Zum Nachdenken, nach meinem Unfall am Samstag?

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Die allgemeinen Verhaltensweisen des Menschen in der Wildnis besteht im allgemeinen darin sofort zum Unfallort zu laufen und dem Opfer die Handykamera mit möglichst geringem Abstand vors Gesicht zu halten und eventuell vorhandene Lautäußerungen in Bild und Ton festzuhalten und möglichst noch als Livestream ins Netz zu posten.

Solchen abgestumpften Egomanen ist jedoch ein Umfaller nicht Unfall genug und bringt kaum Likes in den Medien. Sollten diese jedoch selbst in eine derartige Situation gelangen, ist das Geschrei und Forderung nach bevorzugter Behandlung umso größer. 

Foto machen, Situation schriftlich fixieren und als Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle abgeben. Geht mittlerweile sogar oft online.

Ob es allerdings etwas bringt, das bleibt fraglich, wenn schon Anzeigen wegen massiver Gefährdung und Gewaltandrohungen wegen fehlendem öffentlichem Interesses eingestellt werden in Deutschland...


Statt dessen beschäftigen sich die Gerichte lieber mit der Größenbeschaffenheit von Bananen im Sinne auf den Verbraucherschutz (was die Schotten bzw. Briten hier einen Scheißdreck interessiert) , der 240 Personen starken Umwelthilfe in Bezug auf den Weltklimaschutz usw.

Und bevor ich es oder mich vergesse: Ich wünsche Dir eine gute Besserung und eine knitterfreie Fahrt, was auch für dein Gesicht gilt ;-)

Hallo D.,

schwer zu sagen, was hinter deren Gehirnwände vor sich ging. Manche denken, dass sie sowieso nicht helfen könnten und, wenn sie dann dort nur rumstehen, als Gaffer bezeichnet werden ?

Wünsche Dir jedenfalls schnelle Gesundung, damit Du bald wieder Deine Reifen breit drücken kannst.

Danke für die Genesungswünsche --- Aber bei der "Ersten Hilfe" bin ich anderer Meinung. Wenn ich sehe dass sich zwei Motorradfahrer abmühen um ein Motorrad wieder auf die Beine zu stellen und nicht helfen ist eine Sache.

Aber wenn man sieht, dass der Eine aus dem Helm (Jet-Helm) stark blutet und nicht hilft, dafür habe ich kein Verständnis. Da gibt es auch keine Entschuldigung. Das Blut lief mir über das Gesicht und war nicht zu übersehen. Wenigsten mal fragen ob man Hilfe holen soll wäre doch möglich gewesen.

Leider brauchen wir dazu Gesetze. Die Menschlichkeit geht immer mehr verloren. Ich helfe auch jemand, der betrunken am Boden liegt. So habe ich auch meine Kinder erzogen. Wir finden es selbstverständlich jemand der verletzt ist zu helfen. Sei es auch nur durch Hilfe holen. Gruß Bonny

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Hmm, weisst du, ich würde aus der Reaktion von anderen keine allgemeinen Lebensregeln ableiten, die Lage kann je nach Wetter so oder so sein.

Hatte mir vor einiger Zeit meine Kette an meiner CBF "verdorben" (mit dem Hochdruckreiniger, Gummiring kaputt, aber das ist für die Geschichte eigentlich nicht so wichtig), auf jeden Fall hat das Ding ziemlich geruft, so dass ich angehalten habe, um die Spannung etwas nachzulassen. Jedenfalls haben in den 10 Minuten, in denen ich am basteln war, mindestens 5 Biker angehalten und mir ihre Hilfe angeboten, hab dann jedem meine Geschichte erzählt, 2 x auch auf französich, dann sind sie wieder weiter.  

So kanns auch gehen, wünsche dir auf jeden Fall gute Besserung, Bonny.

Vielleicht war ich dabei (grins). Nein im Ernst, ich halte an wenn ich ein Motorrad/Mopedfahrer (egal wie viel ccm) hilflos am Wegrand steht und frage ob er Hilfe benötigt. Als ich noch Pfeife geraucht hatte stand ich öfter am Straßenrand wenn ich alleine gefahren bin, zum rauchen dumm rum. Da hat auch öfter mal jemand angehalten und nachgefragt. Aber eigenartiger Weise nie "Sportler oder Supersportler" Fahrer. Meist Chopper oder Reise-Endurofahrer. Einmal sogar ein Autofahrer. Aber das war früher mal. Heute hält keiner mehr an.

Ich mach es trotzdem. Wenn jemand mit gutem Beispiel voran geht, denkt vielleicht jemand anderes darüber nach und macht es genauso. Gruß Bonny

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