yamaha FJR 1300 Federbein vorne

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3 Antworten

Das selbe Problem hatte ich auch. Ich bin hin gegangen und habe die Stelle mit 1000er Naßschleifpapier mit Öl, soweit poliert, bis die Unebenheit soweit beigeschliffen war, das sie mit dem Finger nicht mehr spürbar war. Dann habe ich das ganze mit Nitro gereinigt, und dünn mit Klarlack überzogen. Nun habe ich mit einem Schleifklotz den Klarlack wieder soweit entfernt, bis er nur noch die bei geschliffenen defekten Stelle bedeckt hat.
Hab ich bei mehreren alten Nippon Maschinen bereits gemacht, und was soll ich sagen, es hält bereits seit einigen Jahren, ohne das Rost stellen sichtbar wurden.

Die weitaus einfacherere Variante ist, das Standrohr austauschen. Dies ist aber teuerer :-/ Jetzt haben wir gleich wieder Winter, da sollte Zeit für so was sein :-)

Auf jeden Fall solltest Du einen neuen Dichtring verbauen, und diesen zwischen den beiden Dichtlippen gut mit Silokonfett einschmieren, dann behält der Dichtring seine Geschmeidigkeit. Wenn Du kein Silikonfett bekommst, dann solltest Du ARIETE Dichtringe mit ARISIL kaufen, das ist das selbe, der Beipack reicht für eine Anwendung.

Ich darf noch erwähnen, das der Klarlack, bevor man ihn wieder anschleift, minimum 3-4 Tage ausgehärtet sein muß, sonst rubbelt er sich schon bei der ersten Schleifaktion wieder komplett runter......

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@user5432

vielen dank für Deine hilfreiche Tipps . Na Klar es ist logisch was du da schreibst ! Ich werde es so machen ,ich bin kein Freund von wegwerfen !. Danke noch mal .

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Guter Tip. Da muß ich nun direkt diese Woche bei meiner auch nach sehen, ob nicht auch ein Kratzer da ist. Meine hat nun zum 3. Mal Öl an einem Rohr und ich konnte die letzten beiden Male nichts finden. Ich werde aber morgen evtl. das ganze ausbauen , vermessen lassen, - da meine eine Unfallmaschine war. Sollte ich doch noch einen Kratzer finden, probiere ich Deine Methode aus.

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@chevybernie

Beim Austausch der Gabelsimmeringe ist für eine lange Lebensdauer der Dichtlippe dieses Silikonfett sehr wichtig. Zwar kann es u.U. zu einem leichten Schmierfilm auf der Oberfläche des Chroms kommen, aber immer noch besser, als das die Dichtung aushärtet, und Öl durch lässt. Weiterer wichtiger Punkt, ein Gabelprotektor, der mittlerweile bei den Upsidedown Gabeln durch den Kotflügel, der weit herunter gezogen konstruiert wird, gegeben ist. Bei konventionellen Gabeln bringt er eine längere Lebensdauer der Dichtung mit sich, weil der Schmutz, vor allem Insektenleichen nicht in den Bereich der Gabel kommen, die ins Tauchrohr einfedert. Siehe auch:

http://www.google.de/search?q=Gabelprotektor&safe=off&client=safari&rls=en&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=A4d_UvLrGcXl4gSR-oDwDA&ved=0CAkQ_AUoAQ&biw=1179&bih=664

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@user5432

Ich vermute ja, dass da evtl. das Rohr unrund ist, oder ähnliches. Vor zwei Jahren hatte ich abgedichtet, letzten Winter auch und nun schon wieder. Immer das gleiche Rohr. Komischerweise hält das jedesmal bis etwa September- Oktober . Wahrscheinlich, dass mir die Winterarbeit nicht aus geht.

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@chevybernie

Bernie, schau Dir bitte das nächste mal an, welches Spiel die "Schleiß-Leiste, also die Bronzesinterbüchse, die direkt auf dem Gabelrohr als Verbindung zum Tauchrohr fungiert, ob diese nicht vielleicht so ausgenudelt ist, das die Dichtringe dadurch aufgeweitet werden, und dann das Öl raus suppt. Machst Du auch immer das von mir genannte Silikonfett zwischen die beiden Dichtlippen? Das verhindert das Hart werden der Dichtlippen.

Geh mal auf http://www.oelsumpfonline.de/ und klicke auf Fahrwerk, und dann 2 x unten auf weiter, unter Gabelüberholung ist eine Abbildung zu sehen, da ist diese Schleißleiste unter Punkt 4. Gleitlager zu sehen. Die Gleitlager sind aber etwas breiter, ist nur nicht ganz proportional gezeichnet.

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Kleinste Flugroststellen an der Gabel oder den Standrohren behandle ich bisher stets mit "Never Dull" oder "Luster Pad", beide Produkte sind Metallpolituren. Das hat sich als sehr nützlich erwiesen und ist kein grosser Aufwand. Hinterher mit fusselfreiem weichem Lappen nachzupolieren, macht Sinn. Und natürlich muss man die Prozedur ab und an wiederholen, eher prophylaktisch.

Aber wenn der Schaden so gross ist, dass Dichtringe ihrer Aufgabe nicht mehr nachkommen, ist der gute Rat von turboklaus bestimmt Gold wert! Man sieht, es lohnt direkt, Fragen und Antworten bei MF sorgfältig zu lesen ;-) Gruss JJ

Hallo Jan,

ein deutlicher wie gutgemeinter Einspruch: Die erwähnten Tinkturen ( getränkte Watte) sind keine Polituren, denn es fehlen die Schleifkörper. Eine Politur trägt immer (im relativ gerigem Umfang) Material ab, sonst ist es nicht möglich, Kratzer zu entfernen.

Wenn du "Flugroststellen" behandelst, entfernst du lediglich die Wirkung, aber nicht die Ursache. Ursache der Oxidation ist eine Beschädigung der Chromschicht ( Chrom kann nicht rosten). Dadurch rostet der darunter liegende Stahl und verursacht den "Flugrost".

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@deralte

Moin Kostja,

vielen Dank für die Kritik plus sehr guter Beschreibung von Ursache und Wirkung der Oxidation bei einer Chrombeschichtung sowie der Rostbildung des Stahls unter der beschädigten Chromschicht!

Die einzige Irritation ersteht mir beim Begriff von Polierwatte und Politur. Bin extra in den Keller gestiefelt, um auch bei Never-Dull nachzuschauen: Da steht unterm Schriftzug "Magic Wadding Polish", während Luster-Pad den Inhalt zu deutsch als Metallpolitur bezeichnet. Die Amis beschreiben ihr Produkt wie folgt: Luster-Pad reinigt, schützt und konserviert die meisten Metalle! (Genannt werden Silber, Platin, Messing, Gold, Alu, Kupfer, Nickel, Bronze, Edelstahl). Abschliessend heisst es: "Nicht auf eloxierten oder mit Klar- oder Goldlack beschichteten Flächen anwenden".

Was stimmt nun, Kostja? Sind diese Produkte in Wirklichkeit Tinkturen oder enthalten sie Schleifkörper, womit sie sich tatsächlich Metallpolitur nennen dürften? Wer kann einem das bloss sagen? Gruss Jan ;-)

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@Jayjay12

Die US-Amis sind schon recht ehrlich: "reinigt, schützt und konserviert". Von "Politur" kein Wort. "Metall-Reinigung" wäre angebrachter und zutreffender.

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@deralte

Stellt mich noch nicht zufrieden, Kostja. Wer auf dem deutschen Lebensmittel- markt Nektar als Saft verkaufen will, hat sich geschnitten, wie wir alle wissen.

Wenn die Amis Pflegeprodukte auf den europäischen- bzw. deutschen Markt bringen, dann dürfen die IMHO nur das bezeichnen, was das Produkt hergibt. Bei beiden ist nun mal von Politur die Rede, also müssten laut deiner (durchaus berechtigten!) Beschreibung auch Schleifkörper enthalten sein. Never-Dull ist ja kein neues Zweiradpflegeprodukt auf dem Markt.

Vorschlag: wir könnten uns unabhängig voneinander mit den Datenblättern der Firmen vertraut machen, Kostja. Ich machs jedenfalls, sowie ich Zeit dafür hab'. Mit Gruss jj

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So ein Gabelstandrohr für die FJR kostet zwischen 160 und 200 Euro ohne Einbaukosten, wenn Du das nicht selber machen kannst soltest Du die Methode vom Turboklaus probieren weil es sonst teuer wird.

Alternativ könnte er in der Bucht ne Gebrauchte Gabel ordern, die ist leichter zu tauschen, und da stimmt das Preis Leistungsverhältnis, aber man sollte da genau hin schauen, nicht das die neue Gabel das selbe Problem hat......

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jo, werde ich auch so machen ,danke

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Danke

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