und wenn ja warum eigentlich ??
Der einzige Vorteil ( wenn man es überhaupt so nennen kann ) ist der von moppedblogger genannte. Gut das du hier gefragt hast - hat dir mit Sicherheit böse Überraschungen erspart.

Die Haftung bleibt natürlich gleich aber der Motor kann keine Beschleunigung (oder Motorbremse) mehr an den Hinterreifen übertragen. Somit bleiben mehr Reserven für die Seitenführungskräfte in Schräglage übrige (siehe Kammscher Kreis).
Das ganze ist natürlich eher ein Manöver für Notfälle und kein guter Stil...
Nein, das ist Unfug. Damit erübrigt sich auch das "Warum".
Bleibt aber die Frage: Wer erzählt sowas, und wie kommt er auf die Idee?

Also wenn du in Schräglage die Kupplung ziehst, kann es durchaus sein, dass du dich sehr erschreckst und dich auf den Bart legst!!! Ich würde das nicht ausprobieren!!

Wenn Du in einer Kurve stark Gas gibst oder wegnimmst, dann bleibt weniger Haftung für die Kurve übrig und wenn Du Pech hast, machst Du einen Abgang.
Wenn Du aber mit gleichmässiger Geschwindigkeit die Kurve durchfährst, dann dürfte das Auskuppeln gar nichts bringen.

Wenn man richtig tief und schnell ist, kann das meiner Meinung nach zum Sturz führen. Es heißt ja nicht umsonst, daß die Rollphase eigentlich die riskanteste ist. D.h. der Moment zwischen Gas zu - Gas auf. Wenn also die Kupplung gezogen wird, besteht keinerlei Druck mehr aufs Hinterrad,es wird also entlastet. Es kann dann entweder seitlich wegrutschen oder durch den Lastwechsel wir das Vorderrad nochmals belastet, mit dem selben Effekt.