Die Chance, einen Widerspruch einzulegen, hast du auf jeden Fall. Der muss noch nicht mal begründet sein. Besser ist es natürlich, die Zweifel an der Beweiskraft der Behauptungen noch mal zu benennen und schriftlich darzulegen, wie sich der Sachverhalt aus deiner Sicht darstellt. Ich habe schon erlebt, dass so eine Anschuldigung dann plötzlich im Sande verläuft. Aber Vorsicht: falls das "Verfahren eingestellt" werden sollte, bekommst du vielleicht das Bußgeld und den Punkt nicht verpasst, aber der Vorwurf des Verstoßes gegen das Überholverbot könnte weiterhin in deinen Akten schlummern und bei nächster sich bietender Gelegenheit wieder rausgeholt werden. Viel Erfolg!

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