Wo ist Eure Schmerzgrenze für eine Motorradinstandsetzung?!?

Das Ergebnis basiert auf 18 Abstimmungen

Ich bin schmerzfrei, 3000€ können da zusammenkommen 55%
1000€ wäre mir das wert 16%
Der Motor braucht Hilfe, das kostet 2000€ 11%
Ich häng an ihr, das ist mir 1500€ wert 11%
500€ mehr nicht, ist ja schon alt die Kiste 5%
Ich gönn mir allenfalls ein Navi 250€ 0%
Ich mach ne Komplettlackierung mit Chromsachen 2500€ 0%

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ich bin schmerzfrei, 3000€ können da zusammenkommen

Klingt schon hoch, aber es hat einen Grund: Ich bin noch genauso "verliebt" in meine "Trude" wie nach dem ersten "Verschönerungsumbau". Vielleicht sogar noch mehr. Bisher habe ich in den 10 Jahren die ich sie schon habe, nur einmal ein Motorrad gesehen, wo ich zum Tauschen nachdenklich geworden wäre.

Als ich den Unfall hatte und die Schäden noch nicht gesehen hatte, waren mir tatsächlich die Tränen gekommen. Die Feuerwehrleute dachten, es wären die Schmerzen und ein Schock. Schock stimmt schon, aber anders. Ich hatte mir meine "geliebte" Maschine als Totalschaden ausgemalt. Besonders der Tank, der ist eine Einzelanfertigung und war ziemlich teuer, aber ist jeden Cent wert. Als ich aus dem Krankenhaus kam, wurde mir von der Familie verboten in die Garage zu gehen. Trotz sehr großen Schmerzen schlich ich mich nachts in die Garage. Dann liefen wieder Tränen über die Wange, als ich dort eine ziemlich lange Zeit verbrachte. Diesmal vor Freude. Die Schäden waren relativ gering. Keine Lackkratzer dank dem Hochlenker und den verstärkten Packtaschen. An den Packtaschen waren natürlich ziemlich große Schäden. Sind auch Einzelanfertigungen. Die habe ich aber in mühseliger Kleinarbeit fast alles repariert bekommen. Heute erinnert nur die linke Fußraste noch an dem Unfall. Die ist unten auf 45 Grad abgeschliffen. Das bleibt aber so als Erinnerung.

Wenn es mal einen Totalschaden geben sollte (Rahmen gebrochen, Tank und Motor kaputt), dann muss ich mich davon trennen, aber sonst nie. Es sei denn, ich kann nicht mehr Motorrad fahren. Den Käufer suche ich dann aber sehr genau aus. Wenn meine Zeit früher als die von meiner "Trude" abläuft, weis ich was für ein kleines Teil mit in meine Urne kommt. Das Geheimnis bleibt aber in der Familie. ;-)

Ich weis, viele können das nur schwer verstehen. Ich hatte schon so einige Motorräder. Alle hatte ich ins Herz geschlossen. Auch meine schönste Motorradzeit war in den 70´ern mit meiner RD250. Aber meine Trude ist etwas "Besonderes". Die gebe ich freiwillig nie her, die gehört zur Familie. ;-)) Gruß Bonny

Da liest man echt raus wie sehr du an deim motorrad hängst!!! Find ich super!!! =) Ich drück dir die Daumen dass deiner "Trude" nix mehr passiert!!! ;-)

Gruß Gixxer

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@user5432

Danke für den Stern. Ja, da sind wirklich Emotionen im Spiel. Ich denke aber Du und einige Andere „ticken“ da ähnlich. :-) Gruß Bonny

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Ich bin schmerzfrei, 3000€ können da zusammenkommen

wenn ich an einem motorrad interesse habe und es aufbauen will, dann bin ich auch bereit dazu eine gewisse summe an geld auszugeben. dennoch würde ich durchaus auf das geld bzw. den preis achten die mich die sachen kosten und falls es nötig sein sollte das projekt auch ma ruhen lassen zwecks geldes. bei meiner neuen harley habe ich nun auch schon über 2000 euro ausgegeben, wobei ich allein für die endschalldäpfer von penzl 1600 euro bezahlt habe.

Ich bin schmerzfrei, 3000€ können da zusammenkommen

Ich fahre Motorräder (auch Autos) sehr "weich", wenn es z.B. mal kracht setze ich (für mich persönlich) den Wert des Fahrzeugs meist viel höher an als ich z.B. auf dem Gebrauchtmarkt damit erzielen könnte... insofern ist es nur logisch, dass ich lieber (auch teuer) reparieren lasse als mir als Ersatz ein (gebrauchtes) Bike anzuschaffen, von dem ich nicht weiss, wie der Vorbesitzer damit umgegangen ist.

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