird erst unter 10 °C sehr dick, da fahren die meisten eh nicht und sonst zum Herbst hin eben wieder blaues nachfüllen!

Kettenöler - problemlos oder nicht?

Auf dem Treffen kam die Frage ob man sich einen Kettenöler einbauen sollte oder ob man weiterhin Kettenfett nutzt.

An meiner Maschine war schon bei Kauf einer dran, Kostenpunkt neu um die 200 Euro zzgl. Einbaukosten. Grundsätzlich war ich zufrieden, bis ein "Mechaniker" beim Ein- und Ausbau des Hinterrades die störende Zuführungsleitung "mal eben" stark abgewinkelt hatte.

Danach hatte ich immer wieder Probleme einer nicht geölten bzw. nur einseitig geölten Kette. Erst nach diversen Justierungsversuchen und Angleichung der Düsenspitze, damit die angeschrägte Öffnung parallel am Kettenrad anliegt, scheint es wieder ordentlich zu funktionieren.

Wenn er funktioniert ist der Öler eine schöne Sache, aber der Preis ist rel. hoch und die fummelige Justierung lässt die Sache jedenfalls nicht wartungsfrei, wie oft suggeriert, erscheinen.

Zum Preise eines Kettenölers kann man sich einige Dosen Kettenspray kaufen, muss vieleicht schon nach 25tkm statt 50tkm eine neue Kette aufziehen, aber dafür ist der Umgang mit Kettenspray (besonders wenn ein Hauptständer fehlt) zwar lästig aber simpler.

Wie sehen Eure Erfahrungen in der Benutzung/Betrieb eines Kettenölers aus, alles problemlos?

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Wie viel ÖL zu viel ist tolleranz und stinkt Kühlflüssigkeit???

Moin mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass meine Erna anscheinend zu viel ÖL beim Wechsel bekommen hat. Da es ja nicht gesund ist, habe ich etwas mit ner Benzinpumpe abgepumpt, da war es dann zu wenig und ich musste noch was nachschütten. Heute ist mir aufgefallen, dass da jetzt wieder zu viel drinne ist also manchmal über max Markierung und manchmal sogar das ganze Fenster. Kann aber nur minimal zu viel sein, da ich insgesamt knapp über 3 Liter eingefüllt habe und nach Filterwechsel auch 3 Liter rein sollen (laut Handbuch) und abzüglich des ganzen hin und her pumpens dürfte es eigentlich passen. Kann es sein, dass nur ein paar Milliliter zwischen min. und max. Markierung liegen? Und was würde bei minimal zu viel ÖL (ich sag mal im worst case 200ml) passieren?

Außerdem hat sie mal wieder etwas Kühlwasser aus dem Überlauf rausgedrückt, was ziemlich gestunken hat, als ich dran gerochen habe. Ist das normal oder sollte das gewechselt werden?

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2 Fragen zum Thema Kettenpflege

Moin,

seit ca. 2 Wochen zähle ich mich nun auch mit meiner neu erworbenen Honda NC700S mit Stolz zu den Bikern. Da ich in Sachen Technik nicht sonderlich viel Ahnung hab, wollt ich mal 2 Fragen zur Kettenpflege loswerden. Die Fragen hab ich zur besseren Lesbarkeit fett dargestellt. Zu meinen Fragen:

  1. Die Meinungen zu dem Thema, wann das Schmieren der Kette angesagt ist, gehen teilweise weit auseinander. Die häufigste jedoch ist, dass Schmieren erst dann angesagt ist, wenn die Kette von außen betrachtet einen silbrig glänzenden und beim Anfassen einen trockenen Eindruck macht. Das bedeutet also, dass Schmieren (noch) nicht nötig ist, wenn die Kette noch recht grau aussieht und man beim Anfassen fettige/schmierige Finger bekommt. Laut diesem Tipp ist meine Kette also noch nicht reif für eine Schmierung, denn sie sorgt bei mir noch für fettige Finger und von Glanz ist noch keine Spur, allerdings fahre ich das Moped schon ca. 920 km. Kann es also sein, dass eine Kette, je nach Fahrstil, auch nach über 900 km noch nich reif für Kettenfett ist? Auch für mich als Neuling kommt diese Zeitspanne ein bißchen zu lang vor. Dazu muss ich noch sagen, dass ich jetzt nicht der große Raser bin, also nicht ständig mit Dauer-über-100 auf der Landstraße unterwegs bin.

  2. Kann ich zum Schmieren auch voll- oder teilsynthetisches Sägekettenhaftöl verwenden? Ich habe von Einigen gehört, dass es ebenfalls sehr gute Schmiereigenschaften hat, mit dem Vorteil, dass es leichter als herkömmliches Kettenfett abzuwischen ist, wenn es auf die Felge oder Verkleidung spritzen sollte. Der einzige Nachteil ist, dass die Kette ca. alle 300 km gereinigt und anschließend neu eingefettet bzw. eingeschmiert werden muss, aber das nimm ich zur Pflege und Wartung meines Mopeds gerne in Kauf. Wie ist eure Meinung dazu?

Danke schon mal im voraus für eure Kommentare und falls ich bei meinem Fragenstil noch etwas ändern sollte, könnt ihr mir gerne paar Tipps geben. Bin noch neu in der frage.net-Community :-).

MFG

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