YZF R125 Lenkkopflager defekt?

4 Antworten

Das Knacken kann auch von einer Gabel ohne (oder mit zuwenig) Gabelöl aufgrund eines kaputten Simmerings kommen, durchfedern (bis auf Block) sollte die Gabel vorne eigentlich nie, es sei denn, das Motorrad wurde einmal für eine wesentlich leichtere Person angepasst.

Übrigens kann das Geräusch auch harmlos sein und von der Lenkerbrücke her kommen, das macht meine Fireblade manchmal auch, ist aber nix obwohl viele Zeitgenossen deswegen ihren Honda-Händler mit Reklamationen traktieren.

soll heissen "Gabelbrücke" und nicht "Lenkerbrücke".

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Naja - ich glaub es war 'silverbullet' - der schon dezent angedeutet hatte, dass 70.000km für so'n Moped schon nicht unstattlich sind, bzw. 2000€ entsprechend stattlich ;-) (letzte Frage) Alles was Verschleiß unterliegt steht da schon mal unter Verdacht .....

Das Lenkkopflager prüfen ist im Prinzip kein Problem, besonders wen die Kiste einen Mittelständer hat. Geht aber auch ohne. Meistens hilft ein umgedrehter Getränkekasten.den man unter den Motor schiebt, dass die räder frei sind. Ein Kumpel hält die Maschine hinten und drückt sie so weit nach unten, dass das Vorderrad frei ist. Nun kannst du die Gabel von vorne mit beiden Händen fassen (etwa 10cm unterhalb der unteren Gabelbrücke) und rüttelst in Fahrzeuglängsrichtung mehrfach hin und her. Damit solltest du das Knacken provozieren können. Wenn hier spürbares Spiel ist (mehr als 5 mm), dann sind die Lenkkopflager fällig. Wernn nicht dfann nimmst du die Steckachse ebenfalls in die Hände und wiederholst das Spiel. Das sind die beiden schwachpunkte jeder Gabel.

Hm, und da fängt dann das Drama an, da muss man bei der Ypse nun doch die Verkleidung runter nehmen..... schau mal zu den Fehlerquellen, die ich auf gezählt habe. Klar könnte das LKL zu viel Spiel haben, aber meiner Meinung nach ist es eher die miese Passqualität, das das LKL gegenüber dem Lenkkopf selber schon spiel hat. Übrigens bei meinem Wasserschwein XZ550, kommt eben genau dieses Knacken vom Spiel in der Führung des Gabelrohres unten im Dämpfungsventil, bis ich das mal heraus gefunden habe ...... :-/ Hab dann die ganze Gabel zerlegt, und eine spielmindernde kleine Beilag-Scheibe verbaut. Eben weil bei einigen Teilen, auch japanischer Herkunft, sehr viel Spiel ab Werk vorhanden ist.

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@user5432

Diese Japanischen "Wurfpassungen" gibt es schon lange. Deshalb habe ich Lenkkopflagerschalen immer mit Zweikomponentenkleber eingeklebt und vergossen. Wenn es mir besonders wichtig war, habe ich sie auch weich verlötet.

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@chapp

Ne Alte Naive wäre, ein Übermasslager von Emil Schwarz :-)

Oder aber die Original Rillenkugellager, die bei den Fahrzeugen Standardmässig verbaut sind...... kosten zwar mehr als das 3 fache der Kegelrollenlager, aber dafür sind sie masshaltig ......

Auf der Renne, werden die eh immer verbaut, weil die Rückmeldung zum Lenker da eine ganz andere ist :-)

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Gut möglich Timbo: wie schon tomtom und die Kollegen bei der ersten Frage zu bedenken gaben, hat deine Mopete den Zenit der "guten Jahre" längst hinter sich, das musst du wissen!

Fahrleistungen wie die genannten sind bei 125ccm-Maschinen eine Ausnahme: gar nicht, weil die Konzeption auf kürzere Lebensdauer eingestellt wäre => das ist definitiv nämlich nicht der Fall, sondern weil die Besitzer oder Halter gern am Limit unterwegs sind :-(((

Ist zwar verständlich, da die V-max nicht eben berauschend ist, aber das lässt jeden Motor vorzeitig zerschleissen => was ja bei deinem Möpp auch eindeutig bewiesen wurde!!

Fahr am besten zu ner Yamaha Werkstatt und gib die Mühle zur Inspektion und Überprüfung, denn dann weisst du, woran du mit dem "Schätzchen" bist ;-)

Noch was: Generell gilt, dass Investitionen in was auch immer nicht Sache des Käufers sind => du hast im Prinzip also dafür gesorgt, dass der (schlaue Fuchs von ) Verkäufer den Tauschmotor von dir re-finanziert bekam, und das ist ne eindeutige Sauerei ;-(( Der hat dich nämlich übern Tisch gezogen _--> in Wahrheit ist dein Moped mit Sicherheit keine 1000 mehr wert - und hat Null Wiederverkaufswert - so bitter es sich anhört, Timbo.

Das heisst, Lehrgeld zu bezahlen, leider.

Insofern passt es allerdings wieder, denn jeder und jede von uns wird Erfahrungen wie diese notgedrungen machen müssen und schon gemacht haben: Betrüger, Halsabschneider und abgezockte Schweineba...kken wird es immer geben, denn bei diesem unseriösen Berufsstandgibt es wohl leider nie Nachwuchssorgen :(( Möge der Hund sie alle beim Ka...kken beissen & der Blitz sie dabei gleichzeitig erwischen! ;-)))

Amen 'lol'

Lernst halt was dazu, Timbo. Und nie vergessen: gibt auch anständige Kerls & Mädels die Menge, und nur das zählt ;-)

Ciao, bleib locker und geniesse das Leben...;-P

Jan / JJ

mit mein aler erst Moped hatte ich auch die Erfahrung gemacht 38 000 km gelaufen 1000€ und was war ? die Sitzbank ging kaputt 420€ dann ging die Federung vorne kaputt hatte noch mal etwas gekostet, und nach ei8genen gefahrenen 800KM war das Moped dann schrott, und ich hatte dann erfahren das es ein Fahrschulmeped war. Seit dem habe ich immer eine Bei mir der sich damit auskennt.

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Die Werkstatt von nebenan (Schollys) hat das Moped inspiziert und hat gesagt, dass das Moped abgesehen vom vorderen Bremslichtschalter und der oxidierten Kontakte top in schuss ist. Als ich gefragt habe für wie viel ich das Moped verkauft kann, haben sie mir gesagt, dass ich dafür ca. 1600-1800€ verlangen kann (Ohne den alten Auspuff, den alten Motor und die anderen alten Verkleidungsteile). Ich denke, dass die 2000€ ok waren. Mal sehen wie lang das Moped noch mit macht :D

Schöne Grüße

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