Würdet ihr euch einen Abstellplatz mit einem anderen Biker einfach so teilen?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich stehe genau in einer ähnlichen Situation: Meine Doppelgarage und die (inoffizielle) Werkstatt wurde mir zum Januar gekündigt. Die Verwaltung hat sich geändert und die wollen keine "Fremdmieter" mehr (wohne nicht in der "Deutschen Wohnen" Siedlung). Es war eine Traumgarage. --- Nun habe ich mir grade ein neues (gebrauchtes, neuwertig) Auto der "Nobelklasse" gekauft. Das kann ich keinesfalls auf die Straße stellen. Wohin mit meinem Motorrad und wohin mit dem Auto????

Für das Auto habe ich eine Garage bekommen, aber das passt das Motorrad nicht mehr rein (darf sicher auch nicht). Hätte ich nicht so gute Freunde, wäre ich schön aufgeschmissen. Ich darf bei einem Freund mit in die Garage. Ist zwar ca. 3 km entfernt, aber ist OK. Ich kann ja mit dem Auto hin fahren. Wozu sind Freund da, wenn man sich nicht hilft. Übrigens  haben mir mehrere Freunde sofort angeboten zumindest über den Winter irgendwie zu helfen. Bisher war ich es fast immer, der geholfen hat, nun hat man mir geholfen. Natürlich beteilige ich mich an den Kosten für seine Garage (ist wohl Ehrensache). Falls ich mal wieder eine eigene Garage haben sollte (sicherlich, ich finde fast immer eine Lösung) helfe ich natürlich auch jemand der in so einer misslichen Lage ist. ---- 

Wir werden immer mehr zu "Eigenbrötler" und kapseln uns ab. Wenn wir auch noch einer der wenigen Unterschiede zum Tier aufgeben (gegenseitige Hilfe), dann kann man die Menschheit vergessen. --- Ja, ich helfe. Es hat sich ja gezeigt, dass man mir auch Hilfe zukommen lässt. ----

Denkt mal darüber nach ob es wirklich so gut ist wenn man sich immer mehr in ein "Schneckenhaus" zurück zieht und für andere Menschen oder Tiere kein Verständnis mehr aufbringt.  

Ich würde den Stellplatz an ihn vermieten. Obligatorisch für 10 Euro. Dann hat er ihn gemietet und es entsteht keine "Kumpelei". Fritzdacat hat nämlich nicht unrecht.

Gruß Bonny

Ich finde das vollkommen in Ordnung.

Allerdings würde ich hier einen handschriftlichen Vertrag aufsetzen, damit du nachher auf deinem Stellplatz, auf welchem er netterweise sein Moped unterstellen darf, nicht noch 5 Sätze fremde Winterreifen, nen Rasenmäher, 2 Schlitten und 4 Fahrräder stehen hast. Oder du ziehst mit Klebeband ne ganz klare Linie.

Ggf. sollte man auch mit rein nehmen, dass er das nicht als "Begründung" für die Entscheidung zum Mieten deiner Wohnung auslegen kann, sonst kannst du Probleme bekommen, wenn du den Platz doch selber nutzen möchtest und das "Unterstellen" kündigst.

Bei zwei Anständigen Menschen sehe ich die "Mopped-Kumpel" Problematik nicht, aber ich glaube das liegt an der eigenen Erfahrung. Ggf. ergeben sich sogar gewisse Synergien was Werkzeug o.ä. angeht.

Und so fällt auch jemandem öfter als "4x im Jahr" auf, wenn die Triumph auf einmal Beine bekommen hat (Ich spreche da aus Erfahrung: Mich rief die Polizei an, dass mein 125er Roller bei einer Razzia gefunden wurde, bevor ich gemerkt hatte, dass er anscheinend schon über 10 Tage aus der Tiefgarage weg war).

Hier kommt es klar darauf an, WIE man das Ganze regelt.

Warum nicht, wenn eine Untervermietung erlaubt ist und auch haftungsrechtliche Fragen bei Brand, Abnutzung von Türen, Schlüsselverlust o.ä. schriftlich geklärt sind

Wieso Untervermietung?

Ich bin doch der Eigentümer der Wohnung und der Stellplätze.

Will es natürlich mit in den Mietvertrag mit reinnehmen um Unklarheiten zu vermeiden. 

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@nagelpilzotto

Ok, du bist Wohnungseigentümer. Miteigentümer einer Wohneigentumsgemeinschaft?

Falls ja, solltest du ein OK vom Verwalter vorher einholen. 

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Guten Abend,

letztens hatte ich eine Situation die mir wirklich zu denken gegeben hat. Bei einer flotten Runde (vielleicht knapp, aber nicht deutlich über den erlaubten 100km/h) auf der Hausstrecke "stand" plötzlich ein Auto vor mit in der Kurve. Es fuhr hinter einem Fahrradfahrer mit der entsprechend langsamen Geschwindigkeit her.

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Die beschriebene Situation hätte vermieden werden können, wenn ich mit ca. der Hälfte der Geschwindigkeit unterwegs gewesen wäre und so gefahren wäre, dass ich innerhalb meines Sichtbereichs jederzeit problemlos zum stehen kommen könnte.

Ein so vorrausschauendes Fahren erlaubt auf den mir bekannten (vielleicht kenne ich auch zu wenig :) ) "guten Strecken" kaum Schräglage. Daher meine Frage: Habe ich mich fahrlässig verhalten? Und ist vorrausschauendes und flottes Kurvenfahren überhaupt möglich, wenn man ständig mit solchen Situationen wie langsamen Fahrradfahrern rechnen muss?

Ich freue mich über jede kontruktive Antwort und über eure eigenen Erfahrungen.

Gruß - Lucas

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die wieder : "ja weiß ich aber könnt ihr denn nicht mal Platz machen wenn man mit dem Auto kommt ?"

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Das langsamer fahren als vorgeschrieben ist doch nur weil der letzte ja noch hinterher kommen muss. Und man will ja eine Tour fahren und nicht rasen

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