Wurdet ihr schon mal im Straßenverkehr beleidigt?

4 Antworten

Das erlebe ich mindestens 1-mal täglich. Kannst du zwar entsprechend anzeigen, wird aber meist wegen mangelnder "Täterbeschreibung", fehlenden Zeugen, fehlendem öffentlichen Interesses und mangels Beweise sehr häufig eingestellt bzw. nicht weiter verfolgt.

Du bräuchtest also stets einen oder mehrere Zeugen, die "Tat" stets auf Video dokumentiert und eine gute Begründung damit du eine vage Chance hättest, dass der "Täter" ergriffen und verurteilt wird. Videos "einfach so" darfst du aber aus Datenschutzgründen wieder nicht ohne weiteres erstellen.

Die Gesellschaft enthemmt immer mehr, ob das Fahrspurwechsel ohne Blinken ist, durchgezogene Linien überfahren, an Zebrastreifen nicht Fußgänger vorbeilassen, dichtes Auffahren, Schneiden Ausbremsen etc. "Beschwert" man sich dann, kommen von jenen Leuten mindestens eindeutige Handzeichen...

Ja, tatsächlich ziemlich oft.
Mit dem Motorrad geht es, aber am häufigsten dann, wenn ich mit unserem Anhänger (drei Achsen und dementsprechend lang und natürlich auch beladen) unterwegs bin.

Ich denke mir immer, dass den Leuten, die das von außen wahrnehmen, einfach das Verständnis für meine (und vielleicht auch Deine) Situation fehlt.

Reg Dich nicht darüber auf. Wenn Du an diesem Punkt angekommen bist, bist Du denjenigen Meilen voraus.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Du sprichst mir tatsächlich aus der Seele. Ich befürchte da fehlt oft das Verständnis!

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@Leonsen

Ja, und neben dem Verständnis auch häufig das Wissen.
Ich war neulich auf der Autobahn mit 140 unterwegs. Als mich dann ein PKW mit Anhänger überholt hat, habe ich den Glauben an die Menschheit verloren.

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Beleidigung ist nach § 185 StGB eine Straftat. Wie aber geoka und auch andere bereits schrieben, ist sie meistens schwer nachzuweisen, weil keine Zeugen vorhanden sind. Die Verfahren werden daher vom Gericht eingestellt und auf den Privatklageweg verwiesen.

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