Zweirad ummelden/abmelden, ohne Fahrzeugschein!

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5 Antworten

Beim Fahrzeugschein ist das nicht gerade so tragisch. Wenn der Besitzer selber die Maschine abmeldet, kann es sein, das die Zulassungsstelle selber nur eine Unterschrift des Halters unter einer Verlustmeldung benötigt, die Zulassungsstelle stellt die Abmeldebescheinigung aus, und macht den alten Brief ungültig, indem eine Ecke abgeschnitten wird. Solange die Maschine dann noch TÜV hat, und die Zulassungsstelle diesen in der Abmeldebescheinigung vermerkt, sollte Deine Zulassungsstelle Dir die Maschine mit dem Resttüv auf dem Nummernschild wieder zulassen. Frage auf jeden Fall nach der TÜV Bescheinigung, nicht alle Zulassungsstellen akzeptieren einen Eintrag in der Abmeldebescheinigung. Am besten auch bei Deiner Zulassungsstelle nachfragen. Da kannst Du die Preise auch erfragen, für die neuen Papiere, dürften sich incl dem Nummernschild so um 65 -80 Euro handeln.

Viel Erfolg!

also in Deutschland ist das so:

Du kaufst das Fahrzeug und bekommst den Fahrzeugbrief. Mit diesem gehst Du zur Zulassungsstelle und meldest das Fahrzeug für Deine /oder ensprechende Adresse an. Du bekommst die blöde neue Bescheinigung, (worüber ich mich besser nicht auslasse), bei der Du die alte mitführen musst und . . . . weiter, ist die . . . . . . . . erledigt.

Den alten Fahrzeugschein meldest Du als verloren.

eine Abmeldung ist nicht erforderlich ! ! !

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Du meinst doch bestimmt Fahrzeugschein Teil 1. Ohne Schein geht da Überhaupt nichts mit ab und ummelden. Weil Du kannst Du ja überhaupt nicht beweisen wer der Besitzer oder nicht Besitzer ( ob es gestohlen ist oder nicht ) So weit wie ich es weiß muß der Besitzer sich selbst darum kümmern und wenn nicht muß er eine Eidesstattliche Erklärung zum Verlust der Papiere ablegen. Ich an Deiner stelle würde ganz schnell die Finger davon lassen wenn er keine Papiere hat. Meine Papiere sind so hinter legt das ich sie immer findet nur mal soviel dazu. VG Frank

hallo gtr,

Du hast wohl Schein mit Brief verwechselt ?

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Hallo,

wenn der Fahrzeugschein weg ist (Zulassungsbescheinigung Teil I), ist es noch relativ unkompliziert und kostet auch nicht so viel. Du musst Teil II (den Brief) vorlegen und eine Verlusterklärung ausfüllen. Kostet in etwa 10-15 Euro.

Das Ganze sollte aber der alte Besitzer machen, oder beide, Verkäufer und Käufer gehen gemeinsam zur Zulassungsstelle. Es macht ja wenig Sinn, auf den alten Besitzer noch einen neuen Schein auszustellen. Die Kosten für seine Schlamperei sollte er jedoch schön selbst zahlen.

Teurer und aufwändiger ist es, wenn Teil II (der Brief und somit der Eigentumsnachweis) weg ist. Dann musst Du eine sogenannte Eidesstattliche Erklärung abgeben und die kostet rund 70 Euro an Gebühren.

LG

haifisch

Wirklich aufschlussreiche und informative Antwort, haifisch01. Bin aus anderem An- lass erneut bei obiger Frage und den Antworten 'gelandet', kein Beinbruch, denn die Frag/Antworten haben nichts von ihrer Aktualität eingebüsst. Hätte ich die Frage ge- stellt, dann wäre mir mit solcher Antwort geholften, ist doch schön! Gruss jj ;-)

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Wenn das Fahrzeug noch den alten Fahrzeugbrief / -schein hat, werden die bei einer Ummeldung eh eingezogen bzw. entwertet und du bekommst Zulassungsbescheinigung Teil 1 + Teil 2 (entspr. Brief).

In deinem Fall hat der Verkäufer ja den Brief. Lass ihn die Maschine abmelden, dann bekommst du Abmeldebescheinigung (teilweise wird der alte Schein entwertet mitgegeben, aber den hat er ja nicht) und Brief. Dann hast du keinen Ärger auf den Ämtern und bei der Wiederzulassung gibt es die neuen Papieren.

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