zündung zündap

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4 Antworten

So wie es ausschaut, hat die olle Zündapp tatsächlich eine Batterie gespeiste Erregerspule für den Magnetfeldaufbau in der Lichtmaschine.....

http://www.powerdynamo.biz/deu/systems/7045/7045main.htm

Auf dieser Webseite sind auch einige Abbildungen, die das ganze anschaulich machen.

Ich dachte zuerste auch an eine Schwung-Licht-Magnet-Zündung, aber deutsche Ingeieure haben schon immer einen Hang zum Komplizierten gehabt :-)

Ging, wie bei der R 69S sogar noch komplizierter, Magnetzündung mit Schnapper, damit beim starten eine höhere Zündspannung zur Verfügung stand und ich meine, die KS 601 hätte die auch. Ob die R 25/3 ebenfalls diese Zündung hatte, da werde ich langsam zu alt. Aber an die R 69S kann ich mich explizit erinnern.

Na, spätestens nach dem Umbau hat er ne Magnetzündung ;-)

Grüßle

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Das Ding heißt korrekt:

SCHWUNG - LICHT - MAGNETZÜNDER.

Ursprünglich kamen die Dinger ohne Batterie aus. Erst als dann Blinker, stärkere Bremslichter und auch stärkere Scheinwerferbirnen üblich wurden, benötigte man als Puffer eine Batterie, deren Ladung am Anfang nicht geregelt wurde. Das hat oft zu Strommangel oder kochenden Batterien geführt.

Gefüttert wurde das durch eine , auf der KW montierten Permanentmagneten, der ohne Fremderregung bereits bei sehr niederen Drehzahlen Gleichstrom geliefert hat. In dem umlaufenden Magnewten, waren zwei Arten von Spulen montiert. Eine Zündspule, in die der Zündstrom induziert wurde und eine kleinere Lichtspule.

Nee, muß Dir da ausnahmsweise mal widersprechen! Ist keine Wulimazi ! Sonst wär sie nicht fremderregt......

......und heute kann man die unbrauchbaren Limas gegen solche mit Kontaktgesteuerter Kennfeldzündung austauschen, was das Startverhalten immens verbessert. Siehe meine Antwort und Link :-)

Kann mich da noch an die Anfangzeiten meiner Mopedkarriere erinnern, die AS3 hatte solch eine "Wulimazi" und die Lichtausbeute bei Nachtfahrten war so groß, das man von selber nicht Höchstgeschwindigkeit fuhr, aus Angst man könnte was übersehen.......

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@user5432

Hjabe die Frage nicht genau gelesen. Das was ich beschrieben habe, isr ein paar Jahre älter.

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@chapp

Ja, und eigentlich waren die ersten Mopeds nur mit einem Magnetzünder ausgestattet, da wurde noch mit Karbidlampen geleuchtet :-) Später als dann die Leuchtmittel ein ausreichendes Licht für die damals herrschenden Verhältnisse ( kaum Verkehr, geringe Geschwindigkeit) hervor brachten kam der 2. Stromkreis für´s Licht hinzu. Aber von Erleuchtung konnte auch da nicht die Rede sein :-)

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Hallo Lionringel

Mehrere Fragen

  1. Deutsche Zündapp?

  2. Wenn ja, welche?

  3. Motorräder haben Akkus. Keine Batterien und wenn das ein Schätzchen aus längst vergangenen Tagen und aus Nürnberg, haben die Hersteller sicher korrekt ihre Zünd- Licht-Anlage bezeichnet.

Die Zündung wurde meist als Magnetzündung ausgeführt, völlig unabhängig von einem Akku, denn der ging damals öfter den Weg allen Irdischen und die Werkstatt um die Ecke war recht selten. Damit war das Weiterfahren ohne Akku möglich. Der Generator, 6Volt, war nur für das Licht + Hupe und oft nachträglich montierten Blinkern zuständig.

A bisserl mehr Infos = weniger Rätseln, gelle.

Gruß Nachbrenner

Hallo! Danke für die Auskunft! Versuche mich zu bessern!

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@lionerringel

Hmmmmm, Gibst Dir Mühe mit den Feedbacks, bist höflich, macht Dich eigentlich sympathisch. Schade eigentlich Dein Kommentar bei meiner Antwort. Wenn ich so recht überlege, ist es ja eigentlich ein Kompliment. Und mit dem "lerne richtig lesen" hast Du auch nicht so unrecht, wenn ich an eine andere Frage von Heute (nicht von Dir. Ging um Hydraulik) denke. Du siehst, meinen "Sarkasmus" kann ich auch selber ertragen. Nicht nur austeilen. Soooo wichtig nehme ich mich nicht. --- Also, gib Händchen. Meine strecke ich Dir entgegen. :-) Gruß Bonny

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@Nachbrenner

Siehe "Themen" , da steht DB200 .

Nicht grüner Elephant ,grauer Einzylinder ..... zumindest in der Ausführung DB 200 W :-)

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@user5432

Nee, ist ein 1 Zylinder 2-Takter. Die Schaltung ist außen rechts am Tank. Was mir so imponierte waren die zwei Auspuffe an einem Einzylinder-Motor. Soweit ich mich erinnere 6-7 PS und Höchstgeschwindigkeit knapp 90km/h. Einige Bekannter von der Brücke bauen alte Motorräder auf. Manchmal kommt jemand mit so einem "Ding aus einer anderen Welt". Ist mehr der Hinkucker als die neuen Maschinen. Gruß Bonny

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@Bonny2

Nachtrag: Der "Grüne Elefant" war eine Zündap, 750ccm, 2-Zylinder-Boxer-Motor, 4-Takt. Schaltung auch am Tank. So eine sieht man öfter mal an der Brücke. Aber nur als Gespann. Hat große Ähnlichkeit mit einer BMW oder Ural. Gruß Bonny

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@Bonny2

Einspruch

die KS 601 hatte 600ccm, die in meinem Avatar hatte 750ccm, sorry

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@user5432

Tja, auf der unseren (Avatar) habe ich einst mit Lederkappe, Brille und Daddys Handschuhe bewaffnet, im Elbsandsteingebirge bittere Tränen vergossen, vermutlich weil die 2 jährigen Beinchen nicht zur Gangschaltung reichten. Die grüne 601er war in Nürnberg bei den Boxern auf Augenhöhe mit den damals echten!!! Münchner Gwachs.

PS: die Grüne gab dem Ur-Elefantentreffen seinen Namen. Diese Treffen wurde zum Protest zu der damals unverschämten Steuererhöhung auf Motorräder ins Leben gerufen.

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@Nachbrenner

Es gab eine KS601 und eine K750 (außerdem eine K800 - ein luftgekühlter vierzylinder Boxer). Die K Modelle waren Militärmaschinen, die KS zivile. Die K 750 war ein Vorkriegsmodell und hatte eine Tankschaltung. Die KS 601 war eine zivile Nachkriegsmaschine mit Fußschaltung. Allerdings hatte ihr Getriebe 2 Besonderheiten.

1) hatte sie ein Ziehkeilgetriebe im Gegensatz zum sonst üblichen Klauengetriebe.

2) hatte sie ein Kettengetriebe. Dh die Getriebezahnräder hatten keine Stirnradverzahnung, sondern waren mit kurzen Ketten verbunden.

Insgesamt war die Kiste sauschlecht zu schalten und das Getriebe eine Fehlkonstruktion.

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@chapp

Der Name "Elefant" kam ursprünglich eigentlich von der K800 (Saharaelefant weil sie unter Rommel im Afrikafeldzug eingesetzt wurde) Der Name wurde irrtümlich später auch auf die BMW R750 übertragen.. Die K800 hatte einen Seitenwagenantrieb, hat aber sonst nicht viel getaugt. Nach dem Krieg wurde der Name Elefant auf die KS 601 übertragen. Da sie serienmäßig grün lackiert war, hieß sie dann der Grüne Elefant.

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In diesem Link ist eine Beschreibung der Firma Noris aus Nürnberg. Dort wird der Begriff erklärt: http://www.meisterdinger.de/phpBB3/viewtopic.php?f=6&t=1407

Hallo! Vielen Dank für gute Auskunft!! Wünsche frohe Feiertage!!

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So kann man "indirekt" etwas lernen. Ich habe im Internet nach "Lichtzündung" gesucht. Den Ausdruck kannte ich nur in anderen Zusammenhängen. Habe sogar so etwas gebaut (Fotografie, Servoblitzauslöser). Gefunden habe ich nichts in Bezug auf Motorräder. Gedacht hatte ich mir aber so etwas in dieser Art "Zünd-und-Lichtmaschine". Eine "Noris-Lichtmaschine" ist mir auch ein Begriff, aber nur vom "Hörensagen" (baue ja öfter mal an Veteranen). --- Was ich aber nicht kannte, ist die Bezeichnung "Batterie-Lichtzündmaschine". Also hat der Fragesteller recht. Nur so "einfältig" gefragt, das jemand der diesen Ausdruck nicht kennt auch nicht weis wovon geredet wird. Dank Dir und Wolfgang habe ich zumindest gelernt was der Ausdruck bedeutet. :-) Gruß Bonny

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