Zusammenstoß mit Tieren - wie reagieren?

6 Antworten

Lenker grade halten. Die schweren Unfälle passieren meist beim ausweichen. Ein Baum ist härter.--- Wenn es ein Reh ist, nach dem Unfall umsehen, ob keiner etwas gesehen hat, das Reh auf den Sozius, ab nach hause, Preiselbeeren und Rotkohl besorgen, Kartoffelklöße machen, Wein aus dem Keller holen und die Frau mit einem köstlichem Abendessen überraschen. Ideal wäre noch, wenn ich eingeladen werde (Hmmmmm). Gruß Bonny2

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In einem bayerischen Landgasthof wurde mir bei der Frage nach der Herkunft des Rehs tatsächlich einmal geantwortet: "Das war ein Selbstmörder!"

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In der Theorie wäre folgendes Verhalten ideal. Bis kurz vor dem Aufprall möglichst stark abbremsen und kurz vor dem Aufprall die Bremsen lösen. Bleibt man im Fall des Aufpralls beim Bremsen, dann summiert sich die Kinetische Energie des Tieres zur Bremskraft, was eine verstärkte Verzögerung bewirkt. Dadurch verstärkt sich die Wirkung des aufprallenden Tieres. Nur, grau ist alle Theorie. Wer reagiert schon so schnell und genau im richtigen Moment. Ich habe einen Rehbock mit etwa 135 kmh genau in der Körpermitte gerammt. Die Gabel meiner GS550 wurde so weit nach hinten gebogen, daß das Vorderrad die Auspuffkrümmer verdellt hat, ich flog in hohem Bogen über den Lenker und landete wie bei einem Kopfsprung ins Wasser mit beiden Fäusten auf der Straße. Ergebnis: beide Hände gebrochen, Kombi zerfetzt, ansonsten keine Verletzungen.

also kommt drauf an wie groß das tier ist, ich hatte bisher noch keienn unfall mit einem tier,aber bei zb einem hasen würd ich noch draufhalten und drüberfahren, bei einem reh oder elch müsste ich es mir nochmal gut überlegen

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beim Elch musst Du Dich bücken

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@1200RT

So witzig ist das gar nicht, ich hatte nachts um zwei Uhr mal auf stockdunkler Landstraße bei Stade das zweifelhafte Vergnügen, einem an der Berme grasenden Rothirsch zu begegnen. Das Vieh war so riesig, auf den ersten Blick dachte ich, es wäre ein Pferd. Ehrlich, ich hab für zwei Sekunden die Augen geschlossen und gebetet, daß er nicht auf die Straße läuft...dann war ich vorbei...und hab einen Kilometer weiter angehalten und mir eine Zigarette anstecken müssen, um die Nerven zu beruhigen. Beim direkten Draufhalten und Zusammenstoß hätte ich auf jeden fall den kürzeren gezogen, deswegen kann man eigentlich gar nichts raten und empfehlen.

Knapp davon gekommen bin ich auch, als mir beinahe ein über die Straße huschender Fasan ins Speichenvorderrad gelaufen wäre, der hätte unter garantie mein Vorderrad blockiert. Bei Geflügel hilft eigentlich immer Hupen ganz gut. Leider nicht bei den aufgeschreckten Tauben in den letzten zwei Wochen, die bei ihrem Blitzstart fast an meinem Helm klebten...

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Motorradunfall, Felge geborsten?

Hallöchen Motorradfahrer hier im Forum,

ich hatte heute das Pech, einen Unfall gehabt zu haben. Mein Mann war Sozius, uns wurde die Vorfahrt genommen. Glücklicherweise war ich nicht so schnell (keine Ahnung, wie schnell, aber deutlich unter 50 km/h). Meinem Mann ist nichts passiert, ich heftige Schmerzen im Knie bei Drehbewegungen, vermeide sie also. Blaue Flecke inklusive. Also alles okay, ABER: Meine Felge ist geborsten, Reifen platt, keine Ahnung was genau noch, jedenfalls frage ich mich, ob das überhaupt reparabel ist, oder ob sich immer die Gabel verzieht... Heute ist ja Sonntag.... werde morgen beim Triumph-Händler anrufen. Beim Auto ist Kühlerflüssigkeit ausgelaufen. Kotflügel kaputt. Egal. Ich kann auch ein Foto einstellen von der Gabel, wenn es hilft. Ich war einfach nur genervt, und dann kam auch schon der Krankenwagen... konnte nicht genau gucken. Sah aber nicht verbogen aus. Was meint Ihr, wie so die Chancen sind, das Motorrad reparieren lassen zu können?

VG von "hat sich ausgetuckert"Biene!

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Zum Nachdenken, nach meinem Unfall am Samstag?

Am Samstag war ich mit einigen Freunden auf einer Tour. Vor Potsdam mussten wir an einer Baustellenampel halten. Ein Bekannter stand neben mir bei Rot an der Ampel. Die Anderen konnten noch durchfahren. Wir beide schafften es nicht weil wir von einem "dicken BMW" massiv attackiert wurden. Ich standen schon mit beiden Beinen auf dem Boden und wollte mich umdrehen um zu sehen wo der BMW abgeblieben ist. Ich drehte mich um und schlug dabei den Lenker voll ein. Leider war die Fahrbahn etwas schräg und das Motorrad kam ins kippen. 270 kg plus mein "Übergewicht" konnte ich nicht mehr halten. Also kippte ich um und schlug mit dem Kopf auf das Pflaster.

Direkt ein Auto vor mir standen zwei Harley- Fahrer. Die hatten es voll mitbekommen (sahen es im Rückspiegel, habe ich gesehen). Drehten sich nicht mal um. Das waren keine "Rocker", sondern Sonntags-Harley-Fahrer (beziehe ich auf die Kleidung und dem gepflegten Zustand der Harleys). Dummerweise hat sich die Sonnenbrille in die Nase gedrückt und es kam zu einem tiefen Riss. Ich blutet "wie Sau" im Gesicht". Mein Kumpel und ich stellten mit viel Anstrengung das Motorrad wieder auf die Reifen. Kein Autofahrer (mindestens 20 Autos) stieg aus und half uns. Als erster hinter mir der BMW mit dem Idioten. Das ich im Gesicht stark blutete war nicht zu übersehen.

Natürlich ist das "unterlassene Hilfeleistung" aber in dem Moment denkt man nicht darüber nach um sich die Kennzeichen zu merken. Meine Sorge bezog sich ausnahmslos um mein Motorrad. Mein Bekannter sorgte sich um mich. Die Nase notdürftig "verpflastert", Motorrad fahrbereit gemacht (sprang nicht an. Defekter Schalter überbrückt und den def. Kupplungshebel "angewackelt") dann den Anderen hinterher. Die warteten schon und wollten zurückfahren um zu sehen wo wir bleiben.

Alles kein Problem. Ersatzteil ist bestellt. Der Arzt (war am Montag zum Arzt gefahren) hat festgestellt, dass ich entgegen vieler Meinungen doch noch ein Gehirn habe, das aber "erschüttert" ist (Grins). Die Narbe an der Nase behalte ich als "Kampfspuren" (falls jemand fragt) und die geprellten Rippen verheilen auch bald.

Was mich aufregt sind nicht die rücksichtlosen Autofahrer, sondern die Motorradfahrer, die nicht mal nachgefragt haben ob man helfen könnte. Die düsteren Zukunftsvisionen einiger Autoren kommen immer näher. Gruß Bonny

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Darf man in der Stadt rechts überholen?

Komme gerade von einem Kurztripp zurück. War in einer anderen Stadt und ich fuhr auf einer zweispurigen Straße, wo 50 km/h erlaubt ist. Ich fuhr auf der linken Straßenseite und vor mir schlich eine junge Frau mit ca. 40 km/h. Ich kam ihr immer näher und entschloß mich sie rechts zu überholen. Ich machte schon einen Schlenker und fuhr rechts ran. Plötzlich fuhr sie auch auf die rechten Straßenseite. Das ging plötzlich so schnell, daß ich glaube ich fahre ihr drauf. Ein Reflex brachte mich dazu sofort in die Bremse zu gehen und mein Vorderrad blockierte für einen Moment, da ich mit der Bonneville mein ABS habe. Rechtzeitig blieb ich hinter ihr ohne sie zu berühren. Ich dachte schon ich falle, habe aber die Maschine noch fangen können. Ich fuhr dann an ihr links vorbei und sah wie sie die Scheibe runter machte und sich entschuldigte. Da zum Glück nichts passiert ist fuhr ich einfach weiter. Wer wäre Schuld gewesen, wenn ich ihr drauf gefahren wäre? Gelernt habe ich, wer drauffährt ist Schuld. Aber in dem Fall hätte sie doch ein überholendes Fahrzeug behindert, oder? Vor Schreck hab ich mir jetzt drei Kugeln Eis gegönnt und meiner Frau auch eins mitgebracht. Die Kugel kostet im Vergleich zum Vorjahr nun 10% mehr. Er hat von 1€ auf 1,10€ die Preise angehoben. Dafür sind die Kugeln rießig und das Eis lecker, so daß die Nachfrage groß ist.

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Hallo,habe ein Problem und gebe daher heute meinen Status als nur Mitleser dieser Community auf: Mich hat gestern eine PKW-Fahrerin von meinem Bike geholt. Mir selbst außer Prellungen und den daraus resultierenden Schmerzen Gott sei Dank nichts passiert. Aber mein Motorrad ( eine wunderschöne Ducati ST 4)hat es ganz schön erwischt. Der Gutachter meiner Werkstatt hat mich heute telefonisch auf einen drohenden Totalschaden vorbereitet. Da ich noch nie in solch einer Situation war bitte ich um einige Tips, wie ich mich jetzt verhalten soll. Die Schuld steht eindeutig fest, Polizei etc. war vor Ort. Die Versicherung der Unfallverursacherin hat mir heute telefonisch bereits Kostenübernahme zugesichert. Eine Rechtsschutzversicherung habe ich und Kumpels haben mir geraten einen Anwalt einzuschalten wegen Schmerzensgeld und Ersatz der kompletten Schutzkleidung. Hat jemand hier ähnliche Erfahrungen machen müssen und kann mir vielleicht ein paar Tips geben was ich da evtl. noch für mich drin ist ? Ich bedanke mich im Voraus in der Hoffnung auf ein paar Ratschläge.

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