Wie sicher ist heutzutage eigentlich so ein Helm? Kann er wirklich einen Aufprall bei 120 Km/h abfangen, ohne dass es zu einer Schädelverletzung kommt? Und wie sieht das aus bei hohen Kräften - wenn der Helm hält, ist die Wirbelsäule dann auch stark genug einen Aufprall auszuhalten? Wer weiß da etwas genauer Bescheid?

Du bist wohl Supermann´s kleiner Bruder???Aufprall mit über 50 km/h ist die Überlebenschance bei 20%!!!Ein Reckturner wurde kürzlich im Fernsehen vorgestellt,Fabian....?(Bester Freund von Hambüchen)der beim Sturz aus 2m Höhe sich das Genick brach-der Bruch blieb 2 Jahre unentdeckt und er trainierte weiter unter dem Damoklesschwert.
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Bei einem Aufprall auf ein hartes, unnachgiebiges Hindernis hast du überhaupt nur eine Überlebenschance, wenn dieser Aufprall schräg, in einem möglichst spitzen Winkel erfolgt, dein Kopf also seitlich abgewiesen wird und wegrutscht. Dafür ist der Helm gedacht. Wenn du frontal im Winkel von 90° auf ein hartes, unnachgiebiges Hindernis prallst, ohne Ausweichmöglichkeuit, bist du Vergangenheit, selbst bei 20 kmh, da hilft dir kein Helm der Welt. Ein Freund hat sich an einer stehenden Kolonne vor einer Ampel vorbeigemogelt. Einer der Fahrer hat die Tür geöffnet worauf mein Freund auf die Verkehrsinsel gekippt ist. Er traf die Säule der Ampel (rund, ca. 30 cm Durchmesser) genau in der Mitte. Er war sofort tot. Geschwindigkeit nicht feststellbar, weil zu gering.

Ich weis Bescheid ;-)
Bei meinem letzten Sturz hat mir mein Shoei XR 1000 das leben gerettet. Ich bin mit dem Kopf eingeschlagen. Die Helmschale ist gerissen und hat viel vom Schlag abgefangen. Außer blaue Augen hatte ich keine Kopfverletzungen. Allerdings hält die Wirbelsäule keinen starken axialen Druck aus - da kann auch Protektor schützen. Mit hat es deshalb einen Brustwirbel zerquetscht und ich bin knapp am Rollstuhl vorbeigeschliddert. Glück gehabt, Moped Totalschaden ;-)

Die Entwicklung von Helmen hat ein Grenze, die können nicht zaubern. Es sind wahrscheinlich eher Neuentwicklungen wie Airbag, Nackenschutz, aufblasbare Westen etc., die auf Dauer eine Steigerung des Schutzes möglich machen werden.
Welche Schäden bei einem Sturz passieren, hängt von vielen Faktoren ab - das Wissen, einen Motorradhelm zu tragen, der ECE-Norm hat, kann und sollte umsichtiges, vorrausschauendes Fahren nicht ersetzen. Ein Freund stürzte zum Beispiel so unglücklich bei einem Rennstreckentraining, das er zwar keine Schramme, keinen Knochenbruch davontrug. Dafür aber schwere Kopfverletzungen, die ihm sechs Monate Koma einbrachten.

Bei einem Frontalaufprall mit so hoher Geschwindigkeit wird der beste Helm nicht viel nützen und Dein Genick wird brechen. Der Helm schützt den Kopf in erster Linie vor den Verletzungen beim aufschlagen, herumwirbeln und schlittern auf dem Boden und soll verhindern dass einem die Kopf- bzw. Gesichtshaut abgezogen wird und kein Stein oder ähnliches eindringt. Beim herumschleudern und anprallen des Kopfes mit Helm wird durch die Vergrösserung des Kopfumfanges (Hebelwirkung) sogar noch die Krafteinwirkung auf die Halswirbelsäule verstärkt und die Gefahr eines Genickbruches erhöht.

Ullrich hat völlig recht. Bei einem Unfall kommt man meist mit dem ganzen Körper auf. Durch den Schwung schlägt dann der Kopf auf den Asphalt. Ohne Helm wäre die Wucht tödlich. Bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h mit dem Kopf zuerst aus 2m Höhe, da hilf meist auch nicht der beste und teuerste Helm. Mit der Wirbelsäule hab ich meine eigene Erfahrung: Bin letztes Jahr aus ca. 3m Höhe von der Leiter gestürzt. Mit dem Rücken auf meinen Schraubstock und mit dem Kopf irgendwo aufgeschlagen. Fazit: U.a. Den Kopf mit sieben Stichen genäht und das Rückrad glatt durchgebrochen (4. Brustwirbel). Was wäre bei Tempo 120? Gruß Bonny2
Servus! Es kommt auf die Situation an. Du kannst ohne Helm einen Sturz bei 200 km/h aushalten, wenn du eben nicht damit aufschlägst. Chapp hats auch geschrieben, was im Schritttempo passieren kann.
Der Rest liegt dazwischen, und da ists von Vorteil, wenn Kunststoff und Styropor zwischen Kopf und Asphalt sich befindet.
Frontal will ich nicht mal mit 10 km/h mit dem behelmten Kopf anfliegen.
Wünsche dir und Allen unfallfreie Kilometer Gruß, Reinhold

es kommt ja auch auf die Unfallart an, denn wenn du unter die Leitplanke rutschst und es dir den Kopf abreist, dann hilft der Helm auch nix mehr
oder ein Gute Helm nützt nix, wenn der Nutzer den nicht richtig zu nutzen weis
ein Helm darf nicht zu Locker sitzen und man sollte immer schön den Riemen zu machen, damit der Helm nicht vorher schon abfällt bevor man beim Umfall aufkommt
hi ich bin leider auch eine die den Riemen ungerne zu macht, denn ich habe dann zu ein erdrückendes Gefühl