Frage von asadcologne, 349

a2 führerschein durchgefallen wg rechtsfahrgebot?

ich bin letzte woche bei der praktischen a2 prüfung durchgefallen. lt. prüfer wegen rechtsfahrgebot nicht beachtet. unter dem link:

seht ihr die strecke, die ich auf dem mittleren streifen gefahren bin. wie seht ihr das?

Antwort
von geoka, 275

Du warst in einer Prüfung, die Bedingungen diktiert der Prüfer bzw. die Prüfvorschriften, kein anderer in diesem Moment. Hast halt Pech gehabt.

Als ich meinen Führerschein machte, lotste mich der Prüfer in eine Nebenstrasse mit sehr mieser Fahrbahnoberfläche, wo aber 50km/h erlaubt gewesen ist. Ich bin hier nur 30 gefahren und nach Ankunft an der Fahrschule fragte mich der Prüfer warum ich dort so langsam unterwegs war, ob ich nicht wüsste dass dort 50 erlaubt gewesen wären.

Dies habe ich mit der angepassten Geschwindigkeit, gemessen am Fahrbahnzustand und dem Umstand auf ein erhöhtes Risikopotential beim Motorradfahren auf solchen Strassen begründet und hier meinte der Prüfer, dies sei die einzige richtige Begründung gewesen, ansonsten wäre ich durchgefallen.

Fazit: Prüfer können manchmal echt fies sein, aber alles im Rahmen Ihrer Möglichkeiten.

 

Willst du jetzt etwa dagegen klagen?

Antwort
von tuckerndeBiene, 309

ich finde es auch albern, hatte beinahe die gleiche Erfahrung gemacht beim Spurenwechsel. Eine Gegend, die ich kannte, wo ich wusste, dass hinter der Kurve die rechte Spur wegfällt... Ich guckte also ordentlich, sicherte mich ab und zog halt links rüber (mit blinken). Das war wohl EIGENTLICH zu früh, ich hätte die rechte Spur länger nutzen sollen. Mich hat dann gerettet, dass ich mich wirklich viel umguckte. 

Im wahren Leben fährt man eben nicht wie in der Fahrschule! Ärgerlich, aber... einen Beigeschmack hat sowas halt immer (von wegen Mindestdurchfallerquote erreichen etc...)

Antwort
von 19ht47, 198

Auf Grund Deines Links könnte diese Straße außerhalb der Ortschaft liegen und somit ein Rechtsfahrgebot bestehen (§ 2/2 StVO). Liegt sie jedoch innerorts, wäre die Fahrstreifennutzung Dir überlassen. Man soll aber (kein mir bekanntes Gesetz) den rechten Fahrstreifen nutzen, wenn dies über eine Zeitspanne von mehr als 20 Sek. möglich ist.

Ich denke aber, dass die Fahrstreifennutzung nicht der einzige Grund für das Durchfallen an Deiner Prüfung ist.

Antwort
von tomtom41, 238

Naja - im echten Leben wird einem da keiner den Kopf abreißen - aber Fahrprüfung ist Fahrprüfung ist Fahrprüfung und wenn rechts noch soviel Asphalt auf der Wiese liegt hat das durchaus seinen Grund^^

Antwort
von fritzdacat, 177

Unsere Meinung nützt dir nichts, die Sache musst du mit dem Prüfer klären, ein Laber-Thread bei mf.net wird dir da wenig helfen.

Antwort
von deralte, 206

Vom Rechtsfahrgebot kann abgewichen werden: § 7 StVO, in diesem Fall gilt der Absatz 3, wenn die von dir erwähnte Industriestraße keine (Stadt-) Autobahn ist.

An deiner Stelle hätte ich einen dicken Hals...aber das hilft dir nicht im Geringsten. Was hat denn dein Fahrlehrer zu der Entscheidung des Prüfers gesagt?

Kommentar von deralte ,
Antwort
von Kaheiro, 139

Tja,der Prüfer ist der König,da hilft auch kein heulen...nur eine Neue Prüfung.

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