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Wie sieht man Gebrauchtmotorrädern die "echte" Km-Leistung an ?

gefragt von DucciDucci am 04.04.2008 um 13:16 Uhr

Man kennt diese verallgemeinerten Tips beim Gebrauchtautokauf. Dort wird ja scheinbar noch mehr getrickst als beim Motorradverkauf ! Da wären genannt: Das Lenkrad, die Sitze, der Schaltknauf, der Himmel, der Boden, der Kofferraum etc ! Angeblich kann man so dubios erscheinende Km-Stände überprüfen. Meint ihr, solche "Anhaltspunkte" gibt es auch bei Motorrädern ? Falls der Fahrer nicht egrade gestürzt ist oder die Sitzbank zerschreddert hat, gibt es doch eigentlich nichts, oder ? Und den Glauben an die Ehrlichkeit der Händler habe ich schon lange verloren ;) Was sagt ihr ? Auf was achtet ihr beim Gebrauchtmotorradkauf bezüglich des KM-Standes ?


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anonym
beantwortet von maggi am 4. April 2008 14:10
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Hhmm,interessante Frage!

Ich habe mir gerade mal Gedanken gemacht... Bei gummibelegten Rasten sind diese eventuell aussagekräftig, ebenso die Griffgummis. Dann habe ich die Erfahrung gemacht, dass eigentlich bei allen japanischen Griffarmaturen die Lagerung des Kupplungshebels mit der Zeit ausleiert. Da dies ja nicht vom blosen Herumstehen geschieht, könnte hier eventuell ein Ansatzpunkt liegen. Dann natürlich die Klassiker wie Sitzbank, Schalthebelgummi, Stoßdämpfer hinten, Ölablassschraube eventuell noch - die wird eigentlich bei jedem Ölwechsel ein wenig mehr vermackt. Dann das Schaltgestänge an sich. Bei wenig Kilometern dürfte da eigentlich noch kein großes Spiel zu erkennen sein. Steinschlagschäden am Kühler eventuell noch - nicht große sondern die kleinen Macken. Felgenränder - Reifenwechsel gehen eigentlich nie völlig spurlos an denen vorbei, selbst wenn die Werkstatt noch so gewissenhaft arbeitet. Mehr fällt mir jetzt im Augenblick auch nicht ein.

Kommentar von 3e7808ef88b125a2a241459d428c63b8smallDucci am 5. April 2008 15:12

Super, danke für die Anregungen ! Ist doch schon ziemlich komplett ! Merci :)


Klaus Nahrmann
beantwortet von Klaus Nahrmann am 4. April 2008 13:26
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du kannst z.b. mal den zyklus des reifenwechsel nachfragen und ob es mit dem jetztigen stand passt. manchmal verhäddern sich das eher unkluge verkäufer. dann natürlich inspektionshefte nachprüfen und wenn es aus zweiter hand ist; immer den vorbesitzer anrufen und fragen mit wieviel km er das bike verkauft hat!

Kommentar von 3e7808ef88b125a2a241459d428c63b8smallDucci am 5. April 2008 15:12

Jap, das anrufen ist auch eine gute Idee ! Danke !


anonym
beantwortet von Tigerking am 4. April 2008 16:03
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Hallo, lass dir doch einfach die Werkstattrechnungen für den Wartungsservice zeigen. Dort wird auch immer der Kilometerstand vermerkt. Wenn es die nicht mehr gibt, dann wäre es für mich im Zweifel ein Grund das Moped nicht zu kaufen.

Kommentar von 3e7808ef88b125a2a241459d428c63b8smallDucci am 5. April 2008 15:12

Danke für die Antwort ! Werde darauf achten !


anonym
beantwortet von Eusebio am 5. April 2008 18:20
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Ich gucke auch immer nach der Zustand der Muttern und Teile, die man beim Radwechseln einsetzt. Viele Radwechsel = viele Kilometer...


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